Kaffee-Herkunftsländer

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Die Top 10 Kaffee-Herkunftsländer weltweit

Kaffee ist nicht nur in Deutschland, sondern auf der ganzen Welt ein beliebtes Getränk. Jeder Deutsche trinkt im Durchschnitt rund 160 Liter Kaffee pro Jahr, wie Studien zeigen. Die meisten Kaffeeliebhaber trinken sogar mehrmals täglich Kaffee. Der gute alte Filterkaffee der Deutschen ist dabei immer noch der Favorit und liegt auf dem ersten Platz. Doch woher kommt das beliebte, schwarze Gold eigentlich? Wir stellen Ihnen die Top 10 Kaffee-Herkunftsländer vor.

Der Kaffeegürtel ist die Heimat guten Kaffees

Kaffeepflanzen sind anspruchsvoll und relativ sensibel. Deshalb benötigen sie ein ausgeglichenes Klima, um zu gedeihen. Dieses findet man besonders im sogenannten Kaffeegürtel. Der Begriff bezeichnet den symbolischen Gürtel um den Globus nahe des Äquators, in dem die Kaffeepflanzen hervorragend wachsen. Der Kaffeegürtel erstreckt sich zwischen dem 23. Breitengrad nördlicher Breite und dem 25. Breitengrad südlicher Breite. Die Anbauflächen für Kaffeepflanzen umfassen insgesamt die unglaubliche Fläche von rund zehn Millionen Hektar. Das sind ungefähr zehn Millionen Fußballfelder. Manche der Länder im Kaffeegürtel sind eher kleinere Exporteure, andere exportieren jährlich mehrere 100.000 Tonnen Kaffee. Wir stellen Ihnen nachfolgend nun die zehn größten Kaffee-Anbauländer der Welt vor. Wir reisen um die Welt und beginnen dabei mit dem Land mit der kleinsten Produktion an Kaffee im Jahr.

Kaffeegürtel

10. Guatemala

Die Reise beginnt in Zentralamerika. Guatemala grenzt an die weiteren Anbaugebiete Mexiko, El Salvador und Honduras. Die Kaffeebauern dort verfügen über 240.000 Hektar Land und produzierten im Jahr 2016 mehr als 200.000 Tonnen Kaffee. Die Kaffeekirschen wachsen fast im ganzen Land verteilt. Zu den Top-Anbaugebieten in Guatemala zählt das hoch gelegene Huehuetenango. Dort regnet es selten und die Kaffeekirschen haben viel Zeit zum Wachsen. Die Ernte findet dadurch erst spät im Jahr statt. In der ebenso bekannten Region Antigua ist das Klima etwas kälter, die Kaffeebohnen schmecken süß-würzig.

Die Böden in Guatemala sind besonders nährstoffreich und vielfältig. So bauen manche Farmer die Kaffeekirschen auf vulkanischen Böden, andere wiederum auf sehr lehmhaltigen Böden an. Auch durch die verschiedenen klimatischen Bedingungen, bedingt durch die Höhe und Lage der Plantagen, entwickeln die Kaffees viele verschiedene Aroma-Noten. Einige guatemaltekische Kaffees schmecken nach Zitrusfrüchten, andere krautähnlich. Der San Miguel Guatemala aus der Murnauer Kaffeerösterei zum Beispiel schmeckt herrlich nach Vanille und Haselnuss mit einem Hauch von weißer Schokolade. Der Kaffee aus Guatemala macht einen Anteil von 2,5 Prozent am Weltmarkt aus.

9. Mexiko

In Mexiko hat der Kaffeeanbau schon lange Tradition, viele Kleinbauern geben ihr Wissen von Generation zu Generation weiter. Heute ist das Land in der Kaffeebranche besonders bekannt für seine hochwertigen Arabicabohnen. Mexiko verfügt neben einem subtropischen Klima auch über ein alpines und ein Wüstenklima. Dort fühlen sich Kaffeebohnen so richtig wohl.

Sie wachsen vorrangig im Hochland an der Grenze zu Guatemala. Eines dieser Anbaugebiete ist Chiapas. Die fruchtbaren Vulkanböden bieten den Kaffeepflanzen genau die richtigen Bedingungen zum Gedeihen. In einer Höhe von 1.100 bis 1.700 Metern wachsen sie und werden von Hand gepflückt. Dieser mexikanische Hochlandkaffee ist überall auf der Welt beliebt. Charakteristisch für den Kaffee sind die Nuancen von Steinfrüchten und Kakao. Allgemein gilt Kaffee aus Mexiko als angenehm süß. So auch der Supremo Esperanza Bio, der nach köstlichem Marzipan schmeckt. Rund drei Prozent der weltweiten Kaffeeproduktion entfallen auf Mexiko; etwa 230.000 Tonnen produzieren die Kaffeebauern dort jährlich.

