Zuckeralternativen

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Leckere Zuckeralternativen

Bekanntermaßen zählt industriell hergestellter Zucker nicht zu den gesündesten Lebensmitteln, weshalb viele, die auf Ihre Gesundheit achten, gerne so weit wie möglich darauf verzichten möchten. Kalorien, Blutzuckerwerte und das gute Gefühl, sich gesund zu ernähren, sind Faktoren, die viele beeinflussen.  Auch die Nachhaltigkeit spielt bei vielen eine Rolle, im Zuge dessen wird auch immer häufiger zu hochwertigen Bio Kaffeesorten gegriffen. Dennoch gibt es einfach Gerichte, die ohne eine gewisse Süße einfach nicht so gut schmecken und auch viele Kaffeetrinker genießen Ihre Heißgetränk am liebsten mit ein wenig Zucker. Natürlich könnte man einfach weniger Zucker nehmen, wer aber beim Beispiel Kaffee nicht auf das Zusammenspiel von dezenter Bitterkeit und leichter Süße verzichten möchte, für den ist ein Zuckerersatz die ideale Lösung. Neben bekannten Alternativen wie Honig, Ahornsirup, Agavendicksaft, Schauen Sie sich hier vielfältigen Varianten an und entdecken Sie Ihren neuen Lieblings-Zuckerersatz, der etwa Ihre Tasse Espresso noch leckerer macht!

Kaffee mit Zucker

Aus dem Saft der Palmblume: Palm- und Kokosblütenzucker

Kokosblütenzucker erfreut sich immer größerer Beliebtheit, da sein glykämischer Index im Gegensatz zu raffiniertem Zucker weitaus niedriger ist. Dieses Maß dient zur Bestimmung der Wirkung eines kohlenhydrathaltigen Lebensmittels auf den Blutzuckerspiegel, was eine wesentliche Rolle bei der Entstehung von Adipositas und Diabetes spielt. Für die Herstellung von Kokosblütenzucker wird der Saft der Kokospalme dick eingekocht und anschließend getrocknet und gemahlen. Das so gewonnene Pulver schmeckt nach Karamell und enthält gesunde Elemente wie Zink, Eisen, Kalzium und Kalium. Palmzucker wird übrigens aus der Arenga-Palme gewonnen. Das Besondere an der Palme ist, dass sie den Austausch mit anderen Pflanzen benötigt und daher nicht in Monokulturen angebaut werden kann. Diese Tatsache unterstützt die Biodiversität in den Herkunftsländern.

Dattelzucker - gewonnen direkt aus dem Fruchtfleisch der Datteln

Anders als Kokoszucker, der aus dem Saft der Kokosnuss gewonnen wird, kommt der Dattelzucker direkt aus dem Fruchtfleisch der Datteln. Auch hier werden die Früchte zuerst getrocknet und dann gemahlen, sodass Dattelzucker die gleiche Zusammensetzung an Inhaltsstoffen besitzt wie die Frucht und somit viel Magnesium, Eisen und Vitamin B6 enthält. Diese Zuckersorte eignet sich jedoch nicht so sehr zum Süßen von Kaffee und Tee, da es sich um eine fein gemahlene Frucht handelt. Jedoch können Sie ihn sehr gut als Ersatz für braunen Zucker in allen Rezepten, in denen brauner Zucker verwendet wird, im Verhältnis 1:1 nutzen.

Dickflüssiger Ahornsirup

Der Saft des Ahornbaumes ist eine gelbliche, dicke Flüssigkeit, die nicht nur süß schmeckt, sondern auch eine große Menge an Kalium, Kalzium, Phosphor, Mangan, Eisen und Magnesium enthält. Darüber hinaus besteht der Ahornsirup aus den Vitaminen B2, B5, B6, sowie aus Fol- und Nikotinsäure und Biotin. Er enthält zu 70% Zucker bei nur ungefähr 50 kcal je Löffel. Wenn Sie besonders viel Vitamine und Nährstoffe zu sich nehmen möchten, dann wählen Sie die dunklere Sorte vom Typ B des Ahornsirups. Das im Handel käufliche Produkt wird durch die Verdampfung der Flüssigkeit aus dem Ahornsirup gewonnen. Übrigens nicht nur zum Backen, sondern auch zum Verfeinern von Pancakes und ähnlichen Desserts eignet sich Ahornsirup hervorragend.

Agavensirup, auch „Agavendicksaft“ genannt

Agavendicksaft als natürlicher Zuckerersatz wird aus den Agaven-Gewächsen in Südamerika gewonnen. Häufig wird er, aufgrund seiner hellen Farbe und seines angenehm milden Geschmacks, auch als „Honigwasser“ bezeichnet. Obgleich er dünnflüssiger ist als Honig, ist er dennoch weitaus süßer. Agavendicksaft hat einen besonders niedrigen glykämischen Index, so dass es den Blutzucker praktisch überhaupt nicht beeinflusst. Daher ist der Zuckerersatz besonders dann geeignet, wenn Sie Diabetiker sind oder Kristallzucker nicht vertragen. Bitte beachten Sie jedoch, dass auch diese Ware, wie alle anderen Alternativen auch, nur in Maßen konsumiert werden sollte, da es, wie Honig, besonders viel Fruchtzucker (Fructose) enthält. Ein erhöhter Konsum könnte folglich mit negative Effekte auf die Gesundheit mit sich bringen.

