Kaffee aus Mittelamerika: Höchste Qualität erleben

Kaffee aus Mittelamerika gilt bei vielen Liebhabern des köstlichen Heißgetränks als der beste der Welt. Die Anbaugebiete in Costa Rica, Nicaragua, Guatemala, El Salvadavor und der Karibik genießen aus gutem Grund den Ruf, Kaffeebohnen von höchster Qualität zu züchten.

Kaffee aus Mittelamerika

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Kaffee aus Mittelamerika: Höchste Qualität für vollendeten Genuss

Ganz gleich, ob Kaffeebohnen aus Mittelamerika in einem Espresso oder beispielsweise in einem Filterkaffee zum Einsatz kommen - sie sind stets ein Garant für vollendeten Genuss. Wagen wir gemeinsam eine kulinarische Rundreise durch den Kaffeekontinent.

Rohkaffee: Eine Spezialität aus Mittelamerika

Wenn Sie sich mit Kaffees aus der Region zwischen Nord- und Südamerika beschäftigen, stoßen Sie schnell auf einen etwas ungewöhnlichen Begriff: Rohkaffee. Das Wort klingt nicht unbedingt nach höchster Vollendung, sondern nach Unfertigkeit. Wir verbinden es aufgrund des "roh" unwillkürlich mit dem Zustand von noch nicht zubereitetem Fleisch. Doch der Eindruck täuscht! Das Wort steht lediglich für eine spezielle Aufbereitungsweise des Kaffees. Der Samen (die Kaffeebohne) wird direkt aus der Frucht des Kaffeestrauchs gewonnen. Alle überflüssigen Elemente (bestimmte Häutchen, das Fruchtfleisch, etc.) werden entfernt. So bleibt nur die reine Bohne. Hochwertige Arabicas und Robustas entstehen auf diese Weise.

Kaffee aus Costa Rica

Costa Rica nimmt unter den Kaffeeanbaugebieten in Mittelamerika eine Sonderstellung ein: Durch die besondere Hochlandlage (zwischen 700 und 1600 Metern) und die optimale Temperatur von durchschnittlich 25 Grad können die Pflanzen hier besonders gut gedeihen. Mehr als 300 Arabicasorten entstehen auf diese Weise. Die Regierung des Landes hat sogar vorgeschrieben, dass ausschließlich Arabica angebaut werden darf.

Robusta ist unerwünscht. Überhaupt unterstützt der Gesetzgeber das Gedeihen der Kaffeepflanzen nach besten Kräften: Spezielle Wasserrichtlinien sorgen dafür, dass das kühle Nass, das die Anbaugebiete bewässert, absolut rein ist. Die Kaffeebohnen bilden so ein fein würziges Aroma aus. Sie haben einen hohen Säureanteil, der jedoch nicht dominant ist. Das Getränk schmeckt deshalb mild und ist sehr gut verträglich. Es hat einen langen, süßen Nachgeschmack.

Kaffeeerzeugnisse aus Nicaragua

Das Land ist in Europa lange vor allem wegen des Bürgerkriegs und einiger Naturkatastrophen bekannt gewesen. Doch die hervorragenden Kaffeesamen, die hier in einer Höhe zwischen 1000 und 1600 Metern an den Hängen erloschener Vulkane gewonnen werden, ändern langsam unser Bild. Die Plantagen sind klein und werden größtenteils von Familien bewirtschaftet, die mit viel Leidenschaft arbeiten. Das kann man schmecken: Getränke, die aus den Erzeugnissen des Landes basieren, zeichnet ein voller Körper und ein ausgewogener, aromatischer Geschmack aus. Einige Arabicas verfügen zudem über eine schokoladige Fülle. Kaffeeliebhaber schwärmen zudem vom feinen Duft, der von den Sorten aus Matagalpa, Jinotega und Nuevo Segovia ausgeht.

Kaffeeproduzent Guatemala

Übersetzt lautet der Name dieses Staats in Mittelamerika "Land der Bäume". Hier werden Robustas und Arabicas angebaut. Der Robusta wird jedoch eher in kleinen Mengen produziert. Beim Kaffeeanbau beweist sich, dass aktive Vulkane auch ein Segen sein können. Die ohnehin schon überaus nährstoffreichen Böden des Landes werden durch jene noch weiter angereichert. Die Kaffeefrüchte finden auf diese Weise die perfekten Bedingungen, um zu gedeihen. Das eigentlich würzige Aroma der Bohnen erhält auf diese Weise eine leicht rauchige Note. Je nach Anbauregion können auch blumige Töne dazutreten. Ein Espresso aus solchen Arabica Bohnen eignet sich beispielsweise hervorragend dazu, um eine köstliche Mahlzeit gekonnt abzurunden. Liebhaber von besonderen Geschmacksrichtungen sollten unbedingt die Sorten "Typica" und "Bourbon" testen. Sie sind auch eine gekonnte Überraschung, wenn man Gäste mit einer echten Kaffeespezialität verwöhnen möchte.

Kaffeesorten aus El Salvador

Kaffeeerzeugnisse aus diesem Land profitieren davon, dass hier ein spezielles subtropisches Klima vorherrscht. Tagsüber ist es gerade an der Pazifikküste sehr heiß, nachts stürzen die Temperaturen dagegen ab. Die Kaffeepflanzen haben deshalb eine spezielle Widerstandsfähigkeit ausgebildet. Sie sind überaus kraftvoll. Dies hat dazu geführt, dass das mittelamerikanische Land mittlerweile seit Jahrhunderten verlässlich Kaffeesorten von großer Qualität produziert. Die Herstellung und Aufzucht der Pflanzen ist tief in der Kultur des Landes verwurzelt und wird als wahrhafte Kunstform verstanden. Jeder Plantagenbesitzer fasst es als seine Pflicht auf, eine entsprechende Schaffenskraft zu beweisen und Kaffee nur in bester Qualität anzubauen. Das kann man schmecken: Die Bohne der Anbaugebiete des Landes steht typischerweise für einen gelungenen Kompromiss aus süß und sauer. Das Aroma ist mild und doch vollmundig. Es gibt zudem einen langen und intensiven Nachgeschmack. Einige der Sorten zeichnet zudem eine hauchzarte Note von Schokolade aus.

Kaffeeerzeugnisse aus der Karibik

Unter den karibischen Anbaugebieten in Mittelamerika ist vor allem Jamaika zu nennen. Hier werden vor allem Arabicas angebaut. Die besten Plantagen liegen in der Gebirgsregion Blue Mountain. Die gleichnamige Sorte hat im Laufe der Jahre eine große Beliebtheit erlangen können. Kaffee aus Jamaika zeichnen ein kräftiger Körper, leichte Säuren und vereinzelte Tabaknoten aus. Oftmals spricht man davon, er besitze "Charakter". In zahlreichen Liebhaberkreisen gelten die Spitzensorten der karibischen Insel nach wie vor als der Maßstab schlechthin, wie ein Getränk schmecken sollte, dass aus den Bohnen des Landes gebrüht wird. Gerade die Japaner lieben die Sorten: Sie kaufen 90 Prozent der jährlichen Ernten. Der Rest der Welt muss deshalb sparsam umgehen. Beispielsweise ist ein Espresso aus Jamaika eine echte Spezialität, die man für besondere Anlässe einsetzen sollte.

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