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Bio Espresso

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Bio-Espresso: Geschmacksvielfalt in Reinkultur

Um es gleich vorweg zu nehmen: Der Unterschied zwischen Kaffeebohnen und Espressobohnen liegt sowohl in der Röstung als auch in der Zubereitung. Alles beginnt jedoch mit dem Anbau des Bio-Kaffees, aber lesen Sie selbst!

Damit aus Bio-Kaffeebohnen Bio-Espressobohnen werden: Der Unterschied macht's

Anders als „normal“ kultivierter Kaffee, wird Biokaffee nachhaltig auf Mischplantagen und nicht in Monokultur angebaut. Auf solchen Anbaugebieten gedeihen nämlich nicht nur Kaffeebäume, sondern beispielsweise auch Zuckerrohr und Kakao inklusive der so wichtigen Schattenbäume.

In diesem Zusammenhang kommt den sogenannten „Schattenbäumen“ eine besondere Bedeutung zu. Generell ist ein Schattenbaum ein Baum, der speziell gepflanzt wird, um Schatten zu spenden. Noch vor ungefähr 100 Jahren war es im Kaffeeanbau generell gebräuchlich, dass Kaffeepflanzen durch große Bäume vor der Glut der Sonne geschützt wurden. Aufgrund der fortschreitenden Technisierung im 20. Jahrhundert wurden diese wichtigen Bäume zunehmend gefällt, da sie die Maschinen behinderten, denn immer mehr ehemals manuell ausgeführte Arbeiten wurden durch maschinelle Tätigkeiten ersetzt. In den letzten Jahren stellten die Experten jedoch fest, dass Kaffeepflanzen unter dem Schutz der Schattenbäume mehr Ertrag erreichten. Daher setzten die Bauern wieder vermehrt auf „die Hilfe“ der Schattenbäume. Doch nicht nur der Schutz vor der Sonne macht die Schattenbäume so wertvoll, sondern ebenso die Reduzierung der Verdunstung, ein Effekt, der gerade in Gegenden mit Wasserknappheit eine geringere Bewässerungsintensität nötig macht! Daher haben Schattenbäume innerhalb der Zeit der Kultivierung von Biokaffee in mehrfacher Hinsicht eine herausragende Bedeutung.

Diese Vorgehensweisen des Anbaus und der Bestellung bedeuten einen wesentlichen Unterschied zu anderen Anbauarten, denn die Mischkultur der Kaffeepflanzen, gemeinsam mit der Kultivierung von Kakao und Zuckerrohr, unter Zuhilfenahme von Schattenbäumen spielt beim Anbau von Biokaffee eine bedeutsame Rolle. Auch Bananenbäume, sowie Grapefruit und Avocado werden in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Kaffeebäumen angepflanzt. Diese gesunde und damit natürlich nachhaltige Mischkultur bewirkt die Auflockerung des Bodens, ein Effekt, der Erosionen entgegen wirkt sowie vor Unkraut und Schädlingen schützt. Diese Tatsache wiederum hat zur Folge, dass aufgrund der Art der natürlichen Schädlingsbekämpfung bei der Bio Anbauweise weitaus weniger Dünger benötigt wird, als das bei der konventionellen Kultivierung der Fall ist. Wenn gedüngt wird, dann beim Biokaffee ausnahmslos natürlich, zum Beispiel mit dem Satz von Kaffeekirschen, denn im nachhaltigen biologischen Anbau werden keine chemischen Zusätze bei der Düngung verwendet.

