Tee: Aufguss und Genuss

Weltweit geschätzt, schon seit Jahrtausenden: Die Teepflanze

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Eine kleine Geschichte des Tees

Das Getränk zählt zu einem der ältesten Kulturgetränke der Menschheit. Zu welchem Zeitpunkt genau die Menschen mit dem Anbau von Tee begannen, kann bis heute nicht genau ermittelt werden. Sicher wissen die Experten nur, dass es in China schon im dritten Jahrhundert vor Christi Geburt eine Teesteuer gab. Ursprünglich ein Trunk, der unter anderem von den Gelehrten und dem Adel konsumiert wurde, fand er bald auch in den breiten Bevölkerungsschichten seine Liebhaber.

Es war Anfang des 17. Jahrhunderts, als der Tee schließlich auch Europa erreichte. Das erste Schiff mit einer Tee-Ladung legte im Jahr 1610 in den Niederlanden an. Das Land besaß zu dieser Zeit das Monopol für den Handel mit Asien. 1644 lieferten die niederländischen Händler die ersten 100 Pfund Tee nach England. Als Geschenk an den Zaren kam er 1618 schließlich nach Russland. Übrigens galt der sogenannte „Karawanentee“, der auf dem Landweg durch die Mongolei befördert wurde, sogar als ein hochwertigeres Produkt als der Tee, der via Schiff ankam. Wie dies bei vielen bislang unbekannten Produkten anfangs häufig der Fall ist, waren sich die Gelehrten Europas zunächst nicht sicher, ob Tee eine gesundheitsfördernde oder eine eher schädliche Wirkung hat. Allen Zweifeln zum Trotz setzte er sich jedoch bald als Getränk der gehobenen Lebenskunst durch. Katharina von Braganza, die von 1638 bis zum Jahr 1705 lebte, wurde 1662 mit dem englischen König Karl II. verheiratet. Sie war es, die den Tee im Jahr ihrer Verehelichung am englischen Königshof einführte und damit allgemein als Begründerin der britischen Teekultur gilt. Das 1717 in London eröffnete Teehaus „Twining“ existiert als Marke bis zum heutigen Tage!

Teezeremonie in China

Und wann kam der Tee schließlich nach Deutschland? Dies geschah etwa in der Mitte des 17. Jahrhunderts, als er von den Niederlanden aus nach Ostfriesland gelangte. Hier entwickelte sich eine, wie schon erwähnt, eigenständige Teekultur. Friedrich der Große wollte im Jahr 1788 den Verzehr von Tee verbieten, jedoch blieben diese, uns heute völlig unverständlichen Versuche, zum Glück erfolglos.

Als England 1780 gegen die Niederlande eine Handelssperre verhängte, gingen viele der dortigen Kaufleute nach Ostfriesland und ließen ihre Schiffe unter der Flagge dieser Region fahren. Damit einher ging die wachsende Popularität des Tees in Norddeutschland. In den damals sehr beliebten Literarischen Salons kam der Tee-Genuss in Mode, so dass sich alles, was Rang und Namen hatte, oder glaubte, dazu gehören zu müssen, zu regelrechten Tee-Gesellschaften zusammen fand.

Das Ende des britischen Handelsmonopols mit China im Jahr 1834 sowie die 1866 erfolgte Eröffnung des Suezkanals beförderten zusätzlich den weltweiten, internationalen Teehandel. Heutzutage ist der Tee aus dem täglichen Leben vieler Menschen nicht mehr wegzudenken, dessen beste Sorten aus China und Indien kommen.

