Kaffeevollautomat bei Cappuccino Brühvorgang

Kaffeevollautomat Test – Unsere Favoriten in 2018

Kaffeevollautomat Test von roastmarket: Wir präsentieren Ihnen die aktuellen roastmarket-Spitzenreiter aus zahlreichen Tests. Große Auswahl, unkomplizierte Bedienung, hochwertige Ausstattung, einfache Pflege, gekleidet in ansehnliches Design – oh und die Kaffeequalität sollte selbstverständlich hohen Ansprüchen genügen: Soweit zum Kriterienkatalog für einen Kaffeevollautomaten. Hinzu kommt mit dem Preis, angefangen bei rund 200 € und nach oben im Grunde grenzenlos, ein weiteres zentrales Kriterium, das dem geneigten Käufer die Entscheidung nicht erleichtert. Deswegen informieren wir Sie, welche Geräte unsere derzeitigen Favoriten sind und worauf Sie beim Kauf achten sollten.

roastmarket hat getestet: Unsere Favoriten unter den Kaffeevollautomaten

Gerade am Morgen, noch etwas ermattet und auf den Beinen wackelig, ist die Aussicht auf frischen Kaffee das Licht am Ende des Müdigkeits-Tunnels. Nur einen Knopfdruck weit weg muss der Kaffeegenuss sein. Während die einen noch ihre Filter falten, andere unter eigener Anstrengung Kaffeebohnen durch die Handmühle drehen und wieder weitere das Sieb ihrer Espressomaschine noch von Rückständen des Vortages befreien, da kann der Vollautomaten-Besitzer längst Latte Macchiatto schlürfend und zeitunglesend am Küchentisch sitzen.

So oder so ähnlich dürfte auch Ihre Gedankenwelt aussehen, wenn Ihre Suche Sie zu unserem Kaffeevollautomaten Test geführt hat. Immer mehr Menschen setzen im heute so schnelllebigen und hektischen Alltag nur allzu gern auf den Komfort der Technik, die den Vorgang der Kaffeezubereitung zum Selbstläufer macht – von den obligatorischen Reinigungsvorgängen einmal abgesehen.

Von Kapseln und Pads zum Vollautomaten?
Mit ganz ähnlichem Komfort wie Kaffeevollautomaten umgarnen auch Kapselmaschinen und Kaffeepadmaschinen ihre Kunden. Jedoch unterscheiden sie sich in einem Punkt grundlegend von ihrem vollautomatischen Pendant: Während Kapselsysteme auf vorportionierte Mengen setzen und bereits gemahlenen Kaffee verwenden, profitiert der Anwender des Kaffeevollautomaten von köstlichen, frisch gemahlenen Bohnen bei jeder einzelnen Tasse. Wer es unkompliziert mag und bei der Frische keine Abstriche machen will, kommt demnach nicht um einen Vollautomaten herum.

Welche Geräte uns zur Zeit am besten gefallen, lesen Sie hier:

MELITTA CAFFEO CI8.5

    • Der roastmarket-Redaktionsfavorit
    • Preis: Mittelklasse
    • intuitive Inbetriebnahme, sowie Feineinstellung und Reinigung des Gerätes
    • sehr viele Individualisierungsmöglichkeiten
    • gelungenes, intelligentes Design
    • geteilter Bohnenbehälter für zweierlei frische Bohnen
    • sehr komfortables Milchaufschäumen

Ein in sämtlichen Bereichen überzeugender Kaffeevollautomat im chicen Design und mit tollen Individualisierungsmöglichkeiten. Nur in puncto Milchgetränke geschmacklich knapp vom Siemens Vollautomaten abgehängtZum Produkt Zum Test
SIEMENS EQ.6 3008.3

    • Unser optisches Highlight
    • Preis: Mittel-/Oberklasse
    • einfache Bedienung über besonders großes Display
    • umfangreiche Reinigungs- und Pflegeoptionen
    • ausgezeichnetes, schlankes Design
    • überdurchschnittlich großer Bohnenbehälter
    • angenehm leises Keramikmahlwerk

Hochwertig verarbeiteter Vollautomat in schlankem und ausgezeichneten Design. Umfangreiche Auswahl an wohlschmeckenden Kaffeevariationen. Besonders großes Display auch für schlechte Augen leicht zu bedienenZum Produkt Zum Test
Krups EA81087.4

