Kaffee aus Peru

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Kaffee aus Peru mit Charakter und Komplexität

Peru, das Land mit seinen rund 32 Millionen Einwohnern, gelegen im westlichen Südamerika, belegt den weltweit 9. Platz als Kaffeeproduzent und hält einen Anteil von 3 Prozent am Kaffeehandel auf unserem Globus. Somit produziert dieses Land in kleinem Umfang Kaffeesorten, diese jedoch mit besonderen Geschmacksnoten und hoher Qualität. Erfahren Sie hier interessante Fakten rund um den Kaffeeanbau Perus und ergänzen Sie ihr Kaffeewissen.

Peru und sein Kaffeeanbau

Mitte des 18. Jahrhunderts begannen die Peruaner mit der Kultivierung der Kaffeepflanze, wobei sie den Kaffee innerhalb der ersten einhundert Jahre ausschließlich selbst konsumierten. Ab 1890 wurden die Erträge aus dem Kaffeeanbau zum ersten Mal exportiert. Im 20. Jahrhundert stand das Land unter britischer Herrschaft und musste zwei Millionen Hektar Land den Briten überlassen. Ein Viertel davon wurde für den Anbau von Agrarprodukten, auch für Kaffee, genutzt. Auf den Farmen arbeiteten Wanderarbeiter, die aus dem Hochland kamen, wobei einige von ihnen selbst Grundbesitzer wurden. Als die Briten aus Peru abzogen, kauften einige Wanderarbeiten ihnen das Land ab und wurden zu Kaffeebauern.

Peru Machu Picchu Landschaft

Die Landreform unter Alvarado

Juan Velasco Alvarado (1910-1977), als damaliger Präsident der revolutionären Regierung, fügte mit seinen Gesetzen zur Landreform in den 1970er Jahren dem Kaffeeanbau schweren Schaden zu, da das „International Coffee Agreement“ feste Verkaufsmengen und Preise garantierte, denn auf diese Weise wurde wenig Anreiz geschaffen, eine angemessene Infrastruktur zu errichten. Als der Staat beschloss, seine Unterstützung einzustellen, brach dieser Sektor völlig zusammen.

Peru und der Kaffee heute

Aktuelle Schätzungen gehen davon aus, dass circa 99 Prozent der Kaffee-Ernte in die ganze Welt exportiert werden, womit er an erster Stelle landwirtschaftlicher Exportgüter steht. Lagen im Jahr 2000 die Einnahmen noch unter 250 Millionen Dollar, so waren es 9 Jahre später bereits ungefähr 600 Millionen Dollar. Die Kaffeebohnen wird derzeit ungefähr zu 70 Prozent von Kleinbauern produziert, die jedoch nicht organisiert sind und ihren Kaffee zu schlechten Bedingungen verkaufen müssen.

30 Prozent des Kaffees dagegen werden, speziell an den Abhängen der Anden und im Hochregenwald, von Kleinbauern produziert, die sich in Genossenschaften organisiert haben und ökologisch nachhaltige sowie Fairtrade-Produkte verkaufen, und für die hohe Qualität bessere Preise erhalten.

Das Vakuum, das die Agrarreform von Alvarado hinterlassen hatte, konnte erst wieder von nichtstaatlichen Organisationen, wie beispielsweise “Fair Trade”, aufgefüllt werden, weil die Regierung Perus stark in die Ausbildung der Farmer sowie die Infrastruktur investierte. So hat der biologische Anbau in diesem Land einen hohen Stellenwert. Bei der Aufbereitung von Kaffee haben sich die Kaffeefarmer schwerpunktmäßig auf die Methode der nassen Rohkaffeeaufbereitung spezialisiert.

Die wichtigsten Kaffeeanbaugebiete in Peru sind Junin, Huancayo, Cajamarca und Cusco, um nur einige zu nennen. Sie erstrecken sich vom Norden, über die Mitte bis in den Süden, wobei die Erntezeit zwischen März und September liegt. Die bekanntesten Sorten sind:

  • Bourbon
  • Typica
  • Caturra
  • Pache
  • Catimor
Rohe Arabicabohnen

Vielfältige Kaffeebohnen für jede Art der Zubereitung

Peruanische Bohnen der Sorte Arabica sind nicht nur unter ausgewiesenen Kennern besonders gefragt. Das ist kein Wunder, sind sie doch abwechslungsreich und aromatisch. Zum Teil schmecken sie samtig-schokoladig, mal äußerst würzig mit schwerer krautig-erdiger Note. Besonders, wenn Sie Liebhaber eines kräftigen Kaffees sind, dann kommen Sie mit Kaffee aus Peru voll auf Ihre Kosten.

Im Norden Perus: Cajamarca

Cajamarca, eine Provinz im Norden des Landes, ist eine wichtige Anbauregion. In einer Höhe von 900 Metern bis 2050 Metern gibt es ein äquatoriales Klima mit nahrhaften Böden. Die meisten Erzeuger sind Kleinbauern mit guten Organisationsstrukturen, die auch Mitglieder in einer Genossenschaft sind.

In der Mitte Perus: Junin

Inmitten der Regenwälder angesiedelt, verantwortet Junin 20 Prozent bis 25 Prozent des peruanischen Kaffees, der in Höhen zwischen 1400 Metern bis 1900 Metern angebaut wird. In den Jahren zwischen 1980 und 1990 litt diese Gegend sehr unter den Guerillakämpfen, da Bäume stark beschädigt wurden, was die Verbreitung von Krankheiten zur Folge hatte.

Im Süden Perus: Cusco

Hier wird Kaffee in einer Höhe von 1200 Metern bis 1900 Metern als legale Alternative zu Coca angebaut. Auch der Fremdenverkehr ist hier übrigens ein wichtiger Wirtschaftsfaktor mit der berühmten Sehenswürdigkeit des Machu Picchu sowie der Stadt Puno am Titicaca-See.

Peru Flagge

Charakteristische Geschmacksnuancen peruanischer Kaffees

Der peruanische Kaffee schmeckt meist sehr mild und weist ein flaches Geschmacksprofil mit einfachem aber dennoch kraftvollen Körper auf. Daher werden die Bohnen häufig in Kombination mit Kaffees aus anderen Ländern in Mischungen für Siebträger und Vollautomaten genutzt. Eine Ausnahme stellt beispielsweise der direkt gehandelte Bio-Kaffee Pacha Mama Peru Bio der vom Crema Magazin ausgezeichneten Rösterei Murnauer dar, der durch seine süßlichen Schokoladen- und Karamellnoten sowie die fruchtigen Aromen überzeugt.

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Fazit

Die Kaffeebauern in diesem Land leisten viel, ist doch Peru ein wichtiges Land innerhalb des weltweiten Kaffeemarktes. So sind peruanische Kaffeebohnen nicht nur außergewöhnlich säurearm und würzig im Geschmack, sondern sie werden auch nach biologischen, nachhaltigen Standards angebaut. Entdecken Sie exquisite Röstungen und genießen Sie damit den perfekten Trinkgenuss! Dafür bedarf es natürlich auch der perfekten Zubereitung. Wenn Sie noch passendes Zubehör für Ihre favorisierte Art der Zubereitung suchen, bietet unser Shop ein vielfältiges Sortiment hochwertiger Produkte mit hervorragender Qualität.