Ein kleiner Streifzug - Die chinesische, japanische und britische Teekultur

China

Das Reich der Mitte, wie China auch genannt wird, blickt auf eine Jahrhunderte alte Tee-Tradition zurück und sie gilt, zu Recht, als die weltweit älteste. Zu Beginn wurde pulverisierter Tee mit einer Prise Salz versehen, verwendet. Mit Wasser kochten die Chinesen ihn solange auf, bis er die gewünschte farbliche Nuancierung erreicht hatte. In heutiger Zeit nennt man diese Phase der chinesischen Tee-Zubereitung, zelebriert in der Tang-Dynastie, „Schule des gesalzenen Pulvertees.“ Die anschließende Song-Dynastie brachte auch einige Veränderungen im Tee-Ritual mit sich, da das Getränk nun mit kochendem Wasser aufgegossen wurde. Eine zusätzliche Besonderheit stellte das Aufschlagen des Tees mit einem Bambusbesen dar und zwar solange, bis dieser schaumig wurde. Es galt die Devise: „Je haltbarer der Schaum, desto besser der Tee“. Diese Epoche wird dann auch als „die Schule der geschäumten Jade“ bezeichnet. Während der Ming-Dynastie nutzten speziell geschulte Teemeister erstmals ganze Teeblätter zur Zubereitung. Die Art sollte als „Schule des duftenden Blattes“ in die Geschichte des Tees eingehen.

Die berühmte Teezeremonie

Zuerst spült der Teemeister die Teekanne sowie die Teeschalen mit heißem Wasser aus, um das Geschirr zu reinigen und vorzuwärmen. Anschließend gibt er die Teeblätter in die Kanne und gießt sie mit heißem Wasser auf. Auch für diese Phase haben die Chinesen wieder einen charakteristisch blumigen Begriff, sie sprechen vom „Aufguss des guten Geruchs“. Das so entstandene Getränk wird in die Schalen gegossen, aber nicht getrunken, sondern weggekippt, denn der erste Aufguss dient dazu, die Teeblätter zu öffnen und die Bitterstoffe teilweise aus den Blättern zu lösen. Anschließend wird der eigentliche Tee, nachdem er etwa 10 bis 30 Sekunden gezogen hat, erneut in die Schalen gegossen. Diese Prozedur kann bis zu 15 Mal wiederholt werden. Diese „Aufgüsse der langen Freundschaft“ lassen die Chinesen bei jedem Mal 10 Minuten länger ziehen, so dass jeder Aufguss seine eigenen Geschmacksnuancen entfaltet.

Japan

Von den Chinesen übernahmen die Japaner die Teezeremonie. Jedoch modifizierten sie diese und letztlich waren die Gewohnheiten weitaus konsequenter und strenger als es bei den Chinesen der Fall war. Auch existierte nicht eine einzige Zelebration, sondern es gab stets mehrere Tee-Schulen. Waren die einen besonders prunkvoll, legten die anderen ihr besonderes Augenmerk darauf, so schlicht wie nur irgend möglich zu sein. Bis zum heutigen Tage haben sich mehrere Teezeremonien etabliert, die sich in Details unterscheiden. Die Basis ist jedoch immer die gleiche. Die Teezeremonie der Japaner ist jedoch so facetten- und umfangreich, dass in diesem Rahmen nur die wichtigsten Punkte erläutert werden können.

Der Ablauf der Teezeremonie bei den Japanern

Teezeremonie in Japan

Die Gäste warten im Garten des Teehauses, wo man ihnen in einem Tegel den ersten Tee serviert. Anschließend begeben sie sich in eine Art Warteraum, meist in Form eines offenen Pavillons, wo der Teemeister sie begrüßt und ein steinernes Wasserbecken mit frischem Wasser gefüllt wird. Der Teemeister reinigt sich Hände und Mund mit der Aufforderung an die Gäste, es ihm gleichzutun. Nun treten sie in das eigentliche Teehaus ein, das klassischerweise äußerst schlicht ist und aus einem Haupt- sowie Vorbereitungsraum besteht. Durch eine maximal ein Meter große Öffnung betreten alle auf Knien das Teehaus, mit dem Ziel, den Geist möglichst demütig werden zu lassen. Die Gäste werden jetzt mit leichten Speisen, meist mit Suppen und Reiswein, bewirtet. Danach begeben sie sich erneut in den Warteraum. Nach dem fünfmaligen Schlagen eines Gongs treten sie wieder in das Teehaus ein, wobei dem letzten Gast die spezielle Aufgabe zufällt, die Tür leise, aber dennoch geräuschvoll zu schließen, damit der Teemeister weiß, dass er mit der Zeremonie fortfahren kann. Er begibt sich zu seinen Gästen und breitet vor ihren Augen alles für die eigentliche Zubereitung des Tees aus. Bei der anschließenden Herstellung sowie dem Servieren wird größter Wert auf möglichst fließende, harmonische Bewegungen gelegt. Während des größten Teils der Zeremonie herrscht Schweigen. Erst nach dem Genuss erkundigen sich die Gäste bei dem Teemeister nach dem Namen des Tees. Kurz vor dem Ende der Zeremonie findet eine kleine Konversation statt, wobei jedoch nie Themen, die die Welt außerhalb des Teehauses betreffen, berührt werden.