    • Die kleine, aber feine Überraschung
    • Preis: Einstiegsklasse
    • sehr kompakt
    • besonders fairer Anschaffungspreis
    • schnelles Aufheizen
    • schlichtes Design mit hübschem Bohnenfach
    • schön leicht, dennoch stabiler Stand
    • unkomplizierte Bedienung

Simpel muss keineswegs schlecht heißen. Das beweist der Vollautomat von Krups. Die wesentlichen Funktionen werden unkompliziert und geschmacklich fast schon überraschend gut erfüllt. Ideal besonders für Single-Haushalte und unkomplizierte Kaffeegenießer ohne spezielle Anforderungen an ungewöhnliche Kaffeevariationen!Zum Produkt Zum Test

Weitere Kaffeevollautomaten der unterschiedlichen Preisklassen

Selbstverständlich haben wir uns viele Modelle angeschaut, um Ihnen attraktive Alternativen zu präsentieren, die uns im Test überzeugen konnten und die wir im erweiterten Favoritenkreis nicht außer Acht lassen möchten. Daher stellen wir Ihnen auch unsere aktuellen Alternativen für Einsteiger (ca. 250-350€), sowie im mittleren (-ca 800€) und gehobenen Preissegment (um 1000€ aufwärts) vor.

Kaffeevollautomaten für Einsteiger

MELITTA CAFFEO SOLO E9507.3

    • hochwertige Materialien, gute Verarbeitung
    • alle Bestandteile und Behälter leicht entnehmbar
    • puristisches, elegantes Design
    • faires Preis-Leistungs-Verhältnis
    • sehr guter Espresso
    • angenehm platzsparend
    • relativ leise

Das Einsteigermodell hat eine Menge von dem zu bieten, was man in der Preisklasse erwarten kann. Lediglich die fehlende Möglichkeit des Milchaufschäumens ist zu beachten. Für den Fall empfehlen wir die “perfect milk”-VarianteZum Produkt
Delonghi Magnifica S ECAM 22.110 B7.0

    • schickes Design mit Edelstahlakzenten
    • aktuell gute Angebote
    • gute Ergebnisse beim Milchschäumen
    • beheizte Tassen-Abstellfläche
    • knackende Tasten
    • wenig intuitive Bedienung
    • unzureichendes “Display”
    • unpraktischer Kaffeeauslauf, läuft schnell über

Gewöhnungsbedürftig, dann aber zufriedenstellend in der Handhabung. Alles in allem absolut solide, kompakt und vorallem von guter KaffeequalitätZum Produkt
Delonghi ECAM 23.420 SB7.4

    • sehr gute Verarbeitung
    • intuitivere Bedienung als beim günstigeren Pendant
    • praktisches und nützliches Display
    • hohe Mahlwerksqualität
    • schnelles Aufheizen
    • sonst alle Vorteile der 22.110B-Serie

Ein ganzes Stück komfortabler, aber eben leider auch teurer als etwas simplere Geräte aus dem Hause Delonghi. Immerhin zahlt der Aufpreis sich eindeutig aus. Zum Produkt

Kaffeevollautomaten im mittleren Preisbereich

KRUPS EA 88087.9

    • ”2in1-Touch” Funktion auch für zwei Milchgetränke gleichzeitig
    • großes Touchscreen Display
    • gut durchdachte Bedienung
    • hohe Milchschaumqualität
    • angenehm schnelles Aufheizen
    • gute, hohe Brühtemperatur
    • Favoritenfunktion

Schnelle Inbetriebnahme, intuitive Bedienung über Touchscreen mit guter Displayqualität. Automatische Reinigungsprogramme komfortabel im Alltag. Einzig die festverbaute Brüheinheit führt zu Punktabzügen, ansonsten solide.Zum Produkt
Saeco Incanto HD8917/017.7

    • elegantes Design mit hohem Edelstahlanteil
    • solide Verarbeitung
    • großes, reduziertes und praktisches Display
    • kompakte Abmessungen
    • recht leises Keramikmahlwerk

Die schmale Saeco Incanto steckt in einem hochwertigen Gehäuse und bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Aromatische Brühergebnisse und umfangreiche Funktionen überzeugen, während die Hygiene mit dem etwas schwieriger zu reinigenden Milchsystem ein wenig auf der Strecke bleibt.Zum Produkt
Jura Impressa C607.9

