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Espresso von Roast Market

Wenn es einen schnellen Energieschub und eine kurze Pause vom hektischen Alltag braucht, ist der Espresso das Kaffeegetränk Nummer 1. Ein guter Espresso ist das Ergebnis sorgfältig ausgewählter Bohnen, einer gewissenhaften Röstung und dem richtigen Einsatz von geeigneten Maschinen und Zubehör.

Espresso Kaffee

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Espresso & Filterkaffee: Wo liegt der Unterschied?

1. Bohnensorte

Kaffee Bohnen

Oft wird angenommen, dass Espresso und Filterkaffee aus verschiedenen Bohnen zubereitet werden. Dies stimmt nur zum Teil: Die Robustabohne wird für Espresso bewusst eingesetzt, um die typischen, ausbalancierten Bitterstoffe zu unterstreichen. Arabica hingegen wird bevorzugt für Filterkaffee benutzt, da ihr Aroma feiner ist. Oft werden die Bohnensorten für Espresso gemischt, um ein möglichst ausgewogenes Aroma zu erreichen. Dies sorgt auch für einen ausgewogenen Koffeingehalt: Robusta hat üblicherweise doppelt so viel Koffein wie Arabica in sich.

2. Röstung

Das wichtigste Merkmal, das Espresso und Filterkaffee unterscheidet, ist die Röstung: Espressobohnen werden länger geröstet und sind dementsprechend dunkler. Das hat einen ernährungsphysiologischen Vorteil: Die Bitterstoffe und Gerbsäuren werden durch den Vorgang so aufgeschlüsselt, dass das Endprodukt wesentlich bekömmlicher wird.

3. Zubereitung

Beim Espresso schießt Wasser mit einem Druck von rund 10 bar durch feines Kaffeemehl. Der ganze Vorgang dauert nur etwa 25 Sekunden. Durch die Kombination von wenig Wasser und hohem Druck entsteht sozusagen ein komprimierter Kaffee, der auf die Menge gesehen wesentlich mehr Koffein enthält als Filterkaffee. Zudem hat Espresso ein feineres und komplexeres Aromenspiel, weil die schnelle Durchlaufzeit und der Druck dafür sorgen, dass mehr Röstaromen und Kaffeeöl in das fertige Produkt gelangen.

Espresso: der kleine Gesundheitscheck

  • Espresso ist bekömmlich und regt die Verdauung an.
  • Espresso mit einem Schuss Zitronensaft ist ein beliebtes Mittel gegen Kopfschmerzen.

Was die Italiener schon immer wussten, wurde bereits wissenschaftlich nachgewiesen: Espresso ist nicht nur bekömmlich, er regt auch den Verdauungsapparat gezielt an. Mit anderen Worten: Die Magensäureproduktion wird schneller aktiviert und auch die Galle beginnt mit ihrer Arbeit. So kann ein Espresso nach einem üppigen Essen das Völle- und Trägheitsgefühl schnell verschwinden lassen.

Ein gern genommenes Hausmittel gegen Kopfschmerzen und Kater ist ein Espresso, der mit frischem Zitronensaft versetzt wurde. Die Mischung aus Koffein und Vitamin C ist ein Kickstarter für den Kreislauf und führt dem Körper zudem nötige Mineralstoffe zu.

Espresso richtig genießen

Ein Espresso ist ein klassisches Thekengetränk. Denn er wird mit wenigen Schlucken getrunken und dann geht es weiter – zumindest in Italien. Beim Thema Zucker sind echte Espressokenner positiv eingestellt: Zwar zerstört er die fein komponierte Crema und damit einen wesentlichen Aromaträger, doch ist es in Ordnung, den Espresso zu süßen. Italiener schätzen die entstehende Karamellnote. Keinen Spaß versteht der Espressotrinker beim Thema Milch. Ein wahrer Kenner trinkt ihn schwarz.

Kaffeebohnen Vollautomaten

Wer in italienischen Gastronomien einen Kaffee bestellt, erhält stets einen Espresso. Soll es eine größere Portion sein, dann sollte man entweder nach einem „caffè doppio“, also einem doppelten Espresso, oder nach einem „caffè lungo“, also einem mit Wasser gestreckten Espresso fragen. Wenn es doch nicht ohne Milch geht, sollte Sie ein „caffè macchiato“ wählen, bei dem der Barista dem Shot eine kleine Milchschaumhaube aufsetzt.

Der Weg zum perfekten Espresso: die fünf M

Auch wenn am Ende nur etwa 25 ml Kaffee in einer Tasse Espresso landen, ist der Weg dahin gar nicht so einfach. Für den perfekten Espresso müssen die sogenannten 5 M stimmen: Mischung, Menge, Mahlgrad, Maschine, Mensch.

Mischung: wichtiges zu den Bohnen und der Aufbewahrung

Hochwertige Espressobohnen sind natürlich die Grundlage eines hochwertigen Kaffees. Neben der dunklen Farbe sollten sie sich beim Anfassen leicht ölig anfühlen. Dies ist ein Zeichen dafür, dass der Röstmeister dem Vorgang Zeit gegeben hat.

Die Bohnen sollten immer ganz und luftdicht verschlossen an einem dunklen Ort gelagert werden. Der Kühlschrank ist tabu! Es sollte nicht zu warm und nicht zu kalt sein, die Temperatur ist idealerweise konstant.

