Hornig

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Röstung
  1. Espresso (3)
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  1. Fairtrade (1)
  2. Bio (1)
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Bohnensorte
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  2. Arabica/Robusta (4)
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Aroma
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  2. Schokoladenartig (4)
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  2. Lateinamerika (5)
  3. Mittelamerika (5)
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  1. 500g (2)
  2. 1kg (3)
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Trommelwirbel im doppelten Wortsinn: Die Kaffeerösterei J.Hornig GmbH aus Österreich

Hornig Logo

Die in Graz ansässige familiengeführte Firma hat sich seit über 100 Jahren mit Herz und Handwerk der beliebten braunen Bohne verschrieben und betreibt seit 2017 ein stylisches Kaffee im 7. Wiener Bezirk, in dem es nicht nur Kaffeespezialitäten wie etwa Cold Brew oder Caffè Crema, sondern auch kulinarische Köstlichkeiten und andere Getränke für die Gäste zu kaufen gibt. Aber wir wollen nicht zu viel verraten und beginnen einfach mit dem Jahr 1912, dem Jahr, in dem alles anfing mit dem Hause Hornig.

Die Wiege des Unternehmens im Jahr 1912

Richard Schnürch, so hieß der Inhaber des Kolonial- und Spezerei-Fachgeschäftes „Zur Handelsflagge“, gelegen in der Grazer Sporgasse, der im Jahr 1912 seinen wohlverdienten Ruhestand genießen wollte. Damit jedoch sein Lebenswerk nicht vergebens war, vermachte er das Geschäft seinem Lehrling, namens Johannes Hornig I. Dieser eröffnete offiziell den Laden unter der Firmierung „Hornig vormals Schnürch“. Er legte seinen Fokus auf das Produkt, das im wahrsten Sinne des Wortes wegweisend für die zukünftigen geschäftlichen Aktivitäten sein wird: Kaffee. Geröstet wurde bereits damals in der Trommel - daran hat sich bis zum heutigen Tag auch nichts geändert. Zu Beginn des Ersten Weltkrieges wird Johannes Hornig I. wegen eines Lungenkatarrhs als untauglich eingestuft und muss aufgrund der Kriegsrationierung seinen Verkauf auf der Basis von Lebensmittelkarten umfunktionieren. Als der Krieg vorbei war, wollte Richard Schnürch sein Haus verkaufen. Dementsprechend änderte er den Pachtvertrag Hornigs in einen Kaufvertrag mit Ratenzahlung. 1925 waren Haus und Geschäft abbezahlt und gingen damit offiziell in Familienbesitz über. Im Jahr 1931 starb Hornig mit nur 46 Jahren. Sein Sohn Johannes II. wurde vorzeitig für volljährig erklärt, um das Geschäft übernehmen zu können, und der zweite Sohn Erich als minderjähriger Gesellschafter in das Handelsregister eingetragen.

Hornig Café Barista

Wie die Firmen-Geschichte nach dem Zweiten Weltkrieg weiterging

Das Firmenbüro wurde während des Zweiten Weltkrieges zerstört und nach Kriegsende, räumlich erweitert, wieder aufgebaut, das Johannes Hornig II. 1947 in ein Großhandelsgeschäft umwandelte. Den ursprünglichen Laden in der Sporgasse führte sein Bruder Erich mit seiner Mutter weiter und legte damit die Anfänge für das Wachstum der Firma. 1956 gründete Johannes mit anderen Lebensmittelhändlern die „A & O“ Handelsvereinigung, ein Zusammenschluss, der sich schnell zu einer äußerst leistungsstarken Handelsorganisation entwickelte, sodass 1957 ein neues Firmengebäude errichtet werden konnte. Damit entstanden die größte ebenerdige Lagerhalle Österreichs, eine riesige Kühlanlage sowie eine Teepackerei. Darüber hinaus wurde eine neue Großrösterei gebaut. 1976 eröffnete in der Schönaugasse in Graz ein 600 Quadratmeter großes Geschäft, und das erste elektronische Bestellsystem wurde eingeführt. In diesem Jahr war J. Hornig immer noch primär ein Lebensmittel- und Delikatessenhandel, wobei sich Kaffee als Kerngeschäft erwies. Jeden Monat wurden 80 Tonnen Bohnen geröstet. Im Jahr 1983 zog sich Johannes Hornig II. als Geschäftsführer zurück und übergab die Leitung an seine beiden Söhne Johannes III. und Andreas Hornig, der jedoch am Ende des Jahres seine Funktion aufgab. Wenig später wurde der Verkauf von Kaffee in ganz Österreich begonnen.