It´s Tea Time- Die britische Teekultur

Sie entstand bereits im 17. Jahrhundert und hat weltweiten Bekanntheitsgrad errungen, gehört doch das Teetrinken untrennbar zur britischen Lebensart und ist ein fester Bestandteil dieses Volkes. Besonders der Nachmittagstee, die berühmte tea time, wird häufig nach bestimmten Regeln serviert und zelebriert. Mitte des 17. Jahrhunderts begann England, Tee aus China zu importieren. In diesen Zeiten war er jedoch so kostspielig, dass er nur für die Oberschicht erschwinglich war und daher als Statussymbol galt. So förderte Queen Anne, die von 1665 bis 1714 lebte, die Popularität des Tee-Genusses. Sie trank statt des üblichen warmen Bieres lieber Tee zum Frühstück. Im Jahr 1750 eröffneten die ersten „tea gardens“, also „Teegärten“, in denen die Gäste Tee im Freien genießen konnten. In diesen Zeiten hatten Frauen keinen Zutritt zu den Kaffeehäusern, dagegen zu den Teegärten sehr wohl. Hier wurde häufig zum Tanz aufgespielt - der Tanztee war ins Leben gerufen. Schließlich wurden im Jahr 1783 die einstmals hohen Teesteuern gesenkt, so dass sich nun auch die Mittelschicht und ein wenig später ebenso die Arbeiter Tee leisten konnten. Zum Zentrum des europäischen Teehandels wurde Großbritannien im 18. Jahrhundert. Auch gingen die Briten im 19. Jahrhundert mit Erfolg dazu über, Tee in ihren Kolonien anzubauen, um die stetigen Devisenverluste durch den Import des Tees zu verhindern.

Die Tee Zubereitung der Briten

Sie ähnelt der Herstellung der Ostfriesen, wobei die Engländer beinahe ausschließlich schwarzen Tee genießen und zwar vorzugsweise nicht aromatisiert, obwohl der bekannte „Earl Grey Tea“ aus England stammt. Die Teeblätter werden lose in die Kanne gegeben, mit heißem Wasser überbrüht und für 2 bis 5 Minuten ziehen gelassen. Die Mehrzahl der Briten bevorzugt ihren Tee mit Milch. Dennoch ist es Sitte, dass der Gastgeber fragt, ob das Getränk mit oder ohne Milch getrunken wird. Bei der Frage, ob zuerst der Tee oder die Milch eingegossen werden soll, scheiden sich die Geister. In früheren Zeiten wurde die Milch zuvor eingegossen mit dem Zweck, die empfindlichen Porzellantassen vor zu hohen Temperaturschwankungen zu schützen.

Echte Tee-Klassiker

Um es gleich vorweg zu nehmen: So zahlreich die Sorten, so unterschiedlich ihre Methoden zur Zubereitung. Folgende Tee-Arten zählen zu den traditionsreichen Genussmitteln:

  • Schwarzer Tee
  • Grüner Tee
  • Weißer Tee
  • Oolong-Tee, eine klassische Chinesische Tee-Sorte

 

Weiterhin zählen oft Pu Erh und gelber Tee zu den klassischen Tee-Arten. Innerhalb dieser gibt es wiederum sehr viele verschiedene Sorten, die sich oft durch ihr Anbaugebiet unterscheiden.

Durch das aus der Teepflanze gewonnene Getränk enthalten die klassischen Tees bis zu 4,5 Prozent eines Wirkstoffes, der, analog zum Koffein bei Kaffee, bei Tee als Tein bezeichnet wird. Chemisch besteht tatsächlich kein Unterschied zwischen Tein und Koffein, beide bezeichnen das gleiche Molekül. Der eigentliche Unterschied besteht in der verzögerten, aber oft intensiveren Wirkung des Wirkstoffes im Tee als dies bei Kaffee der Fall ist.

