Entkoffeinierter Espresso

Entkoffeinierter Espresso ist für diejenigen eine Alternative, die auf den Geschmack und das Aroma von Kaffee nicht verzichten wollen.

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Auch Espresso ohne Koffein ist ein echter Genuss

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Ja, es gibt Gründe, entkoffeinierten Kaffee zu trinken. Und wenn Sie Ihren heißgeliebten Espresso oder Cappuccino (oder eine der vielen anderen Spezialitäten) gern ohne Koffein genießen möchten, dann finden Sie im Shop ein umfangreiches Angebot genussvoller Röstungen: Klar ist allerdings: Auch der Espresso ohne Koffein ist immer noch ein Genuss Wer sagt, dass ihm Kaffee nur als Endprodukt einer Entkoffeinierung wirklich gut schmeckt, hat vielleicht den "falschen Schuldigen" im Auge. So enthält industriell hergestellter Kaffee bisweilen Bitterstoffe oder Säuren und auch die Qualität der Kaffeebohnen sowie eine zu schnelle und zu heiße Röstung führen zu diesen unerwünschtem Geschmack. Guter Espresso aus Arabica entsteht immer durch eine Röstung bei niedrigeren Temperaturen über einen längeren Zeitraum. Dabei bauen sich die aggressiven Fruchtsäuren ab, was ein harmonischeres Aroma bewirkt. Geschmack und Aroma in vollem Umfang garantiert der Arabica, besitzt aber im Vergleich zu Robusta nur rund die Hälfte des Koffeins - andere Quellen sagen sogar nur ein Drittel.

Wie wird koffeinfreier Kaffee hergestellt?

Kaffee im Allgemeinen und Espresso im Besonderen lässt sich auf verschiedene Weise entkoffeinieren. Ältere Methoden wie das Roselius-Verfahren oder der Schweizer Wasserprozess werden heute kaum mehr genutzt. Gängig sind Verfahren mit Lösemitteln wie Triglycerid, Kohlendioxid, Dichlormethan oder Ethylacetat. Letzteres kommt auch in der Natur vor und hat sich inzwischen als beliebte Variante etabliert.

Alte Verfahren zum Koffein-Entzug

EspressoBei allen Verfahren für den Koffeinentzug wird der Kaffee zunächst nicht gemahlen. Ob für Espresso oder eine andere Zubereitungsart: Ein Arabica zum Beispiel, der koffeinfrei war, erblickte 1903 erstmals das Licht der Welt. Ihr Erfinder war Ludwig Roselius, Gründer des Bremer Unternehmens Kaffee HAG. Beim nach ihm benannten Roselius-Verfahren kommen die ganzen Bohnen zum Aufquellen in Salzwasser, dann entzieht eine Benzolzugabe Ihnen das Koffein. Ein Verfahren, das heute nicht mehr eingesetzt wird. Ebenfalls der Technik-Geschichte gehört ein Verfahren an, das viel zu kompliziert und aufwendig ist. Beim Schweizer Wasser-Prozess kommen die grünen Bohnen in heißes Wasser bis alle Bestandteile herausgelöst sind. Sie gehen danach in die Entsorgung, nur das Wasser bleibt im weiteren Herstellungsprozess. Es läuft nun durch einen Kohleaktivfilter, der das Koffein entfernt. Dann kommen neue Bohnen ins Wasser welches ihnen das Koffein entzieht. Das funktioniert, weil das Wasser mit allen Kaffee-Bestandteilen versetzt ist: So werden die Bohnen entkoffeiniert. Auf diese Weise ist es möglich - bei Bedarf durch mehrere Wiederholungen - den Koffeingehalt auf 0,1 Prozent zu reduzieren. Das ist der Wert, den die Europäische Union (EU) vorschreibt für die Klassifizierung "entkoffeiniert".

Aktueller Stand der Produktionstechnik

Die heute übliche Technik der Entkoffeinierung sieht anders aus. Dabei quellen die rohen Bohnen für Espresso oder andere Zubereitungsarten zunächst einmal in heißem Wasser oder Wasserdampf auf. Dann folgt rund zehn Stunden lang die Behandlung mit Lösungsmitteln, zum Beispiel Dichlormethan. Verzeichnet das Etikett hingegen "natürlich entkoffeiniert", kann der Verbraucher davon ausgehen, dass auf entsprechende Lösungsmittel verzichtet wurde, stattdessen kam dann vermutlich Ethylacetat zum Einsatz. Dieses lässt sich aus Obst und Gemüse gewinnen. Prinzipiell ähnlich laufen die Triglycerid- oder Kohlendioxid-Verfahren ab. Im anschließenden Trocknungsprozess für die Bohnen verflüchtigen sich die Lösungsmittel weitgehend. Sie verschwinden allerdings nicht vollkommen . Versuche, bereits entkoffeinierte Sorten herzustellen, finden bereits statt. Das Ziel dabei ist, durch Züchtung oder gentechnische Veränderungen Kaffee mit wenig oder gar keinem Koffein zu produzieren.

Espresso : Koffeinfrei, biologisch und fair

Bio-Kaffee entkoffeiniert

Biologischer Anbau
sowie Fairtrade in den Handelsbeziehungen und Espresso ohne Koffein widersprechen sich übrigens keineswegs. Er entsteht zum Beispiel unter Berücksichtigung ökologischer Kriterien wie Wiederverwertung des Fruchtfleisches als Dünger und Einsatz von Quellkohlensäure. Danach findet dieser Espresso über Fairtrade den Weg zum Endverbraucher. Dabei sorgen unter anderem Handelspartnerschaften mit fairen Konditionen dafür, dass ein existenzsichernder Ertrag bei den Anbauern verbleibt. Groß und gut ist die Vielfalt, wenn Genießer nach einem Espresso der Herstellungsart koffeinfrei suchen. Wer nach Vergleichsmöglichkeiten für entkoffeinierten Espresso sucht, findet entsprechende Einschätzungen auf diversen Testportalen. roastmarket bietet unter anderem den Speicherstadt Espresso Kolumbien Excelso entkoffeiniert an. Er besteht zu 100 Prozent aus Arabica-Bohnen und stammt aus den besten Hochland-Anbaugebieten dieses lateinamerikanischen Staates. Als Resultat einer besonders schonenden Entkoffeinierung, behält die Röstung das nussige Aroma und den weichen Geschmack. Zielgenau gemahlen entsprechend der Zubereitungsart, ist dieser Kaffee ohne Koffein geeignet für Espresso-Kocher, Siebträger und Vollautomat. Auch der Blick auf andere “decaf” Espresso-Sorten in unserem Onlineshop lohnt sich. Wer die Zubereitung mit Hilfe von Pads mag, bekommt hier auch diesen Kaffee koffeinfrei, ebenso wie Kapseln mit entkoffeinierten Kaffees.


Fun Fact

Entkoffeinierte Kaffees werden heute meist etwas teurer verkauft, als die jeweils entsprechende Sorte mit Koffein. Im Lauf der Geschichte mussten sich Kaffeefreunde in Krisen- und Kriegszeiten allerdings schon oft mit zwangsläufig koffeinfreien Ersatzgetränken begnügen. In Deutschland besonders bekannt ist Zichorien- oder Landkaffee, hergestellt aus den Wurzeln der Gemeinen Wegwarte. Er enthält zwar kein Koffein, besitzt aber dennoch eine gewisse anregende Wirkung. Verantwortlich dafür sind aufputschende Beta-Carboline, die beim Rösten der Wurzeln der Pflanze entstehen. Ähnliche Substanzen finden sich auch in "magischen" Tränken südamerikanischer Indios.

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