Sonnentor

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Das Unternehmen SONNENTOR, oder wie aus einer Idee eine festgefügte Gemeinschaft wurde

Johannes Gutmann wurde gekündigt. Viele wären nun an seiner Stelle erst einmal niedergeschlagen gewesen und hätten mutlos in die Zukunft geblickt. Nicht aber Herr Gutmann, der 1988 sein eigenes Unternehmen gründete und zwar im Niederösterreichischen Sprögnitz. Er spezialisierte sich auf die Herstellung und Vermarktung von Kräutern, Tees und Gewürzen und zwar aus biologischem Anbau. SONNENTOR beschäftigt aktuell 330 Mitarbeiter in Österreich und 150 Angestellte in Tschechien. Mit einem Umsatz von 44,5 Millionen Euro hat es der Gründer wahrlich, wie man so schön sagt, „zu etwas gebracht“. Zu Beginn der 1990er Jahre war SONNENTOR eines der ersten Unternehmen, das die Vermarktung biologischer Lebensmittel über Werte wie „Genuss“ und „Lebensfreude“ kommunizierte. Mit der Neugestaltung des Verpackungsdesigns durch Peter Schmid, der auch in der Folgezeit eine wichtige Person in der Unternehmensentwicklung wurde, kam der Durchbruch.

Mit einem Marktanteil von circa 50% war der Betrieb 2010 österreichischer Marktführer im Segment des Biofachhandels mit Tee, Kräutern und Gewürzen und stand in Deutschland in diesem Bereich an dritter Stelle. Ungefähr 65% der Produkte werden exportiert. SONNENTOR unterhält ein Netz von Franchise-Partnern und eine Zweigstelle in Tschechien. Beliefert wird der Betrieb von Bio-Kräuterbauern aus der Region, aber auch aus vielen anderen Ländern wie beispielsweise China (Tee), Spanien, Rumänien, Serbien und Portugal, um nur einige zu nennen. Seit dem Jahr 2013 veröffentlicht das Unternehmen das kostenlose Magazin mit dem bezeichnenden Namen „Freude“, in dem ungewöhnliche Menschen und außergewöhnliche Projekte vorgestellt werden.

SONNENTOR wie es ist

Von Beginn an wollte Johannes Gutmann nach seiner Kündigung andere Wege gehen als damals allgemein üblich. Er wollte nämlich nicht nur sich, sondern der ganzen Region, besonders den Bauern, die ums wirtschaftliche Überleben kämpften, neue Möglichkeiten aufzeigen. Denn damals stellten viele ihre Betriebe auf Monokultur um.

Weil es für die Geschäftsphilosophie von SONNENTOR bedeutsam ist, wollen wir an dieser Stelle einmal ganz kurz auf die Nachteile eines solchen Anbaus eingehen: Pflanzen gleicher Art besitzen einen gleich hohen Bedarf an Nährstoffen, die sie dem Boden entsprechend der benötigten Menge entziehen. Das hat zur Folge, dass er auslaugt und ermüdet. Wenn das der Fall ist, kann der Bedarf nicht mehr optimal gedeckt werden. Das wiederum führt zu Mangelerscheinungen, und im schlimmsten Fall sterben die Pflanzen mit der Folge, dass Düngemittel erforderlich werden, die die Pflanzen sozusagen „von außen“ versorgen. Häufig kommt chemischer Dünger zum Einsatz, was die aktuell heftig diskutierten Risikofaktoren mit sich bringen kann. Kurz: Monokultur laugt den Boden einfach zu sehr aus.

Teepflanze

Nun wieder zurück zu Johannes Gutmann, für den die herrlichen Kräuter, die auf den Feldern wuchsen, nicht genug Beachtung fanden. Denn schon damals war er leidenschaftlicher Verfechter des biologischen Prinzips, zu einer Zeit, als man das Wort „bio“ noch nicht einmal kannte. Gutmann jedoch war überzeugt, dass der biologische Weg der Beste für die Umwelt sowie für die Gesundheit der Menschen ist und eine große Zukunft hat. Das brachte ihn auf die Idee, regionale Bio-Produkte unter einem Dach zu vertreiben. Also zog der damals 23-jährige als Ein-Mann-Unternehmen mit seinen Kräutern von Bauernmarkt zu Bauernmarkt und bot seine Produkte selbst an, weil sonst keiner an den Erfolg seiner Idee glaubte. Mit der Zeit jedoch konnte er auch einige Bauern für sein „Kräuterunternehmen“ gewinnen. Aktuell sind es rund 300 Bauern, die zur „SONNENTOR Familie“ gehören. Das Unternehmen hat heutzutage nicht nur Bio-Kräuter und Bio-Gewürze in seiner Produktpalette, sondern auch Tee, Kaffee, Kakao und feine Naschereien.

