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Kusmi Tea

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Das Jahr 1867: Oder der Beginn der Erfolgsgeschichte des Betriebes „Kusmi Tea“

Wenn Sie sich anfangs nur für wundervoll kunstvoll gestaltete Dosen begeistern und Sie sich erst danach für den Inhalt interessieren, dann kann es sich um Produkte des Unternehmens „Kusmi Tea“ handeln, eine Manufaktur mit über 150jähriger Tradition. Das Haus vereint in gekonnter Weise Überliefertes mit Moderne und begeistert kontinuierlich mit wahren Tee-Klassikern, legendären Mischungen und einfach unnachahmlichen Wellness-Kreationen. Dabei ist dieser Tee beileibe nicht lediglich ein Insider-Tipp, den man mit bedeutungsvoller Miene auf einer Underground-Party weitergibt, sondern ein Begriff, der schon längst einer breiten Tee-Liebhaber Öffentlichkeit bekannt ist. Der eindrucksvolle Erfolg dieser Produkte hat sich jedoch nicht wie durch Zauberei eingestellt, sondern ist eine Mixtur aus Erkenntnis des Zeitgeistes sowie notwendiger Konsequenz und der sich daraus ergebenden richtigen Schlussfolgerungen. Aber blicken wir auf den Anfang dieses beeindruckenden Unternehmensverlaufs.

Die Eröffnung des Teehauses von Pavel Kousmichoff in Sankt Petersburg und die weitere Entwicklung

Mit 14 Jahren verlässt Pavel Michailowitsch Kousmichoff, als ältester Sohn einer Bauernfamilie, sein Geburtsdorf, um für einen Teehändler in Sankt Petersburg tätig zu werden. Dieser ist von den Fähigkeiten des jungen Mannes begeistert, weiht ihn in die Geheimnisse der Teemischungen ein und schenkt ihm zu seiner Hochzeit 1867 ein kleines Teegeschäft. Aus seiner Ehe mit Alexandra gehen sechs Kinder hervor, darunter sein ältester Sohn Viatcheslav sowie die Tochter Elisabeth. Sie war es auch, die ihren Vater zu dem legendären Rezept „Bouquet de Fleurs“ inspirierte, der zum Lieblingstee des Zaren avancierte. Auf diese Weise wurde Kusmi-Tee 1880 schnell zu einer Premium- Marke. Viatcheslav sollte später die Geschäfte seines Vaters weiterführen.

Im Jahr 1907 schickte Pavel seinen Sohn nach London, um mehr über das Tee-Handwerk zu erlernen. Hier entwickelte sich Viatcheslav zu einem Teespezialisten und talentierten Geschäftsmann. Die erste englische Filiale „P.M. Kousmichoff & Sons“ eröffnete er in der Queen Victoria Street im Herzen von London. Beim Ausbruch der russischen Revolution 1917 flieht die Familie aus Russland nach Paris und richtet ihre Manufaktur in der Pariser Avenue Niel ein. Dort ist bis heute der Schulungsbereich des Hauses untergebracht. Damit war der Grundstein des Unternehmens „Kusmi Thé Paris“ gelegt.

In den Jahren zwischen den beiden Weltkriegen florierte Kusmi Tea und das Unternehmen eröffnete Niederlassungen in Hamburg, Konstantinopel und New York. Viatcheslav jedoch beschloss, seinen Sitz schwerpunktmäßig in Berlin anzusiedeln, da dort zahlreiche Russen lebten. Bereits kurz nach Kriegsende jedoch starb Viatcheslav Kousmichoff im Jahr 1946 und hinterließ die Nachfolge des Familienunternehmens seinem Sohn Constantin. Dieser war zwar Teeliebhaber und Künstler, jedoch beileibe kein Geschäftsmann, was dazu führte, dass der Betrieb des Hauses langsam zum Erliegen kam.

Der Verkauf, und wie es mit Kusmi Tea weiterging

Das durch den Zweiten Weltkrieg stark geschwächte Unternehmen stand damals kurz vor dem Konkurs, so dass sich Constantin zum Verkauf gezwungen sah. In den darauf folgenden Jahren vertrieb Kousmichoff weiterhin Kusmi-Tee-Sorten mit unterschiedlichem Erfolg.