Kaffeekirsche

8. Uganda

Unternehmen wir nun einen kleinen Abstecher nach Ostafrika. Uganda verknüpfen die meisten wohl nicht mit einem Anbaugebiet für Kaffee. Dennoch zählt das Land zu den zehn größten Kaffeeerzeugern. Rund 285.000 Tonnen ergibt die Kaffeeernte pro Jahr. Uganda baut dabei sowohl Arabica als auch Robusta an. Geerntet wird traditionell und sorgfältig von Hand. Danach dürfen die Bohnen zur Trocknung meist in die Sonne. Sehr viele Menschen in dem afrikanischen Land leben von dem Kaffeeanbau. Etwa 25 Prozent der Exporteinnahmen entfallen nur auf das Produkt Kaffee. Ugandische Kaffeespezialitäten schmecken nach dem Rösten stark und fruchtig und unterscheiden sich damit von den etwas weniger starken Kaffees aus den Nachbarländern.

7. Honduras

Honduras ist der größte Kaffeeproduzent in Zentralamerika mit einer jährlichen Gesamtproduktion von circa 345.000 Tonnen Kaffee. Besonders im Westen und in der Mitte des Landes sind die Anbaugebiete für die Pflanzen. Alle Plantagen liegen in Höhen über 1.100 Metern. Der Kaffeeanbau ist von Nachhaltigkeit geprägt, die bei den Honduranern einen hohen Stellenwert besitzt. Außerdem konzentriert sich der Anbau vor allem auf hochwertige Arabicabohnen. Robustapflanzen findet man eher selten. Übrigens sind etwa 92 Prozent der Kaffeebauern in Honduras Kleinbauern. Bei der Kaffeeernte hilft dann meist die ganze Familie mit. Denn das kleine Land lebt von dem Anbau des schwarzen Golds. Während der Erntesaison sind somit eine Million Menschen auf den Beinen, um die reifen Kirschen zu pflücken. Die Bohnen aus Honduras sind für ihre fruchtig-schokoladigen Noten bekannt. So zum Beispiel auch der Kaffee 18 Conejo Bio Espresso aus der Hamburger Rösterei Speicherstadt.

6. Indien

Auch in Asien ist der Kaffeeanbau sehr beliebt. Kaffeebohnen fühlen sich in Indien besonders wohl. Das Land erstreckt sich über eine Fläche von über 3.000.000 km2 und beherbergt so viele verschiedene klimatische Bedingungen. Die Bohnen werden in verschiedenen Bereichen angebaut, die besonders im Süden und Nordosten des Landes liegen: Karnataka, Assam, Manipur oder Malabar. Dort wachsen die Kaffeekirschen meist neben anderen landestypischen Pflanzen wie Pfeffer, Bananen oder Ingwer. Dadurch entwickeln indische Kaffees ganz eigene Geschmacksnoten.

Die Inder haben außerdem eine ganz eigene Methode zur Aufbereitung der Kaffees etabliert: das Monsooning. Früher entwickelte der Kaffee durch den Monsunregen und die lange Schiffsreise, die ihn feucht hielt, einen ganz charakteristischen, würzigen Geschmack. Heute setzen die Kaffeebauern die Kaffeekirschen ganz bewusst dem warmen Monsunregen aus, um den beliebten Geschmack zu kreieren. Ein India Monsooned Malabar wie der von Minges hält florale Anklänge und schokoladige Noten bereit.

Kaffee aus Indien

5. Äthiopien

Die Kaffee-Nerds unter Ihnen wissen sicher, dass Äthiopien als die Wiege des Kaffees, die Heimat der edlen Arabicabohnen gilt. Zu den bekanntesten Anbaugebieten dort zählen die Regionen Lekempti, Sidamo und Yirgacheffe. Einige der feinsten Kaffeebohnen stammen aus dem kleinen Gebiet innerhalb Sidamos. Der Yirgacheffe Bio von den Public Coffee Roasters aus Hamburg verzaubert Sie mit einem blumigen Geschmack und einer zarten Note von Karamell.

Charakteristisch für die äthiopischen Hochlandkaffees sind Zitrus- und florale Noten. Dadurch schmecken auch Kaffee-Neulinge direkt den Unterschied zu südamerikanischen Kaffeespezialitäten. Kaffees aus Äthiopien wie der Schwarzwild Ethiopia Sidamo Grade II verfügen über wenig Säure und schmecken nicht zuletzt als Cold Brew sehr lecker. Übrigens spricht auch die Tatsache, dass die Äthiopier mehr Kaffee konsumieren als exportieren, für die hervorragende Qualität der Bohnen. Rund 384.000 Tonnen produziert das afrikanische Land pro Jahr.

