Mövenpick der Himmlische Verpackung von vorn
04.10.2017

Mövenpick “Der Himmlische” im Test

Mövenpick "Der Himmlische" im Test

“Der Himmlische” von Mövenpick im Test: Sie überlegen auch, welchen Kaffee sie kaufen sollen? Natürlich tun Sie das und die Entscheidung sollte nicht nur von Kaffeeliebhabern wohlüberlegt sein. Immerhin starten Sie mit Kaffee in den Tag und dieser Start sollte gut schmecken! Die Auswahl ist groß und damit auch die Entscheidung nicht leicht. Wir trennen die Spreu vom Weizen und testen für Sie Kaffees von verschiedenen Marken und stellen Ihnen die Ergebnisse im roastmarket-Magazin vor. Erfahren Sie, wie himmlisch unser Ergebnis bei dieser Sorte tatsächlich ausgefallen ist.

Die Verpackung

Wir entschieden uns im Test des Kaffees “Der Himmlische” aus dem Hause Mövenpick für die 500 g Packung, natürlich mit ganzen Bohnen. Auf der Verpackung des Schweizer Unternehmens prangen, neben dem schon erwähnten Namen der Sorte, die Prädikate „Aromatisch“ und „Ausgewogen“. Auch erfuhren wir, dass es sich um 100 % Arabica Bohnen mit „Premium Quality“ handelt und uns ein „besonders volles Aroma“ erwartet. Der Stärkegrad der Röstung der Unternehmensgruppe J.J. Darboven ist mit der Ziffer 3 angegeben, eine Bezeichnung, die für den Konsumenten leider nicht aussagekräftig ist, da es bei den Herstellern dafür keine einheitlichen Bezeichnungen gibt.

Die Verpackung, in Gold- und Braun-Tönen gehalten und am oberen Ende mit dem charakteristischen Mövenpick-Label versehen, zeigt im unteren Bereich eine weiße Porzellan-Kaffeetasse, in der ein Kaffee ohne Crema zu sehen ist. Auf „himmlischen“ Genuss jedenfalls lässt die Verpackung nach unserer Meinung (noch) nicht schließen!

Der Duft beim Öffnen

Mövenpick der Himmlische geöffnete Verpackung und Bohnen

Während des Öffnens überraschte uns ein angenehmer Duft– eben nach frischen Kaffeebohnen, ohne dass wir hier markant hervorstechende Aromen oder andere Besonderheiten ausmachen konnten. Das muss allerdings kein Nachteil sein. Viele Kaffees versprechen auf der Verpackung immerhin etliche Geschmacksnuancen und Aromen. Die so geweckten Erwartungen werden leider nicht selten enttäuscht. Das ist hier nicht der Fall.

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Die Bohnen

Die Bohnen, insgesamt von eher mittlerer Größe, machten einen ausgewogenen und sorgfältig selektierten Eindruck.

Mövenpick der Himmlische Bohnen in der Hand

Die Crema

Während dieses Tests interessierten uns gerade bei dieser Sorte Mövenpick „Der Himmlische“ ganz besonders die Meinungen anderer Verbraucher, wobei das Internet eine gute Quelle ist, um derartige Einschätzungen in Erfahrung zu bringen. Beinahe einstimmig wurde dieser Kaffee von den Konsumenten auch bezüglich der Qualität der Crema als gelungen, ja sogar als „samtweich“ bezeichnet. Wir jedoch können uns diesen Bewertungen leider in keiner Weise anschließen, da die Crema (wir nutzten für die Zubereitung einen hochwertigen Kaffeevollautomaten des Herstellers „Jura“) wirklich genauso aussah, wie auf der Verpackung abgebildet, nämlich eher dünn und unscheinbar. Mit „Crema“ hatte dies leider wenig zu tun.


Deutlich besser hat uns hier die Crema der Kaffees: Espresso Cremoso von Lavazza und dem Segafredo Selezione Crema gefallen. Beide Kaffees haben wir ausführlich getestet.


Mövenpick der Himmlische neben Bohnen und frischgebrühtem Kaffee

Der Geschmack

Bedauerlicherweise überzeugte uns der Kaffee auch in puncto Geschmack nicht. Er war unserer Meinung nach weit entfernt von aromatisch ausgewogenem Kaffee. Der Körper war auch nach einigen Feinjustierungen des Vollautomaten relativ wässrig und mit den bereits getesteten guten und dennoch preiswerten Sorten leider nicht vergleichbar. Die Ursachen für diesen nicht gerade angenehmen Geschmack des eher im unteren Preissegment angesiedelten Kaffees, konnten wir nicht ergründen. Da nützt es Ihnen, als Kaffeeliebhaber, auch wenig, wenn Sie sich für eine besonders preisgünstige Sorte entscheiden! Denn wie wir erfahren haben, gibt es genügend Kaffees auf der preiswerten Skala, die dennoch gut schmecken.

