Eisige Kälte, ein prasselnder Kamin, der heiße Kaffee und köstliche Weihnachtsplätzchen läuten stimmungsvoll den Advent ein. Es ist die Zeit der Familie, wenn süße Plätzchen erst gemeinschaftlich gebacken und dann kunstvoll verziert werden. Der Genuss folgt bei einer heißen Tasse Kakao oder Kaffee nach einem Spaziergang in eisiger Kälte. Leckere Rezepte von Klassikern und neuen Kreationen – auch mit Kaffee – versprechen mehr Vielfalt auf dem Adventsteller und verkürzen die Wartezeit bis Weihnachten. Roast Market hat leckere Weihnachtsplätzchen Rezepte zur Inspiration für Sie zusammengestellt.

Der wohlige Duft des frisch Gebackenem, samt Zimt, Vanille und Apfelaromen sind für viele Familien Teil der Tradition. Plätzchen ausstechen und mit Zuckerguss, bunten Perlen, Konfetti oder Schokoladenguss zu verschönern ist nicht nur für viele Kinder der Höhepunkt des Winters. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt und meist schmeckt das selbst Gebackene dann auch noch besser als Convenienceprodukte. Die eigenen Plätzchen und das Ausprobieren neuer Rezepte sind ein Muss. Dabei sind es nicht nur die Klassiker, die Freude bereiten. Neue Weihnachtsplätzchen Rezepte mit einzigartigen Zutaten verströmen ihren Charme und lassen jedes Weihnachten einzigartig werden.

Die Lieblingsplätzchen der Deutschen

Obwohl jeder seinen ganz persönlichen Liebling zu Weihnachten hat, scheint es nach einer Forsa-Umfrage doch echte Favoriten der Deutschen zu geben. Neben Anisplätzchen, Schwarz-Weiß-Gebäck, Zimtsternen und Lebkuchen belegen die sechs Spitzenplätze: Kokosmakronen, Nussplätzchen, Spritzgebäck, Mürbekekse mit Marmelade, Vanillekipferl und an der Spitze die Ausstechplätzchen. Wem allein beim Lesen das “Wasser im Mund zusammenläuft”, der darf sich jetzt auf einige einfache und schnelle Weihnachtsplätzchen Rezepte und Tipps zum Backen freuen.
Weihnachtsstimmung

Die Klassiker: Mürbe- bzw. Butterplätzchen

Der Klassiker schlechthin ist das Butterplätzchen aus Mürbeteig. Dieses Rezept eignet sich hervorragend zum Ausstechen und lässt von Kinderhänden Sterne, Monde, Nikoläuse, Glocken, Herzen und Co. entstehen. Ein Mürbeteig ist ganz einfach gemacht und braucht nur Mehl, Butter und Zucker, die im Verhältnis 3:2:1 verknetet werden, ein Ei und etwas Salz. Das Wichtigste ist bei jedem Mürbeteig, dass er nur kalt verarbeitet werden sollte, da er sonst klebrig wird. Daher kalte Butter zum Kneten verwenden und vor dem Ausrollen den Teig noch einmal für rund 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Ein paar Tipps: Um eine gleichmäßige Bräunung der Plätzchen zu erreichen, benutzen Sie am besten sogenannte Teigstäbe, um den Teig akkurat circa einen halben Zentimeter dick auszuwalken. Die Teigstäbe sind eine lohnenswerte Investition, da sie außerdem zum Ausrollen für Marzipan oder Fondant nutzbar sind. Damit lassen sich die fertig gebackenen Weihnachtsplätzchen verzieren, was eine schöne, wenn gleich nicht gerade schnelle Alternative zu Zuckerguss und -perlen ist. Wer ganz viel Zeit hat, kann dem Nikolaus einen roten Mantel anziehen und mit Zuckerguss Bart und Ärmel aufspritzen. Aber auch Tiere sind mit Fondant, Marzipan und Zuckerguss lebensecht nachzubilden.

Das Rezept:

  • 300 g Mehl
  • 200 g kalte Butter
  • 100 g Zucker
  • 1 Ei
  • eine Prise Salz

Zeitaufwand: 120 Min.
Temperatur: 200°C für 15 bis 20 Min.