Cold Brew Coffee im Sommer

4. Indonesien

Indonesien steht bei vielen gar nicht auf dem Zettel, wenn sie an Kaffee denken. Dabei baut das asiatische Land die Pflanzen seit dem 17. Jahrhundert an. Mittlerweile kommt im Jahr eine stolze Menge von mehr als 660.000 Tonnen Kaffee zusammen. Außerdem bietet das Land eine große Vielfalt, die andere Herkunftsländer oftmals in den Schatten stellt. Sowohl Arabica- als auch Robustabohnen gedeihen dort wunderbar. Indonesien gilt sogar als der größte Erzeuger von Robusta. Auch der bekannte und sogenannte Katzenkaffee - der Kopi Luwak - stammt von dort. Insgesamt hat der Anbau von Kaffee in dem beliebten Urlaubsland eine lange Tradition, insbesondere auf Sumatra, Java und Sulawesi. Indonesien hat aber noch weitere Besonderheiten abgesehen von dem Kopi Luwak zu bieten. Auf Sumatra zum Beispiel werden die Kaffeekirschen mit der Giling Basah-Methode bearbeitet. Dabei schälen die Bauern die Kaffeekirschen nass.

In der fruchtbaren Vulkanerde Indonesiens wachsen Kaffeebohnen, die einen vollen Körper und ein weiches Aroma hervorbringen. Daher sind indonesische Kaffees auf der ganzen Welt beliebt und oft Bestandteil in Kaffeemischungen. Aber auch reine Arabicakaffees wie der Orang Utan Kaffee aus Sumatra sind köstliche Spezialitäten. Er schmeckt herrlich nach Pekannuss und feiner Fruchtsüße. Die Rösterei Speicherstadt spendet außerdem für jedes verkaufte Kilogramm Kaffee 0,50 Euro an die Bauern als Lohn für ihre harte Arbeit, die ökologischen Standards entspricht, und noch einmal 0,50 Euro für die Stiftung PanEco, die sich für das Orang Utan-Schutzprogramm auf der indonesischen Insel einsetzt.

Orang Utans

3. Kolumbien

Nun reisen wir wieder zurück nach Amerika - genauer gesagt nach Südamerika. Kolumbien ist der weltweit größte Erzeuger von Fairtrade-Kaffee. Die jährliche Gesamtmenge an kolumbianischem Kaffee beträgt ungefähr 810.000 Tonnen. Angebaut werden vorrangig Arabicabohnen, die in den verschiedenen Mikroklimata wunderbar gedeihen. Dadurch ist das Spektrum der Geschmacksnuancen von kolumbianischem Kaffee außerdem sehr breit gefächert. Eine weitere Besonderheit des Herkunftslandes Kolumbien ist, dass der Kaffee durch die milden Wetterbedingungen dort zweimal im Jahr geerntet werden kann. Die erste Ernte findet im Mai statt, die zweite, etwas kleinere im November. Vorwiegend stammt Arabica aus Kolumbien, Robusta wird wenig angebaut. Ein intensives Aroma, eine zarte Cremigkeit und ein fein ausbalancierte Säure sind die Merkmale eines guten kolumbianischen Kaffees. Toffee- oder Schokoladen-Noten sind typisch. Auch die Aromen von Zwetschge und Walnuss sind charakteristisch für den Kaffee, wie der Espresso La Granja von Schamong zeigt.

2. Vietnam

Der zweitgrößte Kaffeeproduzent der Welt führt uns wieder nach Asien. In Vietnam werden im Gegensatz zu vielen anderen Herkunftsländern fast ausschließlich Robustabohnen angebaut. Die dafür vorgesehene Fläche ist von der Regierung auf 630.000 Hektar begrenzt. Da dem Land oft Preisdumping vorgeworfen wurde beziehungsweise wird, schränkt sie den Anbau ein. Dennoch ist der vietnamesische Kaffee - eine Mischung aus Kaffee und süßer Kondensmilch - ein beliebtes Getränk. Die Gesamtmenge im Jahr beläuft sich auf ungefähr 1.650.000 Tonnen Kaffee.

1. Brasilien

Dunkel geröstete Bohnen

Der unangefochtene Kaffee-Weltmeister ist jedoch nach wie vor das schöne Brasilien. Das Land ist weltweit sowohl der größte Exporteur als auch Produzent von Kaffee mit einer Menge von über 2.594.000 Tonnen. Rund 300.000 Kaffeeplantagen verteilen sich in dem südamerikanischen Land und stellen köstliche Kaffees her. Unter der brasilianischen Sonne gedeihen die Bohnen besonders gut. Nach der Ernte werden die Kaffeekirschen in den meisten Fällen trocken verarbeitet. Das heißt, dass sie sortiert und zum Trocknen ausgelegt werden. So trocknen die Bohnen im Fruchtfleisch und erhalten einen höheren Fruchtzuckeranteil. Die Kaffees aus Brasilien sind dadurch leicht süß.

Diese Süße trifft auf einen kräftig-vollmundigen Geschmack, der nicht nur in Deutschland auf viele Liebhaber trifft. Die drei Attribute lieblich, nussig und mild beschreiben die Kaffees aus Brasilien also vermutlich am treffendsten. Kein Wunder, dass die Brasilianer die Hälfte ihres produzierten Kaffees selbst konsumieren. Unser Tipp für einen schmackhaften Brasilianer: der Hoppenworth & Ploch Brasil Espresso hell. Der sortenreine Arabicakaffee zaubert den Genuss von Schokolade und Nuss in Ihre Tasse.

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