Fein gemahlen und aromatisch

Als Filterkaffee oder für den Siebträger - gemahlener Kaffee ist der Ausgangspunkt für alle Kaffees. Entdecken Sie die Vielfalt der gemahlenen Produkte.

Gemahlener Kaffee

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Gemahlener Kaffee: Vom Mahlgrad über die richtige Dosierung bis zur Aufbewahrung

Richtig gemahlener Kaffee ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum bestmöglichen Genuss. Dabei gelten für den Espresso andere Vorgaben als für den Filterkaffee. Je nach Zubereitungsart und der angestrebten Geschmacksrichtung werden die Bohnen anders gemahlen. Ob es sich um Arabica oder eine andere Sorte handelt: Jeder Kenner findet letztendlich durch Vergleichen selbst heraus, welche Zubereitung für ihn den höchsten Genuss erbringt. Übrigens: Roast Market bietet alle Sorten aus lokalen Röstereien stets frischgemahlen an. Das ist auch ein Beitrag zum Umweltschutz: Kurze Transportwege sorgen für weniger Verkehrslärm, weniger Energieverbrauch und weniger Schadstoff-Ausstoß in der Produktionskette. Diese Ökobilanz ist nicht zu vergleichen mit der von global vernetzten Herstellungsprozessen.

Feinheit und andere Faktoren

Wie entsteht ein richtig gemahlener Kaffee? Das hängt ab von seiner Zusammensetzung und der Zubereitungsart. Generell gilt: Je feiner das Mehl, desto kürzer die Brühzeit. Dabei bleibt es dem individuellen Geschmack überlassen, zu vergleichen, ob der Griff eher zu Arabica oder Robusta geht. Das Ergebnis hängt auch von der Kaffeemenge ab, dabei gilt die allgemeine Empfehlung: Pro Tasse sechs bis acht Gramm gemahlene Bohnen. Diese Dosierung gelingt am besten mit Hilfe eines Kaffeelots. Für die Aufbewahrung von Kaffee ist übrigens der Kühlschrank der richtige Ort: Gemahlen hält sich das Kaffeepulver dort bis zu zwei Wochen, die Bohnen bis zu vier Wochen. Dieses Genussmittel benötigt den Schutz vor Sauerstoff, Licht, Feuchtigkeit und Wärme - egal, ob als gemahlener Kaffee oder noch als Bohne. Am besten eignet sich dafür ein lichtundurchlässiges Gefäß aus Metall, Porzellan oder Glas.

Vakuumverpackung und Einfrierfach

Kaffeebohnen

In den Punkten Aufbewahrung und Konservierung vermeiden Genießer inzwischen die Vakuumverpackung: Die Erfahrung zeigt, dass dann ein Qualitätsverlust eintritt. Beim vergleichen fällt auf, dass einfrieren bei den Kennern etwas besser wegkommt - dafür gibt es einige Tipps. Der Einfriervorgang erfolgt luftdicht, damit keine Feuchtigkeit eindringt. Werden die Bohnen eingefroren, tauen sie nach der Entnahme erst bis zur Zimmertemperatur auf. Da sie allerdings kaum Feuchtigkeit anziehen, ist es auch möglich, sie tiefgefroren direkt zu mahlen. Wichtig ist zudem, den Kaffee portionsgerecht einzufrieren. Entnimmt der Verbraucher aus einer größeren Verpackung der Röstung immer den aktuellen Bedarf und stellt den Rest dann in das Gefrierfach zurück, bedeutet es stets einen Qualitätsverlust. Doch für echte Gourmets gilt: Ob es sich um Filterkaffee handelt, der bereits gemahlen ist, um Robusta, Arabica oder eine andere Sorte: Der Kenner mahlt die Bohnen frisch und brüht sie dann gleich auf. So entsteht beim vergleichen mit jeder anderen Sorte die größte Genussqualität.

