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Bio- und Fairtrade-Kaffee: Nachhaltige Alternativen

Kaffee gilt als beliebtestes Heißgetränk der Deutschen. Wer täglich Kaffee konsumiert, sollte sich deshalb auch Gedanken über dessen Herkunft und Anbaubedingungen machen. Bio-Kaffee tut nicht nur der Natur etwas Gutes, sondern überzeugt auch mit intensiven Aromen. Denn mit dem Kauf von Fairtrade-Kaffee unterstützen Sie die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Kaffeebauern.

Beim Kauf von Bio- und Fairtrade-Kaffee kann man inmitten einer Vielzahl an Siegeln recht schnell den Überblick verlieren. Damit Sie garantiert die richtige Wahl treffen, haben wir alle wichtigen Infos für Sie zusammengefasst.

Was ist das Besondere an Bio-Kaffee?

Bio-Kaffee Kaffeekirschen

Mit Bio-Kaffee verbindet jeder Kaffeeliebhaber wahrscheinlich eine bestimmte Vorstellung. Hinter dem scheinbar einfachen Begriff verbergen sich allerdings durchaus komplexe Zusammenhänge. Die Qualität der Zertifikate und Siegel, welche zertifizierten Kaffee, Espresso oder auch Tee kennzeichnen, spielen eine entscheidende Rolle. Eine ganze Reihe von Bio-Siegeln konkurriert seit einigen Jahren um die Gunst der Verbraucher. Auf jedem Bio-Kaffee sollte zumindest eines der beiden folgenden Siegel zu finden sein:

  • Bio nach EG-Öko-Verordnung: Dieses Bio-Siegel ist in Deutschland gebräuchlich. Es garantiert, dass der ökologische Landbau nach EU-Rechtsvorschriften eingehalten und regelmäßig kontrolliert wird.
  • EU-Bio-Logo: Produkte, die mit diesem Logo gekennzeichnet sind, wurden ökologisch angebaut. Außerdem wurden sie innerhalb oder außerhalb der Europäischen Gemeinschaft erzeugt oder verarbeitet.

Es sollte jedoch beachtet werden, dass diese Siegel ausschließlich den ökologischen Kaffeeanbau zertifizieren, nicht aber die Arbeitsbedingungen der Kaffeebauern. Allein das Fairtrade-Siegel auf einer Verpackung garantiert, dass die Verarbeitung und der Verkauf auf sozialen sowie auf ökologischen und ökonomischen Standards basieren.

Welche Kriterien muss Bio-Kaffee erfüllen?

Damit von einem biologischen Anbau gesprochen werden darf, muss der Kaffee einige Kriterien und Anforderungen erfüllen:

  • Verzicht auf chemische Dünger und Pflanzenschutzmittel: Bio-Kaffee wird in der Regel ohne Pestizide und Kunstdünger angebaut. Nur in Ausnahmefällen dürfen minimale Mengen verwendet werden.
  • Verzicht auf Genmanipulation: Um das Bio-Siegel zu erhalten, müssen Kaffees mindestens 95 Prozent ökologisch sein und dürfen nicht mehr als 0,9 Prozent genverändertes Material enthalten.
  • Anbau in Mischkulturen: Bei einer Mischkultur werden zusätzlich zum Kaffee auch andere Pflanzen wie Bananen oder Kakao angebaut. Im Gegensatz zu Monokulturen werden für diese Form keine Wälder abgeholzt. Darüber hinaus wird einer Auslaugung und Erosion des Bodens vorgebeugt. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Kaffeekirschen im Schatten größerer Bäume wachsen können. Dadurch reifen sie langsamer und sind weniger von Insektenfraß betroffen.
  • Recycling pflanzlicher Abfälle: Nach der Ernte werden die Schalen der Kaffeebohnen entfernt. Bei einem nachhaltigen Anbau werden diese im Anschluss kompostiert und weiter genutzt.

Bio-Kaffee - von der Ernte bis zur Röstung

Kaffeekirschen von Bio-Kaffee

Bei der maschinellen Ernte, dem sogenannten Stripping”“, werden unterschiedlich reife Kaffeekirschen geerntet. Dies führt zu Qualitätseinbußen und hat bei einer hohen Anzahl an unreifen oder überreifen Früchten zur Folge, dass die Kaffeekirschen unbrauchbar werden. Bei der Ernte von Bio-Kaffees werden hingegen ökologische Gesichtspunkte beachtet. Das bedeutet, dass sie von Hand gepflückt werden. Dieses Verfahren wird als "Picking” bezeichnet. Auf diese Weise wird der Reifegrad jeder Kaffeekirsche von den Kaffeebauern überprüft. Handarbeit ist bei der Herstellung von Bio-Kaffee eine deutliche bessere Variante als die Arbeit mit Maschinen. Das Picking erweist sich als nachhaltiger und umweltschonender - und nicht zuletzt garantiert es besten Geschmack und ausgezeichnete Qualität! Noch mehr wissenswerte Infos zu diesem Thema finden Sie in unserem Artikel zur Kaffee-Ernte.

Nach der Ernte aus den Erzeugerländern bis zu den Verarbeitungsbetrieben fallen weite Transportwege an. Die Transportmittel und die Verpackungen müssen besondere Anforderungen erfüllen, damit das Aroma und die Qualität des Kaffees erhalten bleibt und röstfrisch beim Verbraucher ankommt. Zumeist wird der Rohkaffee per Schiff aus den Anbauländern in die ganze Welt verfrachtet. Um die CO2-Bilanz pro Kilogramm Kaffee einzudämmen, werden große Mengen auf einmal transportiert. Die unvermeidlichen CO2-Emissionen, die durch den Transport zu Wasser und zu Land entstehen, werden von manchen Kaffeehändlern und Röstereien durch die Unterstützung geeigneter Umweltschutzprojekte kompensiert.