    • elegantes Design, vollständig schwarz
    • intuitive Bedienung
    • scharfes, allerdings etwas kleines Textdisplay
    • guter Milchschäumer mit Einsaugfunktion
    • Bohnenbehälter mit relativ geringem Fassungsvermögen
    • recht hoher Anschaffungspreis für die Mittelklasse

Jura-Qualität kostet üblicherweise etwas mehr als vergleichbare Konkurrenzprodukte. Dafür werden die gewünschten Funktionen auch mehr als zufriedenstellend gelöst.Zum Produkt

Kaffeevollautomaten für höchste Ansprüche

Miele CM 63508.8

    • schnell und leise
    • etliche Einstellungsmöglichkeiten
    • Anlegen individueller Nutzerprofile
    • besonders ansehnliches, hochwertiges Design
    • sehr hohe Kaffee- und Milchschaumqualität
    • unkomplizierte Pflegemöglichkeit
    • ansprechende Displayoptik

Das gerade auch optisch beeindruckende Modell (in verschiedenen Ausführungen) sticht im Alltag durch viele Anwendungs- und Individualisierungsmöglichkeiten hervor. Aromatisch absolut überzeugende Ergebnisse und die leichte Pflege runden den hervorragenden Eindruck ab, der aber natürlich seinen Preis hat.Zum Produkt
Jura E88.7

    • elegantes Design
    • gewohnt hochwertige Verarbeitung
    • schöne, intuitive Menüführung auf etwas zu kleinem Display
    • viele Kaffeespezialitäten + hohe Milchschaumqualität
    • relativ kleiner Bohnenbehälter
    • App-Steuerung nicht ohne Zusatzhardware
    • Fingerabdrücke auf dem Klavierlack

Die gewohnte Jura Qualität kommt im eleganten und hochwertigen, aber auch wuchtigen Design daher, das vielleicht nicht Jedermanns Sache ist. Das intuitive Display über das viele Varianten gewählt werden können, dürfte sich ein wenig von Miele abschauen.Zum Produkt
Siemens EQ.9 s7008.9

    • äußerst hochwertige Verarbeitung mit hohem Edelstahlanteil
    • tolles Design, wie auch die kleineren Modelle
    • angenehm leises Keramikmahlwerk
    • ausgezeichnete Brühqualität
    • Bohnenbehälter mit relativ geringem Fassungsvermögen
    • zwei separate, große Bohnenbehälter
    • Individualisierung durch Benutzerprofile

Das Siemens-Gerät bietet im Grunde alle Qualitäten der Konkurrenz und fasst diese in elegantes und modernes Design. Das spiegelt aber auch der höchste Preis im Testfeld wieder und nicht jeder legt Wert auf jede der gebotenen Funktionen.Zum Produkt

Checkliste: Was der Vollautomat können muss

1. Intuitive Bedienung

Wer einen Kaffeevollautomaten kauft, der erwartet in aller Regel auch eine einfache Bedienung. Anschluss an die Steckdose, Wasser- und Bohnenbehälter füllen und Kaffeebezug starten, fertig. Viele verschiedene Tests haben eindeutig gezeigt, dass längst nicht alle Geräte die Erwartungen erfüllen. Von schwer zu erreichenden Öffnungen der Wasserbehälter bis zu wenig nachvollziehbaren Displayanweisungen oder Knöpfen mit unklarer Funktion ist hier alles denkbar.Kaffeevollautomaten Test Siemens Display Bedienung
Ein guter Vollautomat muss durch schnelle und leicht verständliche Anwendung überzeugen. Die Kaffeezubereitung (genau wie die von Cappuccino, Latte Macchiatto usw.) soll nun einmal auf Knopfdruck funktionieren und keine Wissenschaft darstellen. Ob dazu ein Grafikdisplay dient oder oder inzwischen teilweise sogar Apps, um den Kaffeebezug vom Smartphone aus zu starten (Achtung: Vergessen Sie vorher nicht, eine Tasse unter das Gerät zu stellen), spielt dabei letztlich keine Rolle. Technisch innovativste Lösungen sind keineswegs Voraussetzung für ein positives Urteil in puncto Bedienung. Ganz im Gegenteil können auch einige simple, aber sinnvoll angebrachte Bedienelemente sich äußerst positiv auf die Bewertung auswirken.

