Säurearmer Kaffee

Säurearmer Kaffee

Säure
  1. Sehr wenig (269)
  2. Wenig (6)
  3. Mittel (9)
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Preis / kg
  1. 2
    119
  2.  
  3. -
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Intensität
  1. Mild (33)
  2. Mittel (65)
  3. Eher kräftig (67)
  4. Intensiv (119)
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Kundenbewertung
  1. 4 Sterne & mehr3 Sterne & mehr2 Sterne & mehr1 Stern & mehr
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Röstgrad
  1. Sehr hell (15)
  2. Hell (27)
  3. Mittel (96)
  4. Dunkel (94)
  5. Sehr dunkel (49)
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Röstung
  1. Espresso (182)
  2. Espresso/Kaffee (10)
  3. Kaffee (91)
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Bohnensorte
  1. Arabica (118)
  2. Robusta (10)
  3. Arabica/Robusta (159)
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Zusammensetzung
  1. Single Origin (32)
  2. Blend (242)
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Packungsgröße
  1. 125g (1)
  2. 250g (128)
  3. 500g (35)
  4. 1kg (137)
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Säurearmer Kaffee

Es sind die Säuren, die dem Kaffee seinen ganz individuellen Geschmack geben. Ohne diesen Säuregehalt würde die Tasse Filterkaffee oder der Espresso eher fad und bitter schmecken. Doch nicht jeder Kaffeetrinker kann sich an dieser Säure erfreuen. Deswegen greifen viele Kaffeetrinker ganz bewusst zu Produkten, die sich durch eher geringe Anteile von Säure auszeichnen und dennoch fein aromatisch schmecken.

Schonkaffee ohne Chlorogensäure

Kaffee enthält viele unterschiedliche Säuren. Ihr Anteil im Rohkaffee beträgt bis zu 12 %. Die charakteristische Säure des Kaffees ist die Chlorogensäure. Sie gehört wie die Kaffeesäure zu der Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe. Als Antioxidans besitzt Chlorogensäure auch positive Effekte. So wird nach einer Mahlzeit die Glucoseaufnahme ins Blut verlangsamt und bei gesunden Menschen der Blutdruck gesenkt. Chlorogensäure kommt in verschiedenen Pflanzengattungen vor. Zum Beispiel in Greiskräutern, Johanniskräutern und Baldrianen. Sie findet sich auch in der Kartoffel, der Artischocke oder in der Brennnessel.

Genau diese Chlorogensäure mit ihren positiven Eigenschaften mögen einige Kaffeetrinker aber weniger. Hier kommen nun die Kaffeeröster ins Spiel. Sie sorgen dafür, dass auch Kaffeeliebhaber, die säurearme Röstungen bevorzugen, das köstliche Heißgetränk so genießen können, wie sie es lieben. Durch eine spezielle Langzeitröstung bei niedrigeren Temperaturen, wird die Chlorogensäure des Rohkaffees zum großen Teil abgebaut. Das wirkt sich entsprechend auch auf das Aroma aus. 

Nur eine schonende Röstung garantiert hochwertigen milden Kaffee

Um einen hochwertigen Schonkaffee herzustellen, ist die Röstung das entscheidende Kriterium. Hier beginnt die Kunst des Röstmeisters. Denn nur eine zeitaufwendige und schonende Trommelröstung garantiert die Qualität eines säurearmen Kaffees. Dabei wird der Kaffee in der Rösttrommel langsam bei ca. 200 °C bis zu 20 Minuten geröstet. Während dieses Röstverfahrens können sich die Geschmacksaromen deutlich ausprägen. Und nur die feinen Fruchtsäuren, die den Charakter des Kaffees ausmachen, verbleiben. Espressobohnen werden sogar noch länger geröstet. Dadurch erhält der Espresso seinen typischen, kräftigen Geschmack und die Chlorogensäuren verschwinden fast vollständig. Ein guter Röstmeister weiß genau, zu welchem Zeitpunkt der Röstprozess abgebrochen werden muss. Oft entscheiden wenige Sekunden, damit ein qualitativ hochwertiger Schonkaffee sein bestes Geschmacksbild erhält.

Beim industriellen Röstverfahren, das vor allem von Großröstereien genutzt wird, erhält der Kaffee eine Röstung im Schnellverfahren. Dabei kommen die grünen Bohnen in einen großen Umluftofen. Bei Temperaturen zwischen 400 und 800 °C ist nach wenigen Minuten der Röstvorgang beendet. Von außen sehen die Bohnen beider Verfahren zwar gleich aus, doch im Inneren sind die industriell gerösteten Kaffeebohnen meist noch nicht durch. Beim Mahlen der Bohnen erkennt dann auch der Laie, dass industriell gerösteter Kaffee viel heller ist, als das Kaffeemehl von einer schonenden Trommelröstung.

Monsooned Malabar Kaffee steht für säurearmen Kaffee

Unser Monsooned Malabar Kaffee ist ein besonders säurearmer Kaffee. 100 % feinste Arabica-Bohnen geben dieser Kaffeesorte ein nussiges und vollmundiges Aroma. Dank seiner natürlichen Fermentierung ist dieser Kaffee besonders säurearm.

Es war reiner Zufall, dem der Prozess der natürlichen Fermentierung zu verdanken ist. Engländer brachten im 18. Jahrhundert Kaffeepflanzen nach Indien. Sie fanden, dass die dortigen klimatischen Bedingungen für einen schmackhaften Kaffee ideal seien. Der Transport der Kaffeebohnen zurück nach England erfolgte mit Segelschiffen, auf denen die Fracht oft mehrere Wochen unterwegs war. Gleichzeitig waren die Bohnen damit auch den Witterungsverhältnissen auf dem Meer ausgesetzt.

Als die Dampfschifffahrt den Transport nach England ablöste, wurde schnell festgestellt: Der Kaffee von den gleichen Plantagen hatte seinen charakteristischen Geschmack und sein feine Aroma verloren. Ihm fehlte die Zeit der längeren Überfahrt und das damit verbundene Monsunklima. Man versuchte das Klima der Seereise nachzuahmen. Das Ergebnis der Entwicklung war das Monsooning. In besonderen Lagerhäusern werden dabei die Kaffeebohnen feuchter Luft ausgesetzt. Um den Befall von Schimmelpilzen zu verhindern, müssen die locker gefüllten Jutesäcke einmal in der Woche umgefüllt werden. Nur dann ist eine natürliche Fermentierung gewährleistet und die Chlorogensäure wird fast vollständig abgebaut. Ein säurearmer und hocharomatischer Kaffee, der Monsooned Malabar, ist das Resultat.

Fazit:

- Auch Kaffeetrinker, die milde Säureanteile im Heißgetränk bevorzugen, müssen nicht auf den Genuss des braunen Goldes verzichten.
- Spezielle Röstverfahren garantieren einen qualitativ hochwertigen Schonkaffee mit wenig Säure.
- Besonders säurearm sind Kaffeesorten, die dem Monsooning ausgesetzt werden.