{"id":2562,"date":"2017-02-24T10:50:48","date_gmt":"2017-02-24T09:50:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.roastmarket.de\/magazin\/?p=2562"},"modified":"2026-02-11T14:47:22","modified_gmt":"2026-02-11T13:47:22","slug":"die-kaffeesteuer-der-import-von-kaffee","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.roastmarket.de\/magazin\/die-kaffeesteuer-der-import-von-kaffee\/","title":{"rendered":"Die Kaffeesteuer &#8211; der Import von Kaffee"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Die Kaffeesteuer ist eine wichtige Einnahmequelle f\u00fcr den deutschen Fiskus: Sie sp\u00fclt j\u00e4hrlich etwa eine Milliarde Euro in die \u00f6ffentlichen Kassen. Wer Kaffee f\u00fcr den Eigenverbrauch im Einzelhandel kauft, muss sich jedoch keine Sorgen machen, zum Steuerhinterzieher zu werden. Auch wer den Kaffee zum Selbstkonsum im Internet bestellt, ist steuertechnisch auf der sicheren Seite. Denn Anbauer, Verarbeiter, Verk\u00e4ufer und Versandhandel sind daf\u00fcr verantwortlich, die Steuer bei einer Lieferung an private Endverbraucher an das Finanzamt zu entrichten.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"geringfuegigkeitsgrenze\">Abgabe ohne Geringf\u00fcgigkeitsgrenze<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Kaffeesteuer in Deutschland betr\u00e4gt zurzeit <strong>2,19 Euro pro Kilogramm (EUR\/kg) f\u00fcr R\u00f6stkaffee und 4,78 EUR\/kg f\u00fcr l\u00f6slichen Kaffee<\/strong>. Handelt es sich um Mischungen aus beiden Formen, richtet sich der Steuersatz nach dem jeweiligen Anteil. In den Jahren 2007 bis 2013 nahm der deutsche Staat \u00fcber den Kaffee j\u00e4hrlich rund eine Milliarde Euro ein.<\/p>\n\n\n\n<p>Die herrschende Regelung, dass der Versandhandel f\u00fcr die korrekte Abf\u00fchrung der Steuer verantwortlich ist, gilt \u00fcbrigens erst seit dem Jahr 2010. Da es bei der Kaffeesteuer keine Geringf\u00fcgigkeitsgrenze gibt, gilt diese Abgabe auch bei kleinen Mengen vom ersten Gramm an. Das f\u00fchrte vor 2010 tats\u00e4chlich dazu, dass der Zoll gegen Kleinkonsumenten vorging, die \u00fcber den Versandhandel aus den Staaten der Europ\u00e4ischen Union (EU) Kaffee bezogen. 2007\/08 f\u00fchrte das zu <strong>Steuernachzahlungen in H\u00f6he von 25.000 Euro<\/strong>.Der Bundesrechnungshof kritisierte 2009, dass daf\u00fcr Personalkosten von 800.000 Euro beim Zoll anfielen.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr den durchschnittlichen Konsumenten im Lebensalltag ist der Hinweis wichtig, dass die <strong>Kaffee-Einfuhr zum pers\u00f6nlichen Gebrauch aus EU-Staaten steuerfrei ist<\/strong>. Der Zoll akzeptiert f\u00fcr bis zu <strong>zehn Kilogramm pro Kopf<\/strong> die Erkl\u00e4rung &#8220;pers\u00f6nlicher Verbrauch&#8221;. Diese Regelung gilt auch f\u00fcr die Kaffee-Einfuhr aus Nicht-EU-Staaten &#8211; allerdings mit anderen Berechnungsgrundlagen. Die Einfuhr von Waren f\u00fcr den pers\u00f6nlichen Gebrauch akzeptiert der Zoll beim See- und Flugverkehr zum Beispiel bis zu einer Grenze von 430 Euro pro Erwachsenen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"zoll-und-abkommen\">Zwischen Z\u00f6llen und Pr\u00e4ferenzabkommen<\/h2>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.roastmarket.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/steuern-auf-kaffee-250x167.jpg\" alt=\"Kaffee wird unterschiedlich besteuert\" class=\"wp-image-2574\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n<p>F\u00fcr die Einfuhr von Kaffee in die EU-L\u00e4nder gelten Z\u00f6lle &#8211; eine Ausnahme bildet der nicht entkoffeinierte Rohkaffee. Dieser bleibt aus allen Ursprungsl\u00e4ndern zollfrei. Ansonsten gelten <strong>folgende S\u00e4tz<\/strong>e: F\u00fcr entkoffeinierten Rohkaffee 8,3 Prozent; f\u00fcr koffeinhaltigen R\u00f6stkaffee 7,5 Prozent; f\u00fcr entkoffeinierten R\u00f6stkaffee 9,0 Prozent. Ebenfalls 9,0 Prozent Zoll gelten f\u00fcr Ausz\u00fcge, Konzentrate oder Essenzen aus Kaffee.