2. Viele Auswahlmöglichkeiten

Was sind wesentliche Vorzüge und Kaufargumente für einen Kaffeevollautomaten? Schon erwähnte Einfachheit der Bedienung und Frische des Produkts. Ein weiteres Argument für den Vollautomaten können die vielfältigen Zubereitungsmöglichkeiten darstellen.
Ob Sie lediglich die Auswahl zwischen Espresso und Kaffee haben oder beispielsweise zwischen einem extrastarken Espresso von 30ml, einem mittelstarken Americano von exakt 110ml oder auch zwei gleichzeitig zubereiteten Espressi Macchiatto von milder Intensität, macht selbstverständlich einen großen Unterschied. Je mehr individuelle Kaffeevorlieben sich auf Knopfdruck ausgeben lassen, desto besser.
Neben der Wahl der gewünschten Spezialität, Intensität und Wassermenge ist mit zunehmender Auswahlmöglichkeit auch die Option der Speicherung individueller Einstellungen ein wichtiges Qualitätsmerkmal. Gerade im Mehrpersonenhaushalt oder Büro mit mehreren Anwendern und unterschiedlichen Vorlieben spielen die Auswahlmöglichkeiten eine entscheidende Rolle. Wenn sich gespeicherte Einstellungen dann sogar noch mit dem eigenen Namen versehen lassen, damit auch wirklich keinerlei Missverständnisse aufkommen, wessen Espresso da gerade zubereitet wird, ist in puncto Auswahl eine Menge für den Konsumenten getan.

3. Die wichtigsten Standards:

Einige Vollautomaten kommen mit zusätzlichen Extras, wie kostenlosen Paketen Kaffee oder auch einem separaten Milchkännchen daher. Das ist ein netter und oft praktischer Nebeneffekt, spielt für die Bewertung des eigentlichen Gerätes aber nur eine untergeordnete Rolle. Es geht uns darum, die Qualität dessen zu bemessen, was ein jeder Vollautomat mitbringt und ob dies höchsten Ansprüchen genügt oder auch nicht. Was also lässt sich zur Standardausstattung des Kaffeevollautomaten zählen?

Der Wassertank des Kaffeevollautomaten
Der Wassertank sollte bestimmte Mindestfüllmengen nicht unterschreiten, um nicht mehrmals täglich nachfüllen zu müssen. Anderthalb Liter sind absoluter Standard. Tanks mit einem Fassungsvermögen von bis zu zwei Litern sind auch nicht von Nachteil. Ohnehin kann der Tank im Grunde gar nicht zu groß sein, allerdings sollte man das regelmäßige Auffüllen mit frischem Wasser nicht vergessen. Zudem sollte der Wassertank sich selbstverständlich ohne große Komplikationen befüllen lassen, also über eine ausreichend große Öffnungsklappe verfügen und leicht zu entnehmen sein.Kaffeevollautomaten Test Melitta Caffeo CI Wassertank entnommen
Nicht minder wichtig ist die Ausstattung mit einem guten Filtersystem: Je nach Härtegrad des Wassers kann ein Filter Wunder wirken – besonders durch oftmals hohe Kalkanteile im Leitungswasser besteht die Gefahr, dass auch die Leitungen Ihres Vollautomaten schneller verkalken. Je besser folglich die Qualität des verwendeten Wassers, desto länger dürfte auch der Automat voll funktionsfähig bleiben. Allerdings kann man auch in diesem Zusammenhang Unterschiede beobachten. So ist einerseits nicht jeder Vollautomat mit einem Filter ausgestattet, andererseits aber setzen viele Hersteller auch ganz bewusst auf qualitativ hochwertige Filtersysteme. Ein eindeutiges Plus, denn die Bedeutung des Wasserfilters sollte nicht unterschätzt werden.

