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Meßmer: Tee mit Tradition

Meßmer“ für ausgesuchte Qualität und höchste Ansprüche

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Meßmer- Nachgerade DAS Synonym für Tee

Das Wort „Tee“ erweckt genau wie der Begriff „Kaffee“ viele Assoziationen. Während Kaffee zwar auch mit Gemütlichkeit, jedoch oft auch mit Assoziationen von schnellem Beleben in Zusammenhang gebracht wird, entfacht „Tee“ in den meisten Fällen das Gefühl von Behaglichkeit, Wärme und, nicht zu vergessen, immer einen Hauch von Nordsee. Auch schlechtes Wetter ist mit einer heißen Tasse Tee, in dem der als „Klümpchen“ bekannte Kandiszucker langsam zergeht, schnell vergessen. Und wer an Tee denkt, dem kommt in den allermeisten Fällen auch schnell der Begriff „Meßmer“ in den Sinn. Nur die wenigsten Menschen wissen über das Unternehmen, dass es längst mit der bereits im Jahr 1907 gegründeten „Ostfriesischen Tee-Gesellschaft“ (OTG) verschmolzen ist.

Daher ist es unumgänglich, hier einmal einen kurzen Abriss dieser beiden Unternehmen zu geben.

Meßmer, eine Legende wird geboren

Bereits im Jahre 1852 eröffnet Herr Eduard Meßmer in Baden-Baden ein Delikatessen- und Kolonialwarengeschäft, das unter anderem auch exquisite Schwarztees in seinem Sortiment beherbergt. Schon bald steht der Name „Meßmer“ für ausgesuchte Qualität und höchste Ansprüche. 1884 ist das Jahr, in dem der Gründer mit verschiedenen Teesorten zum Kaiserlichen Hoflieferanten von Kaiser Wilhelm I avanciert.

Der im Jahr 1858 geborene Otto Meßmer eröffnet 1886 in Frankfurt/Main eine Filiale, die sich auf den nationalen Handel mit Tee spezialisiert. 1895 lässt er „Thee Messmer“ als Warenzeichen eintragen. Die erste Tee-Marke war somit ins Leben gerufen, wobei die erlesenen Teespezialitäten im ganzen Land äußerst geschätzt wurden. Immer am Puls der Zeit ändert er im Jahr 1908 das Warenzeichen in „Meßmer´s Thee“ um. Durch die Neugestaltung des Markenlogos erhält dies 1930 das bei allen Tee-Liebhabern bekannte charakteristische Markenband. 1936 erfolgt schließlich die Erfindung des Teebeutels, der patentiert wird.

Das Jahr 1990 bringt es mit sich: Die Ostfriesische Tee-Gesellschaft übernimmt Meßmer und holt die Marke sogleich nach Hamburg.

Die Ostfriesische Tee-Gesellschaft, seit über 100 Jahren auf Wachstumspfaden

Die im Jahr 1907 gegründete Firma hat sich dem Motto „OTG- Wir machen mehr aus Tee“ verschrieben. Als größtes Tochterunternehmen der Laurens Spethmann Holding kreiert die OTG immer wieder andere, ungewöhnliche Teegenüsse und entwickelt Innovatives und Geschmackvolles rund um dieses traditionsreiche und uralte Getränk. Mit dem 2008 in der Hamburger HafenCity eröffneten „Meßmer Momentum“ entstand einer der ersten Markenräume Hamburgs. Neben Meßmer zählen unter anderem MILFORD sowie OnnOBehrends zu den Top-Marken der OTG. Das Unternehmen nimmt eine führende Position am deutschen und mit weiteren Tochterunternehmen auch am Europäischen Markt ein. Die Kompetenz sowie der Qualitätsanspruch des Hauses sind Gründe, die sich auch bei Gastronomen und Großverbrauchern herumsprechen. So kommt es, dass aktuell 10 Milliarden Teebeutel jährlich verarbeitet werden.

Würde man alle diese Teebeutel aneinander reihen, so ergäbe diese Kette die Länge von sage und schreibe 680.000 km. Die Teebeutel-Kette könnte 17 Mal um die Erde gewickelt werden und 1,8 Mal von dieser zum Mond reichen. Das heutige Sortiment der Marke „Meßmer“ umfasst 46 Teesorten und Teemischungen, die sowohl lose als auch in den Doppelkammer-Teebeuteln vertrieben werden, eine Besonderheit, die im Jahr 1949 von Adolf Rambold entwickelt wurde.

Der am 5. Oktober 1900 in Stuttgart geborene Rambold (gestorben 1996 in Meerbusch) war seit dem Jahr 1924 Mitarbeiter des deutschen Unternehmens „Teekanne“. Hier war er zunächst als Schlosser tätig. Bereits 1928 entwickelte er die „Pompadour- Teebeutel-Packmaschine“, die pro Minute 35 Teebeutel produzieren konnte. 1929 brachte das Unternehmen den ersten Aufgussbeutel aus geschmacksneutralem Spezialpergamentpapier von Rambold auf den Markt und verkaufte dort ebenso die von dem findigen Erbauer eigens entwickelte Teebeutel-Packmaschine. 1949 erfolgte die von ihm konstruierte „Constanta-Teepackmaschine“, die bereits 160 Doppelkammerbeutel pro Minute herzustellen in der Lage war.

Insoweit hat ein heute fast vergessener Erfinder zum Teegenuss von Meßmer einen entscheidenden Beitrag geleistet!