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ausnahmen<\/strong> von diesen <strong>Zolls\u00e4tzen<\/strong> bilden Pr\u00e4ferenzabkommen mit den Herkunftsl\u00e4ndern. Dann fallen die Kaffeez\u00f6lle entweder ganz weg oder liegen wesentlich niedriger. Das aktuelle Schema der Zollpr\u00e4ferenzen gilt seit Anfang 2014 und ist mit seinen tagesaktuellen Informationen auf der TARIC-Internetseite der Europ\u00e4ischen Kommission abrufbar. Wer sich aus Interesse \u00fcber die wichtigen Spielregeln des Weltmarktes einmal informieren m\u00f6chte, findet Ausk\u00fcnfte in deutscher Sprache unter <a href=\"http:\/\/ec.europa.eu\/taxation_customs\/dds2\/taric\/taric_consultation.jsp?Lang=de#\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/ec.europa.eu\/<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"fussnoten\">Fu\u00dfnoten rund um die Kaffeesteuer<\/h2>\n\n\n\n<p>Deutschland geh\u00f6rt zu den wenigen europ\u00e4ischen Staaten, in denen eine Kaffeesteuer gilt. Das f\u00fchrt auch in der Gegenwart noch zu einigen Tendenzen, die zum Schmunzeln reizen. Folgt man zum Beispiel den reinen Mengenangaben, trinken die Menschen im Gro\u00dfherzogtum Luxemburg von allen Europ\u00e4ern am meisten von dem hei\u00dfen, schwarzen Genuss: 25,6 Kilogramm Rohkaffee pro Jahr.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"849\" height=\"566\" src=\"https:\/\/www.roastmarket.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/kaffeeliebhaber-trotz-kaffeesteuer.jpg\" alt=\"Kaffeeliebhaber in Europa trotz Steuern\" class=\"wp-image-2577\" srcset=\"https:\/\/www.roastmarket.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/kaffeeliebhaber-trotz-kaffeesteuer.jpg 849w, https:\/\/www.roastmarket.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/kaffeeliebhaber-trotz-kaffeesteuer-660x440.jpg 660w, https:\/\/www.roastmarket.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/kaffeeliebhaber-trotz-kaffeesteuer-150x100.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 849px) 100vw, 849px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Das ist kaum zu glauben, sind doch auch die Deutschen gro\u00dfe Kaffeeliebhaber, ganz zu schweigen von den Finnen. Die Erkl\u00e4rung f\u00fcr den Kaffee-Europameister Luxemburg f\u00fchrt zu einem Satz, den man dem fr\u00fcheren britischen Premierminister Winston Churchill zuschreibt: Glaube nur Statistiken, die du selbst gef\u00e4lscht hast. Da es in <strong>Luxemburg keine Kaffeesteuer <\/strong>gibt, decken sich die deutschen Nachbarn gern dort damit ein, denn er ist im Gro\u00dfherzogtum preiswerter. Selbst innerhalb der Bundesrepublik Deutschland gibt es Oasen, in denen die Kaffeesteuer nicht erhoben wird. Auf der Nordseeinsel Helgoland und in der Gemeinde B\u00fcsingen. Letztere ist komplett vom Hoheitsgebiet der Schweiz umschlossen, geh\u00f6rt aber zum Landkreis Konstanz in Baden-W\u00fcrttemberg. Diese Sonderstellung macht die Kommune zur kaffeesteuerfreien Zone.