Aromatisierte Sorten

aromatisierte Tees

Im Tee-Land China aromatisierte man seit jeher die klassischen Tees durch die Zugabe frischer Blüten, wie beispielsweise Jasmin. Aber auch die Europäer mögen die unterschiedlichsten Sorten des aromatisierten Getränks. Zunehmend legen dabei die Hersteller Wert auf die Zugabe natürlicher Aromen, wie zum Beispiel Kirsche oder Vanille oder, bei den Gewürzen, Zimt und Anis.

Früchte- und Kräutertees

Innerhalb der Sorten-Vielfalt sind Kräuter- und Früchtetees ebenfalls eine gern und zunehmend häufig gewählte Alternative. Sie werden jedoch nicht aus der Teepflanze, sondern meist aus heimischen Blüten, Kräutern, Wurzeln und Pflanzen gewonnen. Das ist auch der Grund dafür, dass diese Getränke kein Tein enthalten und strenggenommen auch nicht als Tee bezeichnet werden dürften! Sicherlich kennen Sie folgende Früchte- und Kräutertees:

  • Pfefferminztee
  • Hagebuttentee
  • Kamillentee
  • Fencheltee
  • Hibiskustee

 

Alles, was Sie über die richtige Zubereitung von Tee wissen müssen

Genauso wie bei der korrekten Herstellung von Kaffee gibt es auch bei der Fertigung von Tee einige Punkte, die Sie beachten sollten. Dabei sind nämlich nicht nur die Menge des Tees, sondern ebenso die Ziehzeit sowie die genaue Wassertemperatur von größter Bedeutung. Aber dennoch ist die Herstellung von schmackhaftem Tee wahrlich keine Zauberkunst, denn mit unseren Informationen gelingt Ihnen die Zubereitung ganz schnell und unkompliziert.

Unser Tipp für die Zubereitung: Vernachlässigen Sie nicht die Wassertemperatur

Mit der Verwendung von Teebeuteln entfällt im ersten Schritt praktischerweise die Frage nach der „richtigen“ Dosierung je Tasse. Darüber hinaus kommt es bei der Zubereitung aber immer auch auf die richtige Wassertemperatur an. Viele Tee-Liebhaber lassen ihr Teewasser im Wasserkocher kurz aufkochen, um damit anschließend den Tee aufzubrühen. Dies ist grundsätzlich zwar richtig, aber es ist empfehlenswert, wenn Sie darauf achten, dass das Wasser natürlich frei von Verunreinigungen durch Kalk oder Chlor sein muss. Um das auch zu gewährleisten, kann ein Wasserfilter und/oder das kurze Abkochen des Wassers bei Unreinheiten Abhilfe schaffen. Die Weisheit eines alten Teemeisters der Qing-Dynastie mit Namen Zhang Dafu, ist hier hilfreich: „Die Qualität einer guten Tasse Tee hängt zu 20% vom Tee selbst ab und zu 80% vom verwendeten Wasser.“ Bezüglich der Wassertemperatur gilt, dass diese vom verwendeten Tee abhängig ist. Grüner Tee wird i.d.R. mit 60 bis 70 Grad Celsius warmem Wasser zubereitet, während Sie Schwarz-Tee mit 95 Grad Celsius heißem Wasser aufgießen sollten. Folgende Faustregeln beachten Sie dabei in diesem Zusammenhang bitte:

  • Schwarzer Tee: Ungefähr 95 Grad Celsius
  • Pu Erh: In etwa 100 Grad Celsius
  • Oolong: 70 bis 90 Grad Celsius. (Bei gerolltem Oolong ist eine höhere Temperatur nötig!)
  • Grüner sowie weißer Tee: 60 bis 80 Grad Celsius

 

Auch der Teingehalt hängt stark von der entsprechenden Ziehtemperatur ab. So gilt, je höher die Wassertemperatur, desto mehr Tein wird auch aus den Blättern gelöst.

