Über 80 Prozent der Deutschen zwischen 18 und 64 Jahren trinken täglich mindestens eine Tasse Kaffee. Das Genussmittel gehört damit eindeutig zu den beliebtesten Getränken und schlägt damit sogar das Bier! Welche spannenden Fakten es noch rund um den Kaffee gibt, haben wir hier für alle Kaffeeliebhaber zusammengetragen.

Kaffeekonsum in Zahlen

Zunächst einmal die wichtigsten Zahlen rund um den Kaffeekonsum und dessen Anbau im Überblick:

Bildschirmfoto 2016-05-20 um 11.32.11 Durchschnittlich trinkt jeder Deutsche 150 Liter Kaffee pro Jahr.

Bildschirmfoto 2016-05-20 um 11.32.11Dafür kauften sie 2014 gemäß dem Deutschen Kaffeeverbandes 261.650 Tonnen gemahlenen Filterkaffee, 63.450 Tonnen ganze Kaffeebohnen, 48.650 Tonnen Kaffeepads und 19.980 Tonnen löslichen Kaffee.

Bildschirmfoto 2016-05-20 um 11.32.11 Brasilien und Indonesien besitzen die größten Anbauflächen für Kaffee und die Brasilianer liegen auch beim Fair-Trade-Kaffee an der Spitze.

Bildschirmfoto 2016-05-20 um 11.32.11 Von hier gelangen sie größtenteils über Hamburg nach Europa, denn hier befindet sich der größte europäische Importhafen für Kaffee. Besonders viele Großröstereien sind daher im Raum Hamburg anzutreffen.

Bildschirmfoto 2016-05-20 um 11.32.11 Heute finden Kaffeeliebhaber allerdings mehr als 200 Kaffeeröstereien, in denen sie besonders frisch gerösteten Kaffee kaufen können.

Woher der Kaffee seinen Namen hat

Die Zahlen zeigen, der Kaffee gehört eindeutig zu den beliebtesten Getränken der Deutschen. Doch woher stammt eigentlich sein Name? Eine ganz eindeutige Antwort darauf gibt es nicht, da es zwei Vermutungen gibt. Die einen nennen “Kaffa” – seine äthiopische Herkunftsregion – als Quelle für den Namen, während andere davon überzeugt sind, dass das arabische Wort “qahwa” dessen Ursprung ist. Das Wort bedeutete früher auch “Wein”, steht heute aber für “anregendes Getränk” – eine gute Beschreibung für den Kaffee und damit wohl eine plausible Wortwahl.

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Vom arabischen Monopol nach Holland

Der ursprünglich aus Afrika stammende Kaffee war lange Zeit ein Monopol der Araber. Nur sie konnten das teure Luxusgut verkaufen, weil sie keine keimfähigen Bohnen in die Hände ihrer Handelspartner fallen ließen. Durch das Überbrühen mit heißem Wasser machten sie die rohen Bohnen keimunfähig und verhinderten so, dass die Handelspartner selbst Kaffee anbauen konnten.

1616 gelang es den Niederländern jedoch, dieses “Staatsgeheimnis” zu lüften und einige Pflanzen zu entwenden. Diese züchteten sie daraufhin in ihren Kolonien Java und Sri Lanka. Später gelang es dann auch anderen Staaten wie Frankreich und Großbritannien, Kaffee anzubauen, und der Kaffeeanbau expandierte schlagartig.

Kaffee – der Motor der Industrialisierung

woher hat der Kaffee seinen Namen?Den nun günstiger werdenden Kaffee konnten sich nicht mehr nur Adlige und Gutbetuchte leisten, sondern auch die breite Bevölkerung. Mit dem Beginn der Industrialisierung wurde der Kaffee endgültig zum Volksgetränk. Während er für die wohlhabende Schicht ein Genussmittel darstellte, tranken die ärmeren Schichten den Kaffee vor allem als eine Art Nahrungsersatz. Bei ihnen köchelte den ganzen Tag über eine Kaffeesuppe auf dem Herd. Hier wurden dann Brotbrocken eingeweicht, um sich warmzuhalten und den Hunger verschwinden zu lassen. Vieler Forscher betrachten den Kaffee daher als eine Art “Motor der Industrialisierung”, denn ohne ihn hätten wohl viele Arbeiter nicht so viel leisten können.

Der “Tag des Kaffees”

Es gibt genügend Gründe, um das Kultgetränk angemessen zu feiern!

Einen eigenen Tag hat der Kaffee in Deutschland allerdings erst 2006 bekommen. Seit 2016 feiern die Deutschen den “Tag des Kaffees” parallel zum International Coffee Day am 1. Oktober. Deutschlandweit warten dann spannende, vom Deutschen Kaffeeverband ausgerichtete Events.

Der teuerste Kaffee der Welt – Kopi Luwak

Für viele ist der Kaffeegenuss unverzichtbar und Liebhaber zahlen für gute Kaffeesorten entsprechend hohe Preise. Der teuerste Kaffee der Welt ist jedoch nicht jedermanns Sache und in der Herstellung sehr speziell:
fakten über kaffeeBevor die Kaffeebohne zur Kaffeebereitung genutzt wird, muss sie beim Kopi Luwak nämlich erst einmal durch den Verdauungstrakt der Zibetkatzen. Diese scheidet die Bohne unverdaut wieder aus und gibt ihr ein ganz besonderes Aroma. Da die Indonesier nur etwa 230 kg dieser etwas speziellen Kaffeesorte herstellen können, erklärt sich auch der Preis von etwa 600 Euro pro Kilo bzw. fünf Euro pro Tasse.

Fazit

Die Welt des Kaffees bietet viele spannende Fakten und eine lange Tradition. Weitere interessante Infos zu Herkunft, Vielfalt und Zubereitungsmöglichkeiten des schwarzen Getränks finden Sie regelmäßig in unserem Magazin.

Fotos: fotolia – © mrpratan, fotolia – © petrrgoskov, fotolia – © mohdnazri Productions, fotolia – © reshoot Productions

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