Von der Espresso- bis zur Kaffeemaschine

Wie gemahlen die Bohnen den besten Geschmack entfalten, hängt auch von der Art der Zubereitung ab. Für die Espresso-Maschine ist der Grad zwei die richtige Einstellung. Wer das Pulver von Hand aufbrüht, wählt die Stufen drei bis sechs. Der richtige Grad für die herkömmliche Kaffeemaschine ist die Stufe vier, für schonende Sorten gelten die Einstellungen fünf bis sieben. Folgende Überlegungen liegen diesen Empfehlungen zugrunde - jeder Genießer ist zum testen und vergleichen gerne eingeladen. Je stärker der Kaffee sein soll, desto feiner ist der Mahlgrad zu wählen - unabhängig von der ausgewählten Sorte. Das gilt generell, egal, ob das angestrebte Getränk ein Espresso oder ein Filterkaffee ist. Fällt die Mahlung jedoch zu fein aus, setzt das Aufbrühen so viele Bitterstoffe, Säuren und Aromastoffe frei, dass ein bitterer und übermäßig starker Kaffee entsteht. Die zu feine Mahlung verstopft - gerade bei einer herkömmlichen Kaffeemaschine - möglicherweise die feinen Filterporen und es kommt zum Überlaufen. Sind die Bohnen allerdings zu grob gemahlen, löst das heiße Wasser nicht alle Geschmacks- und Aromastoffe heraus: Dann entsteht nur ein fader Genuss. Handelt es sich um einen Schonkaffee oder um eine komplett entkoffeinierte Sorte, empfiehlt sich immer die um ein bis zwei Stufen gröbere Mahlung. Diese Angebote nämlich besitzen eine generell feinere Struktur. Ein solcher zu fein gemahlener Kaffee führt beim Aufbrühen möglicherweise zu Filter-Verstopfungen. Jeder Genießer kann jederzeit selbst vergleichen und ausprobieren, wie die Lieblingssorte für ihn am besten gemahlen ist.

Röstung, Mahlung und Brühzeit

Kaffeepulver

Es besteht ein Zusammenhang zwischen dem Herstellungsprozess und der Art, wie die Bohnen am besten gemahlen werden. Dabei gilt das Prinzip: Zu der dunklen Röstung passt eher eine gröbere Mahlung, zu der hellen eher eine feinere. Auch dieser Tipp ist jedoch immer in Abhängigkeit von der Zubereitungsart und der Kaffeesorte von Arabica bis Liberica zu sehen. Das hochkomplexe Koffein-Molekül entwickelt im gesamten Produktions- und Zubereitungsprozess seinen individuellen Geschmack. Ein gemahlener Kaffee entwickelt die ganz eigene, spezifische Note auch durch das Aufbrühen. Dafür ist entscheidend, wie lange das Wasser mit den gemahlenen Bohnen zusammenkommt - ein Blick zum vergleichen. Fein gemahlen entsteht eine größere Oberfläche, bei gleicher Brühzeit löst das Wasser hier mehr Inhaltsstoffe heraus als beim gröberen Mahlgut. Die verschiedenen Endprodukte des Kaffees bilden sich ebenfalls auf diese Weise. Ein guter Espresso ist nur etwa 25 Sekunden mit dem Wasser in Kontakt, ein Filterkaffee etwa zwei Minuten. Die perfekte Ziehzeit in der French Press oder der Karlsbader Kanne beträgt sogar vier Minuten. Wie reagiert ein gemahlener Kaffee - ob mild oder stark - auf den Kontakt mit dem heißen Wasser? Das heiße Wasser löst die Inhaltsstoffe aus den gemahlenen Bohnen - allerdings lediglich zu maximal 30 Prozent. Dieser Wert gilt unabhängig davon, ob es sich um Arabica oder Maragogype handelt. Lösen sich tatsächlich alle 30 Prozent der Inhaltsstoffe, bekommt das Getränk einen starken und bitteren Geschmack. Die Fachleute empfehlen, beim Aufbrühen 18 bis 22 Prozent der Inhaltsstoffe herauszulösen. Dann entstehe die optimale Mischung von Stärke und Aroma. Bei einer Unterextraktion, wenn sich also weniger als 18 Prozent der Inhaltsstoffe beim Aufbrühen auflösen, entsteht ein dünner Kaffee, der flach im Geschmack ist.