Menge: Das beste Verhältnis von Kaffee und Wasser finden

Je nach Maschine und Zubereitungsart ist es eine Wissenschaft für sich, die richtige Menge Kaffee mit der richtigen Menge Wasser zu kombinieren. Denn nur so entsteht eine dichte Crema und der Kaffee schmeckt konzentriert und leicht ölig. Das Istituto Nazionale Espresso Italiano, so etwas wie der Gralshüter des Kaffeegenusses, benennt eine Menge von etwa 7g Kaffeemehl für einen einfachen Espresso. Handwaagen helfen, wenn keine automatische Kaffeemühle vorhanden ist.

Mahlgrad: fein, feiner, am feinsten

Zum Thema Mahlgrad des Kaffeemehls ließe sich eine ganze Abhandlung schreiben. Denn er ist wesentlich für das fertige Produkt verantwortlich. Ist er zu grob, schießt das Wasser zu schnell hindurch und es entsteht eine körperlose Brühe. Ist er zu fein, kommt nur Teer in die Tasse. Die optimale Crema mit perfektem Espresso gelingt bei unterschiedlichen Kaffeemühlen mit einer unterschiedlichen Einstellung. Hierzu sollte erstens die Bedienungsanleitung gelesen werden und zweitens braucht es einige Probierdurchläufe, bis der Mahlgrad stimmt. Ebenso wichtig ist, dass das Kaffeepulver mit einem Tamper von oben fest angedrückt wird.

Maschine: Perfekter Espresso ist Einstellungssache

Ganz gleich, ob eine Siebträger- oder Handhebelmaschine, ein Voll- oder Halbautomat zum Einsatz kommt: An den Einstellungen hängt es letztendlich, ob all die vorher gemachten Handgriffe zu einem perfekten Ergebnis führen. Am Brühkopf müssen immer rund 9 bis 10 bar Druck entstehen können, damit die geringe Durchlaufzeit optimal ausgenutzt wird. Zudem darf das Wasser nicht kochen, sondern sollte knapp unter 90 Grad liegen. Am Ende landen so 25 ml Espresso in der Tasse, die rund 2 Gramm Fett enthalten und mit 100 mg Koffein den richtigen Kick geben.

Mensch: Fehler vermeiden

Gerade, wenn Vollautomaten ihren Job alleine machen, wundert sich der Mensch am Ende öfter, dass der entstehende Espresso eher mau ist. Das liegt meist an vielen Kleinigkeiten, die unbeachtet bleiben. Zu den häufigsten Fehlern, die zu vermeiden sind, gehören:

  1. Die Bohnen sind alt, wurden vorgemahlen oder waren Sonnenlicht und Temperaturschwankungen ausgesetzt
  2. Die Tasse wurde nicht vorgewärmt
  3. Die Tasse ist zu filigran – dickwandige Tassen halten die Temperatur besser
  4. Das Wasser ist zu kalkhaltig bzw. ungefiltert
  5. Die Maschine ist verkalkt oder wurde mit ungeeigneten Putzmitteln gereinigt

Espresso: Variationen sorgen für Abwechslung

Eigentlich braucht ein Espresso keine Abwechslung, wenn er perfekt bereitet ist. Doch ab und zu braucht der Gaumen ein paar Überraschungen. Espresso gibt es in vielen verspielten Formen, die durch (hochprozentige) Zusätze noch köstlicher werden. Hier einige internationale Beispiele:

  • Espresso Corretto: zum Espresso wird ein Grappa gereicht
  • Caffè freddo: die italienische Eiskaffeevariante besteht aus Espresso und Eiswürfeln und wird stark gesüßt. Milch hat auch hier keinen Platz.
  • Cortado: die spanische Variante des Espresso mit Milch(schaum). Sie umfasst etwa 60 ml Inhalt.
  • Carajillo: spanischer Corretto, der traditionell mit Anisschnaps getrunken wird.
  • Café leche y leche: kanarische Variante, die aus einer Mischung von gesüßter Kondensmilch, Espresso und Milchschaum besteht.

Espresso: der lange Weg zum Welterfolg

  • Die Kaffeekultur hat ihren Ursprung in Italien.
  • Die traditionelle Zubereitung des Kaffees dauerte zwei Italienern zu lange.
  • Sie erfanden eine Espressomaschine, die den Kaffee in nur 30 Sekunden zubereitete.

Kurz vor Beginn des 19. Jahrhunderts gab es in Italien bereits eine lebendige Kaffeekultur. Die Zentren waren Neapel und Mailand. Einem Kaufmann aus Neapel dauerte die traditionelle Zubereitung des Kaffees aber zu lange und so tüftelte er an einer neuen Zubereitung.

Zusammen mit dem Mailänder Ingenieur Luigi Bezzera entwickelte er eine Maschine, die Wasserdampf mit Hochdruck durch Kaffeepulver schießen ließ – und das in knapp 30 Sekunden. Die erste Espressomaschine war geboren und fand kurz nach 1900 ihren Weg erst in die Mailänder Gastronomie, und wurde erst dort, dann in der ganzen Welt zum beliebten Bargetränk.

Fotos von oben nach unten: © BillionPhotos.com, fotolia - © Romolo Tavani, fotolia