Die Röstung von Bio-Kaffee muss keine besonderen Vorgaben erfüllen. Dennoch ist eine verantwortungsvolle Arbeit der Produzenten im Interesse der Umwelt wünschenswert. Sowohl die Röstdauer als auch die Rösttemperatur wirken sich auf den späteren Geschmack aus. Damit Bio-Kaffee oder -Espresso seine Aromen voll entfalten kann, muss er langsam und schonend geröstet werden.

Was ist Fairtrade-Kaffee?

Fairtrade-Siegel

Zahlreiche Organisationen und Initiativen wie Fairtrade International haben sich das Ziel gesetzt, die Arbeits- und Lebensbedingungen von Kaffeebauern zu verbessern. So möchten sie unter anderem deren Position gegenüber Abnehmern und Zulieferern stärken. Das Wort “fair” drückt keine Wohltätigkeit aus, sondern verdeutlicht, dass die harte Arbeit der Erzeuger wertgeschätzt und entsprechend honoriert wird.

TransFair vergibt in Deutschland das bekannteste Fairtrade-Siegel. TransFair gehört als eingetragener Verein zu dem Netzwerk von Fairtrade International und hat seinen Sitz in Köln. Das Siegel auf der Verpackung garantiert, dass diese nach Fairtrade-Standards angebauten Fairtrade-Kaffee beinhaltet. Bitte beachten Sie jedoch, dass das Siegel kein Garant dafür ist, dass der Kaffee nach Bio-Richtlinien angebaut wurde.

Die Fairtrade-Standards

Mithilfe von strikten Zielen werden die Ziele von Fairtrade erreicht. Zu deren Einhaltung ist jeder zertifizierte Betrieb verpflichtet. Diese Standards beinhalten unter anderem:

  • eine nachhaltige Bewirtschaftung der Anbauflächen.
  • ein Verbot von Zwangsarbeit sowie von ausbeuterischer Kinderarbeit.
  • einen festen Mindestpreis für den Rohkaffee.
  • eine zusätzliche Prämie für einen biologischen Anbau. Grundsätzlich akzeptiert Fairtrade zwar auch konventionell angebauten Kaffee, aufgrund der zusätzlichen Prämie stellen die Kaffeebauern ihre Produktion jedoch vermehrt um.

Diese finanzielle sowie organisatorische Absicherung verhilft den Bauern und ihren Familien zu mehr Sicherheit - sowohl in sozialer als auch in beruflicher Hinsicht. Sie erhalten einen leichteren Zugang zu Kapital, welches sie als verlässliche Grundlage in die Weiterentwicklung ihrer Betriebe investieren können. In Weiterbildungen werden sie zu den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen zum Anbau und der Ernte geschult. Nicht zuletzt erhalten die Kaffeebauern bessere Konditionen bei Partnern und Zulieferern. Auf diese Weise verhelfen die Fairtrade-Standards zahllosen Kleinbetrieben zu einer stabilen Existenzgrundlage und einer planbaren Zukunft.

Anbau und Verarbeitung von Fairtrade-Kaffee

Ernte von Fairtrade-Kaffee

Etwa 730.000 Kleinbauern arbeiten momentan auf einer Anbaufläche von einer Million Hektar nach Fairtrade-Standards. In allen großen Kaffeeregionen haben sich die Erzeuger zu ungefähr 450 Produzentenorganisationen zusammengeschlossen. Die Anzahl zertifizierter Betriebe wächst stetig und in aller Welt. Nahezu jede Kaffee- oder Espressosorte ist mittlerweile auch als Fairtrade-Kaffee erhältlich. Nichtsdestotrotz erzeugen Fairtrade-zertifizierte Betriebe bislang nur zwei Prozent des weltweiten Kaffee Exports. Ein gigantisches Potential kann daher noch erschlossen werden.

Die Fairtrade-Standards beinhalten keine Vorgaben, die die Verarbeitung des Kaffees betreffen. Dennoch sollte im Fairtrade-Anbau erzeugter Rohkaffee natürlich auch verantwortungsvoll verarbeitet werden. Die manuelle Ernte gewährleistet, dass die Früchte reif und von hoher Qualität sind. In einer schonenden Langzeitröstung erschließen erfahrene Röster die Aromen des Rohkaffees, bevor sie diesen schließlich in Verpackungen konfektionieren, welche die Umwelt möglichst wenig belasten. Kaffeekenner, die einen minimal höheren Preis akzeptieren, unterstützen die Fairtrade-Idee somit mit jeder Tasse.

Bio- und Fairtrade-Pakete bei roastmarket entdecken

Mit dem Kauf von Bio- und Fairtrade-Kaffee unterstützen Sie nicht nur den nachhaltigen und verantwortungsbewussten Umgang mit der Natur, sondern auch die bessere Bezahlung und Unterstützung der Kaffeebauern in Fairtrade-Programmen. Nachhaltig erzeugter und verarbeiteter Kaffee erfreut Gaumen und Geist zugleich! Natürlich finden Sie auch hier bei roastmarket eine große Auswahl qualitativ hochwertiger Kaffees. Falls Sie sich nicht direkt für ein Produkt entscheiden können, dann sind unsere Bio- und Fairtrade-Pakete genau das Richtige für Sie! Eine erlesenen Auswahl an Bio- oder Fairtrade-Kaffee garantiert Ihnen den perfekten Kaffeegenuss!

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