Kaffee mit Stevia Pulver

Der Blattextrakt aus der Stevia Pflanze

Stevia gilt als eine der besten Zuckeralternativen. Stevia unterstützt nämlich nachweislich die Funktion der Schilddrüse und wirkt positiv auf den gesamten Organismus. Allerdings hat das Produkt einen leicht bitteren Beigeschmack, ist jedoch, bei praktisch null Kalorien, zudem ein gutes Mittel gegen Karies. Sogar ein bekannter Produzent koffeinhaltiger Erfrischungsgetränke bietet inzwischen eine Variante an, die mit Stevia gesüßt ist.

Gojibeeren - die „roten Diamanten“

Die Beeren der Goji-Pflanze Lycium barbarum, ursprünglich wohl aus dem Himalaya-Gebirge stammend, enthalten Polysaccharide, die, glaubt man den Ergebnissen klinischer Forschungen, Tumorzellen vernichten, die Sehkraft sowie Leber und Bauchspeicheldrüse stärken und freie Radikale bekämpfen sollen. Die in den Gojibeeren enthaltenen Polysaccharide sind nützliche Helfer beim Abnehmen und liefern einen natürlichen Süßstoff als perfekten Ersatz für Zucker.

Birkenzucker, auch „Xylit“ oder „Xylitol“ genannt

Als natürlicher Zuckeralkohol ist Xylit nicht nur in vielen Früchten, sondern auch im Holz der Birke enthalten und trägt in der Lebensmittelkennzeichnung die Bezeichnung E967. Das Besondere dieses Zuckers liegt darin, dass in zahlreichen Studien eine antikariogene Wirkung nachgewiesen werden konnte. So hilft Birkenzucker dabei, Zahnkaries zu vermeiden. Das ist auch der Grund, weshalb viele Zahnpflege-Kaugummis Xylit enthalten.

Zuckerrohrmelasse - das nährstoffreiche Nebenprodukt

Bei der Zuckerherstellung aus Zuckerrohr fällt Zuckerrohrmelasse als Nebenprodukt an. So enthält diese Melasse sämtliche wertvolle Nährstoffe, die beim Raffinierungsprozess des Zuckerrohrs herausgefiltert werden. Neben großen Mengen an Kalium, Kalzium und Eisen, beinhaltet diese Selen und Magnesium sowie sehr viel Vitamin B, sodass diese Melasse beinahe alle für den Organismus notwendigen Nährstoffe beherbergt. Hinzu kommt, dass sie weniger Kalorien enthält als raffinierter Zucker. Gibt es auch viele Melasse-Sorten, wie beispielsweise aus Zuckerhirse und Zuckerrüben, so ist doch die Zuckerrohrmelasse als die erwiesenermaßen qualitativ hochwertigste einzustufen.

Kaffee mit Honig süßen

Honig - Geschmacksvielfalt in großer Zahl

Das wunderbare Geschenk der Bienen erreicht die Menschen in vielen diversen Sorten, wobei jede einzelne ein „Geschmacks-Unikat“ aufweist. Besonders die dunkleren Spezies, wie beispielsweise der Kastanienhonig, enthalten zahlreiche Antioxidantien, die den abträglichen, die Zellen schädigenden freien Radikalen, entgegenwirken. Auch vielen Bakterien macht der Honig den Garaus. Beim Sport, so ergaben Untersuchungen, erzielt der Trainierende weitaus bessere Resultate, als dies mit anderen Kohlenhydraten der Fall ist, da der Körper Honig besonders gut zu verstoffwechseln imstande ist. Sollten Sie Allergiker sein, dann könnte für Sie lokal produzierter Honig besonders interessant sein, da Sie so das ganze Jahr über lokale Pollen in geringer Dosis zu sich nehmen. Auf diese Weise besteht die Möglichkeit, dass allergische Reaktion zur Blütezeit in einigen Fällen deutlich gemindert werden könnten.

Erythrit - sieht aus wie Zucker und schmeckt auch (fast) so

Für die industrielle Gewinnung aus der Umwandlung von Glucose erzeugt, ist Erythrit in natürlicher Form sonst in Früchten wie Trauben und Melonen enthalten, ebenso in Pilzen und Käse. Erythrit ist ein Stoff, der genauso wie Xylit chemisch gesehen zu den Zuckeralkoholen gehört und vor allem optisch sehr nah an den üblichen Zucker herankommt. Das ebenfalls weiße kristalline Pulver hat kaum Kalorien und keine Auswirkung auf Blutzucker- und Insulinspiegel und ist deshalb im Vergleich zu Rohrzucker besonders gesund. Gerade beim Backen etwa sollte allerdings beachtet werden, dass Erythrit nur ca. 70% der Süßkraft hat. Erythrit wird beispielsweise von Xucker als “Xucker Light” vertrieben.

Fazit

Wie Sie sehen, stehen Ihnen zu dem „normalen“ Zucker viele unterschiedliche Alternativen offen, wenn es beispielsweise darum geht, Ihren Kaffee ein wenig zu versüßen. Egal, ob Stevia, Xylit, Kokosblütenzucker oder Erythrit - lassen Sie sich von der Auswahl der Zuckeralternativen bei roastmarket inspirieren.