Pünktlich zu Ostern lässt sich der Frühling blicken. Endlich wird es wärmer und die Sonne versteckt sich nicht länger. Genau die richtige Zeit, um köstlichen Kaffee wieder im Garten oder auf dem Balkon zu genießen. Da fällt einem dann auf, dass es auch mal wieder an der Zeit ist, den Garten auf Vordermann zu bringen: das Laub muss zusammengekehrt, die Büsche gestutzt und der Rasen gemäht werden. Sie fragen sich gerade, was Gartenarbeit und eine verführerische Kaffeepause gemeinsam haben? In Ihrem Kaffeesatz verbirgt sich die Antwort.

Genießen Sie im Moment auch die Sonne, die sich lange zeigt? Dann bereiten Sie sich doch einfach Ihren Lieblingskaffee zu und trinken Sie in Ihrem Garten oder Balkon. So schmeckt er gleich viel besser. Und für den Kaffeesatz, der bei der Zubereitung des köstlichen Heißgetränks immer anfällt, haben wir eine ganz besondere Verwendung. Denn gerade in der Frühlingszeit sprießen die ersten Knospen im Garten und die Topfpflanzen auf dem Balkon benötigen frische Erde zum Wachsen. Ihren Kaffeesatz können Sie prima als Dünger verwenden. Kaffee ist ein Naturprodukt und enthält viel Stickstoff sowie andere Nährstoffe. Der Großteil des Stickstoffs und der Pflanzennährstoffe wie Phosphor oder Schwefel bleibt auch nach dem Rösten und Aufbrühen erhalten. Pflanzen Sie Ihren Kaffeesatz also einfach ein, um Ihre Pflanzen zu nähren. Der Kaffeesatz reichert die Erde in Ihrem Garten mit Humus an und sorgt für einen saureren pH-Wert.

Kaffeesatz als Dünger

Kaffeesatz pflanzen, um Sträucher und Blumen mit Nährstoffen zu versorgen

Sammeln Sie Ihren Kaffeesatz dafür aber am besten in einem Eimer, bis Sie eine gewisse Menge zusammen haben. Leeren Sie Ihre Filtertüte oder den Sammelbehälter Ihres Vollautomaten in diesem Eimer und stellen ihn an eine trockene Stelle, damit Ihr Naturdünger nicht anfängt, zu schimmeln. Mit einem Sieb als Einsatz trocknet der Kaffeesatz übrigens noch besser. Wenn Sie eine größere Menge Kaffeesatz gesammelt haben, geht es ans Düngen. Geben Sie ein paar Handvoll Naturdünger an der Wurzel auf die Erde und arbeiten Sie ihn ein. Wenn Sie Mulch in Ihren Beeten verwenden, können Sie den Kaffeesatz auch mit etwas Rindenmulch bedecken. Wichtig: Lassen Sie Ihren Naturdünger bloß nicht einfach auf dem Boden liegen. Auf diese Weise entfaltet er keine Wirkung. Besonders Pflanzen wie Hortensien, Rhododendren, Azaleen oder Magnolien mögen sauren Boden. Für sie ist der Kaffeesatz hervorragend als Dünger geeignet.

Der Naturdünger ist auch für Topfpflanzen geeignet

Sie haben keinen Garten mit großen Sträuchern, sondern nur Topfpflanzen auf Ihrem Balkon? Auch dafür ist Ihr Kaffeesatz Gold wert. Im Frühjahr ist meist die Zeit gekommen, um die Pflanzen umzutopfen bzw. die Töpfe mit neuer Erde aufzufüllen. Geben Sie ein bisschen Kaffeesatz in den Topf und vermischen ihn mit der Blumenerde, bevor Sie Ihre Pflanze einpflanzen. So hat der Kaffee nicht nur Sie mit seinen wunderbaren Aromen versorgt, sondern pflegt Ihre Blümchen nun auch noch mit Nährstoffen und Spurenelementen.

Kaffeesatz pflanzen

Ihre Zimmerpflanzen sollten Sie dagegen nicht mit Kaffeesatz pflanzen. Im Gegensatz zur losen Erde im Garten kann sich das Kaffeepulver im Topf wenig bis gar nicht zersetzen. Im schlimmsten Fall fängt Ihr Naturdünger nur an, zu schimmeln. Aber vielleicht teilen Sie Ihr aufgebrühtes schwarzes Gold ja mit Ihren Pflanzen. Denn kalter schwarzer Kaffee eignet sich perfekt als kostenloser Dünger, den man fast immer zu Hause hat bzw. schnell aufbrühen kann. Mit dem gleichen Teil Wasser vermischt können Sie damit Ihre Zimmer- und auch die Balkonpflanzen gießen. Nehmen Sie allerdings nicht zu viel Kaffee. Eine halbe Tasse pro Woche und pro Pflanze – wenn es ein sehr kleiner Topf ist, entsprechend noch weniger – reicht vollkommen aus. Sollten Sie es mit dem Kaffee zu gut meinen, kann die Erde versäuern und Ihre Pflanze geht ein.

Bekämpfen Sie Schädlinge mit Kaffeesatz

Kaffee eignet sich außerdem hervorragend zur Bekämpfung von Schädlingen. Die kleinen schwarzen Mücken, die sich in der Blumenerde tummeln und beim Blumengießen auseinanderstieben, die sogenannten Trauermücken, mögen Kaffee nämlich gar nicht. Das Koffein im Kaffee tötet die Larven ab, die in der Erde leben. Mischen Sie im Verhältnis 1:1 Wasser mit normal starkem Kaffee und gießen Sie Ihre Pflanze damit. Wenn Sie Blattläuse loswerden möchten, können Sie die Kaffee-Wasser-Mischung mit einem  Zerstäuber auf die Blätter aufbringen.

Fazit: Kaffeesatz als Düngemittel

Kaffee ist also nicht nur ein aromatisches Heißgetränk, das Kaffeetrinkern so manche Stunde versüßt, sondern auch bei der Gartenarbeit einsetzbar. Der Kaffeesatz, der normalerweise im Abfall landet, bekommt so noch einen zweiten Auftritt und wird sinnvoll genutzt. Außerdem belastet der Kaffeesatz die Umwelt nicht so sehr, wie es chemische Dünger tun. Genießen Sie doch einfach Ihren Kaffee im Garten und schenken Sie Ihren Pflanzen danach eine kleine Wohlfühl-Behandlung.


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