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>MEHR ZUM THEMA<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><a href=\"https:\/\/www.roastmarket.de\/magazin\/kaffee-anbaugebiete-wo-kommt-der-kaffee-her\/\">Kaffee-Anbaugebiete<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/www.roastmarket.de\/magazin\/der-kaffeeguertel-die-ganze-welt-des-kaffees\/\">Kaffeeg\u00fcrtel<\/a><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"verbrauchssteuer\">Verbrauchssteuer mit historischen Wurzeln<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Geschichte der Kaffeesteuer in Deutschland beginnt im <strong>17. Jahrhundert<\/strong>, damals stieg der Kaffeekonsum stark an und der Staat nutzte dies als Einnahmequelle. Kaffee unterlag dem Einfuhrzoll und dies blieb lange die g\u00e4ngige Form der Abgabe. Die Steuer erfuhr weiterhin in verschiedenen historischen Epochen immer wieder \u00c4nderungen.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.roastmarket.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/geschichte-der-kaffeesteuer-250x359.jpg\" alt=\"Geschichte der Kaffeesteuer\" class=\"wp-image-2581\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Im Bereich des Deutschen Zollvereins sank sie in den 1850er Jahren stark, seit der Gr\u00fcndung des Deutschen Reiches 1871 gingen die Zolleinnahmen auf Kaffee an die Reichsregierung. Ab 1909 stiegen sie im Rahmen der Finanzreform stark an. Nach dem Zweiten Weltkrieg scheiterte eine Neufestsetzung der Kaffeezolls\u00e4tze im Zuge der W\u00e4hrungsreform. Seit Sommer 1948 ist die Kaffeesteuer in Deutschland eine <strong>Verbrauchssteuer<\/strong>, die zun\u00e4chst nur in den von Briten- und US-Amerikanern verwalteten Gebieten der sp\u00e4teren Bundesrepublik galt. Im Grundgesetz von 1949 wurde vereinbart, dass diese Steuereinnahmen der dann gesamten BRD einschlie\u00dflich der von Franzosen verwalteten Gebiete an die Bundesregierung gingen.<\/p>\n\n\n\n<p>Danach gab es noch geschichtliche Besonderheiten, die nur aus der damaligen Situation der ersten Wiederaufbaujahre zu verstehen sind. So betrug die Kaffeesteuer bis 1953 zehn D-Mark pro Kilogramm (DM\/kg) und beg\u00fcnstigte den <strong>Kaffeeschmuggel<\/strong> an den Westgrenzen Deutschlands, zum Beispiel an der Aachener Kaffeefront. Dieses Kapitel endete mit der Reduzierung der Kaffeesteuer auf nur noch drei bis vier DM\/kg. Da mit dem Wirtschaftswunder der Kaffeeverbrauch stark anstieg, lagen die Einnahmen aus dieser Abgabe schon 1954 h\u00f6her als vor 1953.<br><!-- Testsieger CTA start --><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Entdecken Sie unsere Kaffees der Testsieger<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.roastmarket.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/testsieger-paket.png\" alt=\"Paket Testsieger Kaffees\"\/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/www.roastmarket.de\/testsieger-probierpaket.html\"><br><\/a><\/div>\n\n\n\n<p><!-- Testsieger CTA end --><br>Das letzte Kapitel in der Geschichte der Kaffeesteuer endete erst 2013. Da lehnte der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages eine Lobby-Kampagne gegen diese Abgabe ab, betrieben vornehmlich von dem Kaffeer\u00f6ster Darboven. In Europa gibt es die Kaffeesteuer heute au\u00dfer in Deutschland nur noch in Belgien, Litauen, D\u00e4nemark, Norwegen und der Schweiz.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"inlinehtmlbox fullsize\">\n<h2 id=\"fazit\">Zusammenfassung: die Kaffeesteuer in K\u00fcrze<\/h2>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<li>Der deutsche Staat erheb 2,19 \u20ac pro Kilogramm f\u00fcr R\u00f6stkaffee und 4,78 \u20ac pro Kg l\u00f6slichen Kaffee \u2013 so erh\u00e4lt der Fiskus 1 Mrd. \u20ac j\u00e4hrlich nur durch die Kaffeesteuer<\/li>\n<li>Die einzigen deutschen kaffeesteuerfreien Oasen stellen Helgoland und B\u00fcsingen dar<\/li>\n<li>Bis zu 10 kg Kaffee lassen sich steuerfrei zum \u201epers\u00f6nlichen Gebrauch\u201c zollfrei aus (Nicht)- EU-Staaten einf\u00fchren<\/li>\n<li>Die Geschichte der