Das Milchschaumsystem
Die meisten Kaffeevollautomaten verfügen inzwischen ungeachtet ihrer Preisklasse über ein Milchschaumsystem. Damit allein aber ist es natürlich nicht getan. Die Unterschiede in Qualität und Komfort der Anwendung sind je nach Technik erheblich. Angefangen bei den zwei grundsätzlich zu unterscheidenden Systemen mit denen Vollautomaten ausgestattet sind: Die sog. Dampflanze steht einem Einsaugsystem gegenüber.Während erstere typischerweise eher bei günstigeren Automaten verwendet wird, trennt sich spätestens bei den Einsaugsystemen der höherpreisigen Modelle die Spreu vom Weizen. Vor- und Nachteile bieten allerdings beide Varianten. Für die Dampflanze spricht: Wer ein wenig geübt ist, kann mit dieser den Milchschaum nach individuellem Gusto zubereiten.

Ganz klar aber geht diese Funktion zulasten von Bequemlichkeit und Ein-Knopfdruck-Prinzip. Das sieht mit Einsaugsystemen anders aus. Hier wird die Milch automatisch aus der Milchtüte/-Kanne gesogen und zu Schaum verarbeitet. Das gelingt aber mitnichten allen Automaten gleichermaßen gut. Milchkonsistenz, Temperatur und zufließende Menge unterscheiden sich teilweise erheblich und wirken sich auf die Beurteilung aus. Des Weiteren unterscheiden sich Automaten darin, ob die Milchgetränke über eine separate Düse speziell für Milchgetränke verfügen oder sämtliche Varianten – ob mit oder ohne Milch – durch die gleiche Düse ausgegeben werden. Ebenfalls interessant ist, wie viele Milchspezialitäten gleichzeitig zubereitet werden können. Es wird deutlich, in puncto Milchschaum gibt es eine Menge zu berücksichtigen.

Pflege eines Vollautomaten
Wer seinen Siebträger liebt, der dürfte es gewohnt sein, nach jedem Kaffeebezug kurz über die schmutzanfälligen Stellen am Gerät zu wischen. Ganz anders gestaltet sich die Ausgangslage vermutlich wenn Sie Besitzer eines Kaffeevollautomaten sind oder vielmehr werden wollen. Denn wer ein Gerät verwendet, das damit wirbt, einem jedweden Aufwand der Zubereitung abzunehmen, der dürfte auch dazu neigen, sich zurückzulehnen, wenn es um die Reinigung des Vollautomaten geht.

Problematisch wird es dann, wenn die geweckten Erwartungen vom Gerät nicht oder jedenfalls nicht in gewünschtem Maße erfüllt werden. Eines muss an dieser Stelle ganz ausdrücklich gesagt weden: Jeder Vollautomat bedarf der regelmäßigen Pflege. Die Zubereitung mag verglichen mit alternativen Systemen ein Kinderspiel sein. Nichtsdestotrotz aber müssen die Automaten regelmäßig gereinigt werden, um der Entstehung von Bakterien oder Schimmel entgegenzuwirken. Besonders wer Milchgetränke zubereitet, kommt um eine tägliche Reinigung nicht herum. Wird das Milchsystem automatisch gespült und wenn ja, wie gut? Lässt es sich ggf. sogar öffnen bzw. abmontieren, um es manuell oder in der Spülmaschine zu reinigen?

Viele Fragen spielen in der Beurteilung der Pflegeleistung des Automaten eine Rolle: Gibt es genügend automatische Reinigungsoptionen (z.B. regelmäßiges Spülen), wie gründlich, soweit nachvollziehbar, erfolgt die Reinigung? Wird der Nutzer durch Signale darauf aufmerksam gemacht, das Gerät oder auch spezielle Einzelteile zu reinigen? So erfolgt bei einigen Geräten immerhin ein Hinweis, wenn etwa die Milchschaumdüse gereinigt werden sollte. Weitere Möglichkeiten zur manuellen Reinigung sollten ebenfalls gegeben sein. Beispielsweise lässt sich bei Vollautomaten mit einer entnehmbaren Brühgruppe der abgelagerte Kaffeesatz wesentlich gründlicher entfernen und sind nach der Entnahme auch weitere Teile im Inneren deutlich einfacher zu erreichen.Kaffeevollautomaten Test Melitta Caffeo CI Brühgruppe
Wenn man die Anschaffungspreise zugrunde legt, von denen besonders bei den teureren Modellen auszugehen ist, muss ganz eindeutig auch die Reinigungsleistung in die Bewertung fließen. Immerhin dient die regelmäßige und gründliche Reinigung nicht nur dem Gerät selbst, sondern auch dem Kaffeearoma und der Gesundheit. Wer kann schon einen Kaffee genießen, der durch einen womöglich verschimmelten Automaten gelaufen ist?