Weihnachtsplätzchen_backen

Wer hingegen den Kaffeekick direkt im Plätzchen sucht, kann das Grundrezept leicht modifizieren. Nutzen Sie statt 200 g Butter nur 150 g und ersetzten Sie die fehlende Flüssigkeit durch eine Tasse Espresso. Wer noch mehr mit den Zutaten experimentieren möchte, kann darüber hinaus bis zu zwei Teelöffel grob gemahlene Kaffeebohnen unter den Teig heben. Nach dem Ausstechen eignen sich zum Verzieren sowohl der schnelle Zuckerguss als auch ein Überzug aus Schokolade.

Unsere Tipps:
Experimentieren Sie nach dem Backen ruhig mit den Verzierungen, denn so zeigt sich am besten, welche Aromen miteinander harmonieren. Schokolade sollte unabhängig von der Sorte immer im heißen Wasserbad geschmolzen werden, da sie sonst anbrennt. Auch die Mikrowelle eignet sich nicht zum temperieren.

Zutaten für den Zuckerguss:

  • 200 g Puderzucker
  • 2 – 3 EL Wasser oder Zitronensaft
  • optional 1 steifgeschlagenes Eiweiß

Der einfache, schnelle Zuckerguss aus Puderzucker und Wasser lässt sich mit einem steifgeschlagenen Eiweiß modifizieren. So erhält der Guss eine festere Konsistenz und Strukturen können einfacher geformt werden. Mit Lebensmittelfarbe macht es besonders Kindern noch mehr Spaß, den Spritzbeutel zu schwingen und essbare, bunte Bilder zu kreieren. Und noch einen unserer Tipps: Soll es festlich glänzen, rund 20 g Kokosfett erwärmen und in den Guss geben.

Wandelbare Weihnachtsplätzchen Rezepte

Das obige Mürbeteigrezept ist darüber hinaus ein besonders wandlungsfähiges. Wer bei minimalem Zeitaufwand ein buntes Potpourri aus Weihnachtsplätzchen zaubern möchte, variiert das oben vorgestellte Grundrezept nach Lust und Laune. Wie wäre es mit Zutaten wie einem Teelöffel Zimt oder Anis, Lebkuchengewürz, gehackte Nüsse, Kaffeepulver, Kakao, Vanille, Mohn oder leckerer Marmelade? Bestimmt ist für jeden Geschmack etwas dabei.

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Schnelle Plätzchen-Rezepte

Wenn es schnell gehen soll, hat man natürlich nicht die Zeit zum Plätzchen ausstechen und aufwändigem Verzieren. Doch das heißt keinesfalls, dass Sie nicht dennoch echte Hingucker zauber können. Probieren Sie es mit diesen wandlungsfähigen Weihnachtsplätzchen Rezepte.

Zutaten:

  • 250 g Butter
  • 200 g Zucker
  • 400 g Mehl
  • 2 Eier
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Teelöffel Backpulver
  • eine Prise Salz

Zeitaufwand: 60 Min.
Temperatur: 180 °C 15 – 20 Min.

Die Butter mit Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen und anschließend die Eier hinzugeben. Nochmals kräftig schlagen und dann die restlichen Zutaten mit dem Rührbesen unterheben. Der glattgerührte Teig kann nach Belieben verfeinert werden.

Unsere Tipps:

Probieren Sie es mit Schoko-Mandel-Cookies:

Weihnachtsplätzchen_auf_teller

Dafür 100 g gehackte Mandeln und 200 g Schokolade unter den Teig rühren und mit einem Löffel kleine Portionen auf ein Backblech bringen und backen.

Oder wie wäre es stattdessen zu Weihnachten mit Kokos-Ananas- Cookies, die noch einen Hauch Sommer in die kalte Jahreszeit transportieren? Mischen Sie dafür 100 g kandierte Ananas und 200 g Kokosflocken unter den Grundteig und formen Sie kleine Kugeln, die Sie anschließend nochmals in Kokosflocken wälzen.

Eine Mischung aus Haferflocken, Ingwer und Zimt kreiert hingegen rustikale Schmankerl. Es braucht nur 200 g zarte Haferflocken, 50 g kandierten Ingwer und einen Teelöffel Zimt.

Alle Weihnachtsplätzchen backen bei 180 °C circa 15 bis 20 Minuten goldbraun.

Leckere Makronen

Ein anderer Klassiker sind Makronen. Sie kommen ganz ohne Mehl und Gluten aus, denn sie basieren wie die Zimtsterne auf einer Eiweiß- und Zuckermasse.