Eine bedeutende Zäsur für Kusmi Tea begann im Jahr 2003, als der Ägypter Sylvain Orebi zum ersten Mal von Kusmi Tee erfuhr. Kusmi hatte in der Zwischenzeit viel von dem ehemaligen Glanz verloren und war zu einem kleinen Nischenanbieter verkümmert. So glaubte auch keiner an den großen Erfolg, als er 2003 die Marke aufkaufte. Er jedoch erkannte sofort das Potential dieser höchst eigenen Marke. Der CEO von Kusmi Tea steht mit einer ganz besonders ansteckenden Begeisterung hinter seinen Produkten. Diese elektrisierte im wahrsten Sinne des Wortes den Tee-Markt weltweit. Orebi hat aus einem beinahe schon in Vergessenheit geratenen russischen Label die derzeit angesagteste Tee-Marke der Welt gemacht. Die Erkennungszeichen sind nach wie vor die nostalgischen, kunstvoll designten Dosen mit köstlichen Mischungen, die der Chef nicht selten selbst kreiert. Das Geheimnis von Orebi besteht vor allem darin, dass er die Grundidee von Kusmi nicht komplett veränderte, sondern behutsam an die Bedürfnisse des 21. Jahrhunderts anpasste. Anfangs hatte er sich lediglich in die Verpackung verliebt, in die mit wunderschönen Verzierungen geschmückte Döschen, die bereits optisch herrliche Gaumenfreuden verhießen.

Perfekte Symbiose aus Tradition und Moderne

Kusmi Tea zeichnet sich besonders durch das seit 1867 entstandene Know-How verbunden mit neuen, innovativen Ansätzen aus - beispielsweise bei der Kreation neuer Teesorten. Mit kreativen Mischungen wie Wellness-Tees sowie Detox- und Energy-Varianten hat das Unternehmen aktuelle Trends im Blick, gleichzeitig gibt es aber auch klassische Sorten wie Grünen Tee oder Rooibos.

Premium Tee

Ziel der Firma ist es, die erste Premium-Teemarke der Welt zu werden. Dabei stehen neben der weiteren Expansion in Deutschland - übrigens zweitgrößter Absatzmarkt für Kusmi Tea hinter dem Heimgeschäft in Frankreich - und dem Rest Europas auch die USA und Japan im Fokus. Mehr als 85 neue Stores in 35 Ländern innerhalb der letzten zehn Jahre sind bereits mehr als ein eindeutiges Indiz für die Entwicklung.

Das Tee-Image verjüngen

Kusmi ist bestrebt, das manchmal eher traditionelle und leicht angestaubte Image von Tee zu verjüngen. Deshalb werden die Geschäfte als moderne Boutiquen betrieben, deren minimalistischer Look die jüngere Kundschaft anziehen soll. Bekannt geworden ist die Marke nicht zuletzt auch für die stylischen bunten Dosen, welche mit floralen Elementen verziert sind und sich als Dekoelement ebenso gut eignen wie zur Aufbewahrung der hochwertigen Selektionen.

Fun Fact

Neben der beeindruckenden Historie des Unternehmens ist im Jahr 2003 der Investor Sylvain Orebi vor allem durch diese schon damals aufwendig designten Dosen auf die Marke aufmerksam geworden. Mithilfe des Ägypters wurde aus der Nischenmarke in kurzer Zeit wieder ein Global Player im Teegeschäft. Der CEO legt übrigens auch gerne selbst Hand an und kreiert die ein oder andere neue Teemischung selbst.

Fazit

Mittlerweile hat sich Kusmi zu einem echten Global Player entwickelt und auch auf dem nordamerikanischen Kontinent Fuß gefasst. In Montreal ging das Konzept der Kusmi-Boutiquen voll auf: In makellosem Weiß gehalten und mit Regalen voller Tee-Dosen lockend, können die Besucher sich durch die Welt des feinen Tee-Geschmacks bewegen. Sie, als Tee-Liebhaber, brauchen sich jedoch nicht in diese von Deutschland aus doch ferne Region zu begeben, wenn Sie Einblicke in den Kusmi-Kosmos erhalten möchten. Sobald Sie nämlich in unserem roastmarket Shop unter dem Button „Lieblingsprodukt suchen“ den Begriff „Kusmi Tee“ eingeben, werden Sie auf jeden Fall immer fündig!