Die Ziehzeit des Tees

Auch dies ist ein wichtiger Faktor, der nicht nur von der jeweiligen Teesorte, sondern auch von Ihrer Vorliebe abhängig ist. Vom Grundsatz her gilt, dass je mehr Teeblätter bzw. -Beutel Sie verwenden, desto kürzer ist auch die Ziehzeit und je heißer das Wasser, desto kürzer die Ziehzeit. Generell wird in den ersten zwei bis drei Minuten nach dem Aufbrühen besonders das enthaltene Tein freigesetzt. Deshalb erhält der Tee in dieser Zeit seine anregende Wirkung.

  • Für Grünen Tee gilt eine Ziehzeit von 2 Minuten als ideal
  • Schwarzer Tee zieht zwischen 3-5 Minuten; die Zeit sollte nicht überschritten werden, da er sonst recht bitter wird
  • Früchte- und Kräutertees dürfen problemlos mind. 5 Minuten ziehen, sofern nicht ausdrücklich andere Zeiten angegeben werden

 

Der Tee und seine gesundheitlichen Aspekte

Dem Tee wurde bereits vor unserer Zeitrechnung in China eine stimulierende und gleichzeitig heilende Wirkung aufgrund seiner verschiedenen Inhaltsstoffe nachgesagt. Durch seine sekundären Pflanzenstoffe und die enthaltenden Gerbsubstanzen besitzt Tee eine das Krebsrisiko senkende sowie verdauungsfördernde Wirkung. Darüber hinaus enthalten grüner und schwarzer Tee Tein, das, je nach der Ziehdauer, einen anregenden oder weniger anregenden Effekt erzielt. Je länger Sie diese Sorten ziehen lassen, desto mehr nimmt die anregende Wirkung aufgrund der Bindung an Gerbstoffe ab.

Tee und Gesundheit

Bei einem regelmäßigen Genuss von ungefähr 4 Tassen pro Tag gilt Schwarzer Tee als den Blutdruck senkend. Lassen Sie diesen Tee länger als 5 Minuten ziehen, verursacht das zwar einen bitteren Geschmack, jedoch soll ebenso eine schmerzlindernde und antibakterielle Wirkung eintreten, beispielsweise bei Durchfallerkrankungen. Grüner Tee unterstützt nicht nur Ihre Bemühungen beim Abnehmen, sondern bewirkt, aufgrund seines Inhaltsstoffes Catechin, einen heilungsfördernden Effekt bei Zahnfleischerkrankungen und unterstütz ebenso die Vorbeugung von Karies. Grüner Tee hat weniger Tein als schwarzer Tee, besitzt jedoch eine anregende Wirkung auf den Stoffwechsel.

Matcha Tee, als konzentrierte Form des Grünen Tees, gilt als wahrer Muntermacher. Er wirkt sich positiv auf den gesamten Stoffwechsel aus und wird zur Behandlung von Hormonstörungen genutzt.

Früchte- und Kräutertees wirken zum Beispiel:

  • Appetitanregend
  • Antibakteriell
  • Verdauungsfördernd
  • Schmerzlindernd
  • Schleimlösend bei Husten
  • Entgiftend
  • Entwässernd

 

Der Mate-Tee, gewonnen aus dem Mate-Strauch, gilt der Definition nach nicht als echter Tee. Sein hoher Vitamingehalt soll sich jedoch besonders gesundheitsfördernd auswirken. So haben die Gerbstoffe einen positiven Effekt auf den Stoffwechsel sowie die Verdauung. Äußerst interessant in diesem Zusammenhang ist die Tatsache, dass der Mate-Tee in Deutschland als Arzneimittel zugelassen ist.

Fazit

Die Vielfalt in der Welt des Tees ist einfach bemerkenswert. Sie spiegelt sich in den diversen Teekulturen der Welt mit ihrem ganz eigenen Zeremoniell und individueller Tradition. Sie spiegelt sich ebenso in den zahlreichen verschiedenen Teesorten und ihren jeweiligen Arten der Zubereitung. Lehnen Sie sich zurück und genießen Sie eine Tasse dieses herrlichen Aufgussgetränks.

Bildernachweise: © Fotolia / Author: 5seconds