Kaffeesteuer begann im 17. Jahrhundert und erf\u00e4hrt seitdem immer neue Umbr\u00fcche<\/li>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><em><span style=\"font-size: 8pt;\">Fotos von oben nach unten: fotolia \u2013 \u00a9 Tiko, fotolia \u2013 \u00a9 vkph, fotolia \u2013 \u00a9 ave_mario, fotolia &#8211; \u00a9 okkijan2010<\/span><\/em><\/p>\n\n\n<div class=\"kk-star-ratings kksr-auto kksr-align-right kksr-valign-bottom\"\n    data-payload='{&quot;align&quot;:&quot;right&quot;,&quot;id&quot;:&quot;2562&quot;,&quot;slug&quot;:&quot;default&quot;,&quot;valign&quot;:&quot;bottom&quot;,&quot;ignore&quot;:&quot;&quot;,&quot;reference&quot;:&quot;auto&quot;,&quot;class&quot;:&quot;&quot;,&quot;count&quot;:&quot;13&quot;,&quot;legendonly&quot;:&quot;&quot;,&quot;readonly&quot;:&quot;&quot;,&quot;score&quot;:&quot;4&quot;,&quot;starsonly&quot;:&quot;&quot;,&quot;best&quot;:&quot;5&quot;,&quot;gap&quot;:&quot;5&quot;,&quot;greet&quot;:&quot;&quot;,&quot;legend&quot;:&quot;4\\\/5 - (13 votes)&quot;,&quot;size&quot;:&quot;22&quot;,&quot;title&quot;:&quot;Die Kaffeesteuer - der Import von Kaffee&quot;,&quot;width&quot;:&quot;105.5&quot;,&quot;_legend&quot;:&quot;{score}\\\/{best} - ({count} {votes})&quot;,&quot;font_factor&quot;:&quot;1.25&quot;}'>\n            \n<div class=\"kksr-stars\">\n    \n<div class=\"kksr-stars-inactive\">\n            <div class=\"kksr-star\" data-star=\"1\" style=\"padding-right: 5px\">\n            \n\n<div class=\"kksr-icon\" style=\"width: 22px; height: 22px;\"><\/div>\n        <\/div>\n            <div class=\"kksr-star\" data-star=\"2\" style=\"padding-right: 5px\">\n            \n\n<div class=\"kksr-icon\" style=\"width: 22px; height: 22px;\"><\/div>\n        <\/div>\n            <div class=\"kksr-star\" data-star=\"3\" style=\"padding-right: 5px\">\n            \n\n<div class=\"kksr-icon\" style=\"width: 22px; height: 22px;\"><\/div>\n        <\/div>\n            <div class=\"kksr-star\" data-star=\"4\" style=\"padding-right: 5px\">\n            \n\n<div class=\"kksr-icon\" style=\"width: 22px; height: 22px;\"><\/div>\n        <\/div>\n            <div class=\"kksr-star\" data-star=\"5\" style=\"padding-right: 5px\">\n            \n\n<div class=\"kksr-icon\" style=\"width: 22px; height: 22px;\"><\/div>\n        <\/div>\n    <\/div>\n    \n<div class=\"kksr-stars-active\" style=\"width: 105.5px;\">\n            <div class=\"kksr-star\" style=\"padding-right: 5px\">\n            \n\n<div class=\"kksr-icon\" style=\"width: 22px; height: 22px;\"><\/div>\n        <\/div>\n            <div class=\"kksr-star\" style=\"padding-right: 5px\">\n            \n\n<div class=\"kksr-icon\" style=\"width: 22px; height: 22px;\"><\/div>\n        <\/div>\n            <div class=\"kksr-star\" style=\"padding-right: 5px\">\n            \n\n<div class=\"kksr-icon\" style=\"width: 22px; height: 22px;\"><\/div>\n        <\/div>\n            <div class=\"kksr-star\" style=\"padding-right: 5px\">\n            \n\n<div class=\"kksr-icon\" style=\"width: 22px; height: 22px;\"><\/div>\n        <\/div>\n            <div class=\"kksr-star\" style=\"padding-right: 5px\">\n            \n\n<div class=\"kksr-icon\" style=\"width: 22px; height: 22px;\"><\/div>\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/div>\n                \n\n<div class=\"kksr-legend\" style=\"font-size: 17.6px;\">\n            4\/5 - (13 votes)    <\/div>\n    <\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Kaffeesteuer ist eine wichtige Einnahmequelle f\u00fcr den deutschen Fiskus: Sie sp\u00fclt j\u00e4hrlich etwa eine Milliarde Euro in die \u00f6ffentlichen Kassen. 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