Die SONNENTOR Philosophie

Neben dem Prinzip „Leben und leben lassen“ ist der Unternehmensgründer davon überzeugt, dass in puncto „wirtschaftlicher Erfolg“ alle daran teilhaben sollten und praktiziert daher die so von ihm genannte „Gemeinwohl-Ökonomie“. In ihr gehen gegenseitige Anerkennung und Wertschätzung eine fruchtbare Kooperation ein. Alle sollen am gemeinsamen Erfolg teilhaben. Die Macher von SONNENTOR sind davon überzeugt, dass alle zur Förderung der biologischen Landwirtschaft, einer nachhaltigen Gesellschaft sowie einer „enkeltauglichen“ Umwelt beitragen können.

Durch sein unternehmerisches Engagement möchte der Betrieb jedem Einzelnen Inspiration und Motivation geben, sich selbst daran aktiv zu beteiligen.Eines der beeindruckendsten Grundmann-Statements: „Bio kostet vielleicht ein paar Cent mehr, dafür kostet es uns nicht die Welt.“

Auch das Thema „Verpackung“ hat einen großen Stellenwert bei SONNENTOR, denn seit 2008 wurde die Umstellung von konventionellen Verpackungen auf nachhaltige Materialien vorgenommen, mit dem Ergebnis, dass seitdem 400 Tonnen an Plastik eingespart werden konnten. Vorbildlich!

„Direct Trade“ ist ebenso hier kein hohler Begriff, denn die Bauern profitieren selbst von ihrer Arbeit und damit ist der ganzen Region geholfen. Durch die nachhaltige Arbeitsweise der internationalen Anbaupartnerschaften wird auch die regionale Wertschöpfung gesteigert. Nur nebenbei sei erwähnt, dass bei SONNENTOR CO2-neutral gearbeitet wird. Darüber hinaus nimmt das Unternehmen das Thema „Palmöl“ in seinen Fokus, da es eines der meist gebräuchlichen Trägerstoffe in der Lebensmittelindustrie ist und dieser Gebrauch dazu geführt hat, dass immer größere Mengen produziert werden müssen. In den letzten Jahren mussten daher 15 Millionen Hektar Regenwald dieser Palmöl-Monokultur weichen. So ist Palmöl wie kaum ein anderes Produkt ein wahres Synonym für die Zerstörung der Natur. Daher verzichtet SONNENTOR bewusst auf dieses Erzeugnis in seinen Produkten.

Loser Tee

Sonnige SONNENTOR-Zeiten bei roastmarket

Es ist schon beinahe selbstverständlich, dass roastmarket die Produkte dieses Unternehmens führt, damit auch Sie in den Genuss dieser ebenso nachhaltigen wie köstlichen Erzeugnisse kommen! Erfreuen Sie sich zum Beispiel an SONNENTOR Brennnessel Tee, dem Gute Laune Kräutertee als loser Tee oder praktisch im Beutel, an feinstem chinesischen Grüntee oder am köstlichen Klassiker Rooibos natur.

Fazit

Das Unternehmen „SONNENTOR“ zeigt auf vorbildliche Weise, dass es möglich ist, auch auf verantwortungsvolle Weise wirtschaftlich erfolgreich zu sein. Das überlegte und intelligente Vorgehen beweist einmal mehr, dass damit alle Beteiligten, inklusive der Kunden, auf der Sonnenseite des Lebens stehen - ein Beispiel, das Schule machen sollte! Daher schauen Sie gleich in Ihren roastmarket Shop, bestellen und kosten Sie eine der hochwertigen und leckeren Sorten (oder auch ein paar mehr Geschmacksvarianten) dieses herrlich aromatischen SONNENTOR Tees!