Fun Fact: Die ersten österreichischen Astronauten, die 1991 im Rahmen des Projekts „Austromir“ in den Weltraum starteten, bewirteten ihre russischen Kollegen auf der Raumstation “Mir” mit… dreimal dürfen Sie raten… Hornig-Kaffee und Mozartkugeln!

Cold Brew und JOHO’s - Die moderne J. Hornig GmbH

Im Jahr 2015 ging die neue Spezialitätenlinie „JOHO's“ an den Start. Die Bohnen dieser drei Kaffee-Sorten kommen aus Brasilien, Guatemala und Äthiopien - und zwar direkt von den Bauern in den Ursprungsländern: Direct Trade bei der J. Hornig GmbH. Im Juni 2016 wurde das neue Sommergetränk im Rahmen einer Pressekonferenz in Wien gelauncht. Die stylisch schwarze Glasflasche enthielt 330 ml kalt gebrühten Kaffee aus direkt gehandelten Arabica-Bohnen als Cold Brew. Wir schreiben mittlerweile das Jahr 2017, das Jahr, in dem die bereits oben erwähnte Kaffeebar im 7. Wiener Gemeindebezirk eröffnet wurde. 2018 ging „Nitro Cold Brew“ an den Start, wobei der Kaffee nicht aus der Siebträgermaschine, sondern aus dem Zapfhahn kommt - das neue Trendgetränk, das Sie seitdem in der J. Hornig Kaffeebar in Wien genießen können.

Hornig Kaffee trinken mit Freunden

Qualität und Sorgfalt bei der Trommelröstung

Seit dem Jahr 1912 werden bei Hornig nur die feinsten Bohnen aus den besten Anbaugebieten der Welt geröstet, und zwar in traditioneller Trommelröstung. Denn erst durch dieses Röstverfahren, das besonders schonend ist, wird das geschmackliche Potential des Rohkaffees vollkommen ausgeschöpft. Hier werden die Bohnen durch den Kontakt mit der Trommel sowie der heißen Luft im Inneren des Zylinders bis zu 20 Minuten bei maximal 200 Grad Celsius geröstet. Bedenkt man die zweiminütigen Industrieröstungen, so dauert hier der Röstprozess mit ausgeklügelten Röstprofilen beinahe schon eine „halbe Ewigkeit“, sorgt aber für hervorragende Ergebnisse und eine harmonische Entfaltung der Aromen.

Kaffee, gehandelt nach dem Prinzip des Direct Trade

Die Spezialitätenkaffees aus Äthiopien, Brasilien und Guatemala, außergewöhnliche Single Origin Coffees, kommen direkt von den Kleinbauern, und das ganz ohne Umwege. Direct bzw. Fairtrade bringt Farmer und Röster an einen Tisch, eine echte Win-Win-Situation, natürlich auch für Sie, als Kunden.

Das Unternehmen J. Hornig, die Nachhaltigkeit und das Benefiz

Nicht allein die Qualität des Kaffees ist es, um die sich alles in dieser Firma dreht, sondern auch der nachhaltige Beitrag für die Zukunft der Menschen in den Ursprungsländern liegt dem Unternehmen am Herzen. Daher spendet es für jedes Kilogramm Spezialitätenkaffee, der online verkauft wird, 1 EUR an das brasilianische Spital “Santa Casa de Misericórdia” in Carmo do Paranaiba, gelegen im Bundesstaat Minas Gerais im Südosten des Landes. Das Ziel dieses Krankenhauses ist es, allen Bedürftigen die benötigte medizinische Hilfe zukommen zu lassen, wobei 90 Prozent aller Patienten kostenlos behandelt werden.

Fazit

Der vorzügliche Fairtrade Kaffee ist das „Aushängeschild“ dieses österreichischen Traditionsbetriebes. Volles Aroma, eine stabile, langanhaltende Crema sowie die außergewöhnliche Geschmacksfülle: Sie erleben bei diesen Kaffee-Sorten „geschmacks-nah“ die echte Erfolgsgeschichte des Unternehmens!

Entdecken und kaufen Sie online bei roastmarket Kaffees von J. Hornig als ganze Bohne oder gemahlen, um daraus Getränke wie klassischen Filterkaffee, Cappuccino oder auch Cold Brew zuzubereiten. Profitieren Sie dabei ab einem Bestellwert von 49 EUR zudem von kostenlosem Versand. Tipp: Mit unserem Newsletter verpassen Sie außerdem keine Angebote, zum Beispiel für andere Fairtrade Kaffees und Fairtrade Tees!