Zutaten:

  • 4 Eiweiß
  • 200 g Zucker
  • 200 g Kokosraspeln
  • ½ Teelöffel Zimt
  • 2 Tropfen Bittermandelöl
  • eine Prise Salz

Zeitaufwand: 40 Min.
Temperatur: 140 °C für 20 Min.

Die vier Eiweiße mit einer Prise Salz sehr steif schlagen und dann langsam den Zucker, Zimt und das Bittermandelöl hinzugeben. Hat sich eine glänzende Masse ergeben, in der sich alle Zuckerkristalle aufgelöst haben, werden langsam die Kokosraspeln untergehoben. Nur noch mit einem Esslöffel kleine Häufchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen und 20 Minuten backen.

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Wer in einem Aufwasch Zimtsterne backen möchte, teilt die Eiweißmasse in zwei Hälften und mischt die eine statt mit Kokosflocken mit rund 250 g gemahlenen Mandeln und einem extra Teelöffel Zimt. Dabei entsteht ein fester Teig, der sich ausrollen lässt. Die Zimtsterne wie Mürbeplätzchen ausstechen und wie die Kokosmakronen backen.

Vanillekipferl und Kaffeekipferl

Die Deutschen lieben ihre Vanillekipferl. Um die kleinen, in Puderzucker gewälzten Halbmonde herzustellen, braucht es:

  • 250 g Mehl
  • 125 g Zucker
  • 200 g Butter
  • 125 g gemahlene Mandeln oder Haselnüsse
  • 3 Eigelb
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • ½ Teelöffel Backpulver
  • Puderzucker und 1 Päckchen Vanillezucker zum Garnieren

Zeitaufwand: 60 Min.
Temperatur: 175 – 200°C etwa 10 Min.

Alle Zutaten werden mit dem Knethaken zu einem glatten Teig verarbeitet. Mit Mehl bestäubten Händen formen Sie die Halbmonde. Die Vanillekipferl nehmen nicht stark an Volumen zu, sodass sie eng aneinander gelegt werden können. Nach etwa 10 Minuten bei 175 bis 200 °C sind die Plätzchen fertig und werden noch heiß in einer Mischung aus Puderzucker und Vanillezucker gewälzt. Aber Vorsicht: die Vanillekipferl brechen leicht.

Vanillekipferl und Kaffeekipferl

Unsere Tipps:

  1. Sollen die Vanillekipferl außergewöhnlich fein werden, müssen die Mandeln vor dem Mahlen geschält werden. Dafür diese kurz in kochend heißem Wasser blanchieren.
  2. Damit die Kipferl nicht brechen und der Vorfreude auf Weihnachten einen Dämpfer verleihen, diese nicht auf die Schnelle vom Backblech rutschen lassen, sondern sie sanft mit dem Küchenfreund heben.

Dieses Rezept lässt sich einfach variieren. Wie wäre es heute mit Espressokipferl?

  • 300 g Mehl
  • 150 g Zucker
  • 200 g Butter
  • 1 Eigelb
  • 1 bis 2 Tassen starken, kalten Espresso
  • 150 g gemahlene Mandeln
  • ½ Teelöffel Backpulver
  • Kakao- und Espressopulver zum Garnieren

Zeitaufwand: 60 Min.
Temperatur: 175 – 200°C etwa 10 Min.

Wie bei den Vanillekipferln einen glatten Teig kneten und die klassischen Halbmonde formen. Nach dem Backen die Espressokipferl in einer Mischung aus Kakao und Espressopulver wälzen.

Fazit: unsere Tipps für gelungene Weihnachtsplätzchen

  • Die Deutschen lieben die Klassiker wie Vanillekipferl, Kokosmakronen, Butterplätzchen, Zimtsterne, Spritzgebäck
  • Dennoch experimentieren viele mit Zutaten und entdecken dabei neue Weihnachtsplätzchen Rezepte
  • Kaffee passt hervorragend in die Weihnachtsbäckerei und harmoniert besonders gut mit Vanille und Kakao
  • Für Kinder ist das Plätzchen backen untrennbar mit Weihnachten verbunden
  • Das Ausstechen und Verzieren der Weihnachtsplätzchen mit der Familie ist ein Highlight der besinnlichen Zeit

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