Koffein als Naturheilmittel und Kosmetikprodukt

Kaffee ist nicht nur ein Genuss zum Trinken, sondern längst Kosmetikprodukt und Naturheilmittel für die Haut. Dieses Hausmittel für seidige Haut ist leicht herstellbar: Drei Esslöffel Kaffeesatz - egal, ob die Sorte mild oder stark war - sowie nach Wahl ein Esslöffel Olivenöl oder ein Tropfen Duschgel ergeben ein natürliches Hautpflegemittel. Auch das nicht aufgebrühte Produkt ist dafür verwendbar, allerdings schon zu Pulver gemahlen. Das gilt für alle denkbaren Angebote, egal welche Sorte: Es geht mit Arabica ebenso wie mit Robusta. Gemahlener Kaffee hilft auch bei Cellulite und lässt sich mit Naturheilmitteln vergleichen. Der Kaffeesatz wird intensiv in die betroffenen Hautstellen einmassiert, das transportiert überflüssiges Gewebewasser ab. Dann kommt Frischhaltefolie gewickelt auf die betroffenen Hautstellen, die nach kurzer Zeit wieder freigelegt und mit kaltem Wasser abgewaschen werden. Zu Pulver gemahlen, dient der Espresso zum Beispiel zum Augenpeeling: Flüssig gemischt und auf die Haut aufgetragen, wird er beim Einreiben mit lauwarmem Wasser wieder entfernt. Dieses Peeling ist besonders effektiv und regt die Durchblutung an.

Lange Röstung bei mäßiger Temperatur

Verbraucherschützer warnen davor, dass manche Kaffeesorten Acrylamid enthalten: Es steht im Verdacht, Krebs zu erregen. Um Geld zu sparen, gibt es Röstung-Verfahren, bei denen der Kaffee nur zwei Minuten lang bei 400° C erhitzt wird. Dabei entsteht Acrylamid und zwar unabhängig davon, wie die Sorte heißt, ob sie zu Espresso wird zu einem Schonkaffee der Marke mild. Wer beim vergleichen sieht, dass die Rösthitze unter 170° C blieb und der Vorgang länger dauert, ist auf der sicheren Seite: Dabei entstehen keine krebserregenden Stoffe.

Einsatz als Haushaltsmittel

Gemahlener Kaffee ist nicht nur ein wunderbares Genussmittel und dient als Naturarznei: Er findet auch Verwendung als Hygieneprodukt im Haushalt. Das aufgebrühte Kaffeemehl vertreibt schlechte Gerüche aus einer Wohnung und auch aus dem Kühlschrank. Dazu kommt der Kaffeesatz einfach in ein offenes Schälchen - bitte ohne das Filterpapier - und ohne Abdeckung. So abgestellt sorgt er für einen frischen Geruch in Räumen und Kühlschrank - auf Wunsch auch in Geschirrspüler und Waschmaschine. Wenn das Auto trotz der Innenreinigung immer noch muffig riecht, helfen ebenfalls die gemahlenen Kaffeebohnen. Verschüttete Getränkereste, Lebensmittelrückstände und Tabakqualm bilden einige der Ursachen für den schlechten Geruch. Ein Schälchen gemahlener Espresso zum Beispiel im parkenden Auto benötigt länger zur Geruchsbeseitigung als parfümierte Spezialmittel. Doch die Wirkung hält länger an. Doch vor allem sind Arabica und andere Sorten eines: ein toller Genuss - ob als Espresso oder Schonkaffee mild.