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Zur Zubereitung welcher Kaffee-Gattungen eignet sich Mövenpick „Der Himmlische“?

Als Faustregel gilt: Je feiner der Mahlgrad, desto intensiver ist das Kaffee-Aroma. Der bereits genannte Kaffeevollautomat verfügt insgesamt über 6 Einstellungsmöglichkeiten, wobei wir die Herstellung mit jeder Alternative getestet haben. Leider mit nicht befriedigenden Ergebnissen. Der Latte Macciato war durchaus „trinkbar“, allerdings erfüllt dies nicht unbedingt den Kaufzweck eines Kaffees. Mit unserer favorisierten Zubereitungsart, im Siebträger, konnten wir noch ein wenig mehr aus den Bohnen herausholen. Allerdings: Wer seinen Kaffee im Siebträger zubereitet, dürfte vermutlich auch mehr für seinen Kaffee zu zahlen bereit sein.

Die Lagerung

Mövenpick der Himmlische Bohnen neben liegender Verpackung

Bewahren Sie die Bohnen nach dem Öffnen der Packung luftdicht, kühl und natürlich trocken auf. Der mitgelieferte Klebestreifen zum Wiederverschluss ist leider nur wenig geeignet und löst sich schnell wieder ab. Frische gewährleisten Sie damit jedenfalls nicht. Ein luft- und lichtundurchlässiges Behältnis vorausgesetzt, eignet sich beispielsweise der Kühlschrank zur Aufbewahrung. So gewährleisten Sie längere Frische des Produktes und verhindern gleichzeitig, dass die Bohnen den Geruch anderer Lebensmittel annehmen. Ja, die Bohnen, denn idealer Weise sollten Sie diese auch erst unmittelbar vor dem Genuss mahlen.

Fazit

Leider erfüllt die Sorte Mövenpick „Der Himmlische“ nicht die erwarteten und von einem Kaffeeliebhaber wünschenswerten Ansprüche.
Ist diese Sorte auch für kleines Geld zu haben, so muss das nicht zwangsläufig auch eine eher mindere Qualität zur Folge haben. Bedauerlicherweise hat der Kaffee unsere Ansprüche aber auch unter Berücksichtigung des Preises nicht erfüllt und uns daher nicht überzeugt.

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9 Kommentare

  • Mit meinem einfachen Delonghi Magnifica 3000 habe ich beim Möwenpick “Der Himmlische” eine Crema, die so präsent ist, dass sie dicke Spuren in der Kaffeetasse hinterlässt. Erstaunlich auch die von Euch erwähnten Berichte der zufriedenen anderen Nutzer. Samtig würde ich ebenfalls sagen. Alles Geisterfahrer? 😉

  • Bei uns im Büro läuft dieser Kaffe seit Jahren durch die Vollautomaten. Mir schmeckt er lediglich als Latte Macchiato akzeptabel. Der pure Kaffee ist leider alles andere als ausgewogen. Da ich die Bohnen auch zu Hause einmal getestet habe, kann ich auch die Maschine als Ursache für den schlechten Geschmack ausschießen.
    Einfach nur sehr säuerlich-bitter und gar nicht wohlschmeckend.
    Frage mich, wo die vielen tollen Bewertungen im Netz herkommen?

  • Eigentlich ist die Sache ganz einfach: der Mövenpick-Kaffee in der 500-Gramm-Packung eignet sich am besten für die klassische Zubereitung: frisch mahlen und dann frisch brühen oder in die Kaffeemaschine.
    Für einen Vollautomaten gibt es Mövenpick-Kaffee in der 1000-Gramm-Packung; dies ist eine andere Mischung… dann klappt es auch mit der “Crema”.

    • Da kann ich nur voll zustimmen. Wir handhaben es genauso, zwei Zubereitungsarten und 2 verschiedene MP-Kaffeesorten. Schmeckt uns bestens. Die Tester sollten auch entsprechend testen!

  • Der Test, liefert das selbe wie auch ich getestet habe. Bei meinen Tests bleibt er in Erinnerung als einer der schlechtesten.

  • Ein echt toller Kaffee mit einem kräftigem Geschmack! Kommt den original Kapseln sehr nahe! Lediglich bei dem Einlegen der Kapseln in die Maschine gab es ab und zu Probleme.

  • Der Kaffee wird gerade in einem Vollautomaten getestet. Gute Crema, guter Geschmack.

  • Trinke gerade eine Tasse. Ich bereite Kaffee generell in einer Cafetiere zu.
    Ich empfinde ihn als unaromatisch, säuerlich, unausgewogen.

    Erinnert mich an “Jakobs Krönung” – pfui

  • Ihr testet kaffe mit einer vollautomat… das sagt ja schon viel aus…

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