Die Ernteweise der Bohnen für Ihren späteren Bio-Espresso-Genuss

Das Pflücken der Kaffeekirschen erfolgt von Hand. Während beim herkömmlichen Anbau vermehrt Erntemaschinen eingesetzt werden, mit der Folge der zunehmenden Abholzung der Schattenbäume, besinnen sich alle Beteiligten beim ökologisch nachhaltigen Anbau auf die Methode früherer Zeiten und verzichten auf industrielle Erntemethoden. Danach wird das Fruchtfleisch von den Kaffeebohnen entfernt, die Kirschen werden gesäubert sowie im Rahmen des Fermentierungsprozesses gegoren. Anschließend werden sie nochmals gewaschen, getrocknet und sortiert. Die notwendige Röstung, die die Bio-Kaffeebohnen schließlich in Bio-Espressobohnen „verwandelt“, wird häufig in dem Land vorgenommen, in das die Bohnen gelangen.

Der entscheidende Prozess für den Bio Espresso: Die Röstung

Hierbei kommt die Kaffeerösterei in’s Spiel, denn damit aus Bio-Kaffeebohnen Bio-Espressobohnen entstehen, unterliegen sie meistens einem stärkeren Röstungsprozess als bei normalem Kaffee. Dadurch erhalten sie einen besonders intensiven Röstgrad, der sich sowohl im Aroma als auch in einem öligen Glanz sowie einer dunklen Farbe widerspiegelt. Dieser Glanz entsteht durch die ätherischen Öle, die ab einem gewissen Röstgrad ausströmen. Darüber hinaus hat die Röststärke ebenso Einfluss auf die chemische Zusammensetzung der Kaffeebohne, weil sie während der Röstung bei der Kaffeerösterei einen Teil ihrer Chlorogensäure verliert und Bio-Espressobohnen werden nur in kleinen nachhaltigen Anbauten unter Zuhilfenahme von Schattenbäumen kultiviert. Damit kann der Kaffeestrauch sich langsam in einem natürlichen Umfeld entwickeln, was der Kaffee-Liebhaber gerade beim Aroma besonders schmeckt. Deshalb wird Ihnen gerade ein mit Bio-Espressobohnen hergestellter Bio Espresso einen exzellenten Genuss mit hervorragendem Aroma verschaffen.

Fair gehandelter Bio-Kaffee: Für Kaffee-Bauern ganz besonders wichtig

Für die Hersteller biologisch angebauter Kaffees ist die Einhaltung der Vorgaben für fairen Handel von größter Bedeutung, da der Arbeitsaufwand und die intensive Pflege immens hoch sind. So versteht es sich von selbst, dass die Bio-Kaffeebauern auch einen angemessenen Handelspreis erhalten müssen, der ihnen beim fairen Handel garantiert ist. Auf diese Weise können sie ihren sowie den Lebensunterhalt ihrer Familien sicherstellen.

Wenn Sie Bio-Espresso genießen, unterstützen Sie die Bemühungen zum Erhalt des ökologischen Gleichgewichts und schaffen mit Ihrem Kauf fair gehandelten Kaffees gleichermaßen die Grundvoraussetzung dafür, dass Biokaffee auch dauerhaft erzeugt werden kann. Denn nur dann, wenn die Bauern, etwa aus Peru oder Mexiko, kontinuierlich vernünftige Preise erzielen können, haben sie auch die Möglichkeit, Biokaffee zu kultivieren. Sollten Sie sich also für den Genuss von Bio Espresso entscheiden, favorisieren Sie nachhaltigen sowie natürlichen Kaffeegenuss.

Fazit:

  • Der letztendlich gravierende Unterschied zwischen Biokaffee und Bio-Espresso liegt in der Röstung.
  • Biokaffee wird auf Mischplantagen angebaut.
  • Schattenbäume spielen beim natürlichen Wachstum eine herausragende Rolle.
  • Es wird zur Düngung ausschließlich Natur-Dünger genutzt.
  • Das Pflücken der Kaffeekirschen erfolgt von Hand.
  • Bio Kaffeebohnen für Bio Espresso unterliegen meist einem intensiveren Röstungsprozess als Bohnen, die zur Zubereitung  herkömmlicher Kaffees verwendet werden.
  • Mit einem entsprechenden Probierpaket lassen sich verschiedene Bio-Espressi testen, um vielleicht die neue favorisierte Kaffeerösterei zu finden.