4. Design und Verarbeitung:

Ohne jeden Zweifel lässt sich darüber streiten, was ein gelungenes Design am Ende ausmacht. Was den einen unmittelbar anspricht, mag dem anderen Dorn im Auge sein. Geschmäcker sind nun einmal verschieden. Auf einer objektiven Perspektive lassen sich hingegen durchaus einige Fragen untersuchen: Ob nämlich beispielsweise das entworfene Design insgesamt stimmig und harmonisch wirkt und die einzelnen Elemente gut aufeinander abgestimmt und funktional sind.

Die verwendeten Materialien und deren Verarbeitung ermöglichen ebenfalls Rückschlüsse darauf, ob man es mit einem hochwertigen Produkt zu tun hat oder nicht. Schnell wird auch im Gebrauch deutlich, ob sich alles gut verarbeitet und wertig anfühlt. Hat man das Gefühl, die Kaffeetasse während der Zubereitung festhalten zu müssen, weil der Vollautomat zu stark vibriert, dann handelt es sich womöglich nicht um hochwertigste Verarbeitung. Am Ende muss im Wesentlichen ein runder Gesamteindruck stehen, der auf einem gesunden Preis-Leistungsverhältnis fußt. So gelten für ein 300 Euro teures Gerät zweifellos andere Maßstäbe als für einen 1000 Euro-Vollautomaten.

5. Die Kaffeequalität:

Last but not least: Was kommt am Ende aus dem Vollautomaten heraus? Es geht natürlich um die Qualität der bereiteten Getränke. Wie gut schmecken die Kaffeespezialitäten, die wir mit dem getesteten Vollautomaten extrahieren? Kaffeevollautomaten Test Bezug EspressoHier sollten sich theoretisch viele wichtige Faktoren individuell durch den Nutzer steuern lassen, zumindest innerhalb der Grenzen, die die Technik vorgibt. Beispielsweise muss es dem Nutzer möglich sein, die Brühtemperatur selbstständig erhöhen zu können, gleichzeitig sollte der Kaffeevollautomat aber auch in der Lage sein, die für einen Kaffee ideale Brühtemperatur überhaupt erzeugen zu können. Dieser für den Geschmack unwahrscheinlich wichtige Faktor lässt sich praktischerweise leicht überprüfen, indem man die Temperatur des gezogenen Kaffees misst.

Weiterer Einfluss lässt sich über den Mahlgrad nehmen. Je feingradiger hier die Möglichkeiten für Anpassungen, umso besser ist auch die Bewertung. Tatsächlich sind nämlich Kaffeebohnen so sensibel, dass sich schon Wetterumschwünge auswirken können und ggf. am Mahlgrad nachjustiert werden muss. Ganz zu schweigen von unterschiedlichen Kaffeesorten, die ohnehin individueller Einstellungen bedürfen. D.h. sowohl der Mahlgrad als auch die Qualität des Mahlwerks selbst (Edelstahl oder idealerweise Keramik) haben großen Einfluss auf die Qualität des Kaffees, der am Ende aus dem Vollautomaten fließt. Kaffeevollautomaten Test Bohnenbehälter des Melitta Caffeo CI von oben Angesichts der vielen Feinheiten in den Einstellungen zeigt sich allerdings auch, dass selbst der beste Vollautomat das empfindliche Produkt Kaffeebohne nicht wie von Zauberhand perfekt zubereiten kann, sondern nach wie vor einer optimalen Einrichtung durch den Nutzer bedarf. Umso wichtig wird es, wie leicht dies gelingt!

Wer einen Kaffeevollautomaten kauft, der kann (und sollte) vor dem Kauf viele Dinge berücksichtigen, zumindest aber wissen. Uns dienen die hier aufgezeigten Aspekte als Grundlage unserer Tests, an deren Spitze sich zur Zeit die oben gezeigten Modelle wiederfinden. Welches Gerät ist Ihr Favorit?

Kaffeevollautomat Test – Unsere Favoriten in 2018
4.6 (92.17%) 46 Stimme[n]

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